CH182404A - Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes.

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CH182404A
CH182404A CH182404DA CH182404A CH 182404 A CH182404 A CH 182404A CH 182404D A CH182404D A CH 182404DA CH 182404 A CH182404 A CH 182404A
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alkaline condensation
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heptacarbocyanine
pentadiene
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen     Reptacarbocyaninfarbstoffes.       Die     unsymmetrischen        Heptacarbocyanine     waren bisher nicht zugänglich. Es wurde  gefunden,     daB    sie sich vorteilhaft     in    einem       Zweiphasenverfahren    aus     Pentamethinverbin-          dungen    darstellen lassen.  



       Gegenstand    der Erfindung ist     ein    Ver  fahren zur Herstellung eines     unsymmetri-          schen        Heptacarbocyaninfarbstoffes,    wonach  äquivalente Mengen von     2-Methyl-benzthia-          zol-jodäthylat    und eines Salzes eines substi  tuierten     Diamino-pentadiens    von der allge  meinen     Formel     
EMI0001.0018     
    worin     R,        Aryl,        R2    Wasserstoff oder     ein    or  ganisches Radikal, x einen Säurerest bedeu  ten,

   in     Gegenwart    eines alkalischen     Konden-          sationsmittels    zur     Reaktion    gebracht werden,  der     dabei    entstehende     Hegamethinfarbstoff     abgeschieden und mit der äquivalenten         Menge    2,5,6 -     Trimethyl    -     benzselenazol    -     jod-          äthylat    in Gegenwart eines alkalischen     Kon-          densationsmittels    zum     unsymmetrischen        Hep-          tacarbocyanin,

      dem     IX-        Diäthylbenzthio-          5'6'    -     dimethylbenzselenoheptacarbocyaninjo-          did,    umgesetzt     wird.    Der so erhaltene Farb  stoff bildet     grüne        Kristalle.     



  Als geeignete     alkalische        Kondensations-          mittel    werden beispielsweise     genannt:        Pyri-          din,        Piperidin,        Alkylamine,        Äthanolamine     und     Natriumäthylat.    Die     Reaktion        kann    bei  spielsweise     in    alkoholischer Lösung vorge  nommen werden.  



       Als    Salz     eines        substituierten        Diamino-          pentadien:s    der oben angegebenen allgemei  nen     Formel        kann    beispielsweise ein a-Phenyl       amido-e-phenylimido-a-y-pentadienhydrohalo-          genid        verwendet    werden.

   Das     Kondensations-          mittel    wird vornehmlich     in    einer Menge ver  wendet, die der     Menge    der angewandten Base       höchstens    äquivalent ist, weil     mit    zunehmen  der Menge des     Kondensationsmittels    die Bil-           dung    des     symmetrischen    Farbstoffes begün  stigt wird, von dem das Zwischenprodukt ge  wöhnlich durch physikalische Mittel     (Kri-          stallisation,    Auskochen) getrennt     werden     muss.

   Die für die Reaktion geeignetste  Menge an     Kondensationsmitteln    kann leicht  durch Versuche     ermittelt    werden.     Konden-          sationsmittel,    welche unter Umständen im       Überschuss        angewandt    werden können, so dass       trotzdem    die Bildung des     Zwischenproduktes     in genügender Ausbeute erfolgt,     sind    ter  tiäre zyklische     Amine.    Auch bei Verwen  dung von     Pyridin    oder ähnlichen Kondensa-         tionsmitteln,

      welche     gleichzeitig    als     Lö-          sungsmittel    dienen, kann natürlich das     Kon-          densationsmittel        im        tberschuss        verwendet     werden. Es     ist    ratsam, von     Anilidverbindun-          gen    mehr als die der Base äquivalente  Menge zu verwenden;     vornehmlich    verwendet  man einen     Überschuss    von mehr als 10 %, um  möglichst die unerwünschte Bildung des       symmetrischen    Farbstoffes zu vermeiden.  



  <I>Beispiel:</I>  Zur     Herstellung    des     1,1'-Diäthylbenzthio-          5'6'    -     dimethylbenzselenoheptacarbocyaninjo-          dids    der Formel  
EMI0002.0037     
    werden 1.5 g     2#-Methylbenzthiazoljodäthylat     mit 20 g     a-Phenylamido-a-phenylimido-a-y-          pentadienhydrobromid    in 50     cms    Alkohol    zum Sieden erhitzt und mit 1,5     cmg        Piperi-          din    versetzt. Man lässt gegen 30     Minuten     weiter sieden. und erkälten.

   Der gebildete  Farbstoff der wahrscheinlichen Formel  
EMI0002.0046     
    fällt auf Zusatz von 50     ema    etwa 2 %     iger        Kali-          umjodidlösung    in grünen Flocken aus. Aus       Alkohol    kristallisieren     grüne    Nadeln. Die al  koholische Lösung zeigt ein     Absorptionsma-          ximum    bei 62:50 A.     E.     



  2 g dieses     Zwisehenproduktfarbstoffes     werden mit 2 g     2,5,6-Trimethylbenzselena-          zoljodäthylat    in 10 cm' siedendem Alkohol ge  löst und dazu 1     emg        Diäthylamin    gegeben  und der Ansatz im Sieden gehalten. Beim  Erkalten scheidet sich auf Zusatz von zirka       5cm35        %igergaliumjodidlösung    das     1,1'-Diä-          thylbenzthio    - 5'6' -     dimethylbenzselenohepta-          carbocyaninjodid    in grünen     verwachsenen     Kristallen aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines unsym- metrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes, da durch gekennzeichnet, dass äquivalente Men- gen von 2-Methyl-benzthiazol-jodäthylat und eines Salzes eines substituierten Diamino- pentadiens von der allgemeinen Formel EMI0002.0077 worin R, Aryl, R2 Wasserstoff oder ein or ganisches Radikal, X einen:
    Säurerest bedeu ten, in Gegenwart eines alkalischen Konden- sationsmittels zur Reaktion gebracht wer den, der dabei entstehende Hexamethinfarb- stoff abgeschieden und mit der äquivalenten Menge 2,5,
    6-Trimethylbenzselenazol-jodäthy- lat in Gegenwart eines alkalischen Konden- sationsmittels zum unsymmetrischen Hepta- carbocyanin, deml,l'-Diäthylbenzthio-5'6'-di- methylbenzselenoheptacarbocyaninjodid, um gesetzt wird. Der so erhaltene Farbstoff bil det grüne Kristalle. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Verfahren. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, das 2-Methylbenz- thiazoljodäthylat mit a-Phenylamido-s- phenylimido-a-y-pentadienhydrobromid in Alkohol unter Zusatz von Piperidin zum Sieden erhitzt wird und das dabei gebil dete Zwischenprodukt in Alkohol mit 2!,5,
    6 - Trimethylbenzselenazoljodäthylat unter Zusatz von Diäthylamin zu der Ver bindung 1,1'-Diäthylbenzthio-5'6'-dime- thylbenzselenoheptacarbocyaninjodid kon densiert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Pyridin verwendet wird.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Piperidin verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel ein Alkylamin verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel ein Äthanolamin ver wendet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Natriumäthylat verwen det wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in alko holischer Lösung vorgenommen wird. -
CH182404D 1933-05-18 1934-05-18 Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. CH182404A (de)

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