CH186451A - Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes.

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CH186451A
CH186451A CH186451DA CH186451A CH 186451 A CH186451 A CH 186451A CH 186451D A CH186451D A CH 186451DA CH 186451 A CH186451 A CH 186451A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen     Heptacarbocyaninfarbstoffes.       Die unsymmetrischen     Heptacarbocyanine     waren bisher nicht zugänglich. Es wurde  gefunden,     daB    sie sich vorteilhaft in einem       Zweiphasenverfahren    aus     Pentamethinver-          bindungen    darstellen lassen.  



       Gegenstand    der     Erfindung    ist ein Ver  fahren zur Herstellung eines unsymmetri  schen     Heptacarbocyaninfarbstoffes,    wonach  äquivalente Mengen von     2-Methyl-benzthia-          zol-jodäthylat    und eines Salzes eines substi  tuierten     Diamino-pentadiens    von der allge  meinen Formel  
EMI0001.0013     
    worin     R,        Aryl,        R2    Wasserstoff oder ein  organisches Radikal, X einen Säurerest be  deuten, in Gegenwart eines alkalischen Kon  densationsmittels zur Reaktion gebracht wer  den,

   der dabei entstehende     Hegamethinfarb-          stoff    abgeschieden und mit der äquivalenten    Menge     2-Methyl-tetrahydro-ss-naphtthiazol-          jodäthylat    in Gegenwart     eines    alkalischen       Kondensationsmittels    zum     unsymmetrischen          Heptacarbocyanin,    dem     1,1'-Diäthylbenzthio-          4',5'    -     tetrahydrobenzobenzthioheptacarbocya-          ninjodid,    umgesetzt wird.

   Der Farbstoff  kristallisiert aus Alkohol als     grünes        Kristall-          pulver    aus.  



  Als geeignete alkalische     Kondensations-          mittel    werden beispielsweise genannt:     Pyri-          din,        Piperidin,        Alkylamine,        Äthanolamine          und        Natriumäthylat.    Die Reaktion kann bei  spielsweise in     alkoholischer    Lösung vorge  nommen werden.  



  Als Salz eines     substituierten        Diaminopen-          tadiens    .der     oben    angegebenen     allgemeinen     Formel kann beispielsweise     ein        a-(N-methyl-          phenylamido)        -s-        (N-methyl    -     phenylimido)-,c-          y-pentadienbromid    verwendet werden.

   Das       Kondensationsmittel    wird     vornehmlich    in  einer Menge verwendet, die der Menge der  angewandten Base höchstens äquivalent     ist,         weil mit zunehmender Menge des Konden  sationsmittel die Bildung des     symmetrischen     Farbstoffes begünstigt wird, von dem das       Zwischenprodukt        gewöhnlich        durch    physi  kalische Mittel     (Kristallisation,    Auskochen)  getrennt     werden,    muss.

   Die für .die     Reaktion     geeignetste Menge an     Kondensationsmitteln          kann    leicht durch Versuche ermittelt werden.       Kondensationsmittel,    welche unter Umstän  den     im    Überschuss angewandt werden können,  so dass trotzdem die Bildung des Zwischen  produktes in genügender Ausbeute erfolgt,       sind        tertiäre        zyklische        Amine.    Auch bei  Verwendung von     Pyridin    oder ähnlichen         Kondensationsmitteln,    welche gleichzeitig als       Lösungsmittel        dienen,

      kann natürlich das  Kondensationsmittel im Überschuss verwen  det werden. Es ist ratsam, von     Anilidver-          bindungen    mehr als die der Base äquivalente  Menge zu verwenden, vornehmlich verwendet  man     einen    Überschuss. von mehr als 10 % , um  möglichst die unerwünschte Bildung des  symmetrischen Farbstoffes zu vermeiden.  



  <I>Beispiel:</I>  Der Farbstoff     1,1'-Diäthyl-benzthio-4',5'-          tetrahydrobenzobenzthio    -     heptacarbocyanin-          jodid    von der Formel  
EMI0002.0027     
    wird     wie    folgt hergestellt:  4 g     2-Methyl-benzthiazol-jodätbylat    wer  den mit 2 g     a-(N-Methyl-phenylamido)-a-          (N-methyl-phenylimdo)-a-y-pentadienbrQmid       in 20     ema    Alkohol unter     Zusatz    von zirka  1     em3        Triäthylamin    bis zur tiefblauen Fär  bung     zum    Sieden erhitzt.

   Der . gebildete       Hexamethinfarbstoff    (Zwischenprodukt) der  wahrscheinlichen Formel  
EMI0002.0038     
    fällt auf Zusatz von 10 cm' etwa 2       galiumjodidlösung    in grünen Flocken aus.  



       Absorptionsmaximum    zirka 6350     AE.          Sensibilisierungsmaximum    8150     AE.          Sensibilisierungsbereich    6700 bis 8800     AE.     1 g des     als        Zwischenprodukt    erhaltenen       N-Äthyl-benzthio-hexamethin-N-methyl-ani-          lidojodids    werden mit 1,

  5 g     2-Methyltetra-          hydro-ss-naphKhiazol-jodäthylat    in Alkohol  unter Zusatz von zirka 1     em3        Diäthylamin     gegen 5     Minuten    zum Sieden erhitzt. Beim       Erkalten.    fällt das     Farbstoffjodid    als grü  nes Kristallpulver aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines unsym metrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes, da durch gekennzeichnet, dass äquivalente Men gen von 21-Methyl-benzthiazol-jodäthylat und eines Salzes eines substituierten Diamino- pentadiens von der allgemeinen Formei EMI0002.0065 worin R,. Aryl, R2 Wasserstoff oder ein organisches Radikal,
    X einen Säurerest be- deuten, in Gegenwart eines alkalischen Kon densationsmittels zur Reaktion gebracht wer den, der dabei entstehende Hegamethinfarb- stoff abgeschieden und mit der äquivalenten Menge 2-Methyl-tetrahydro -ss- naphtthiazol- jodäthylat in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels zum unsymmetrischen Heptacarbocyanin, :
    dem 1,1'-Diäthylbenzthio- 4',5' - tetrahydrobenzobenzthioheptacarbocya- ninjodid, umgesetzt wird. Der so erhaltene Farbstoff kristallisiert aus Alkohol als grü nes Kristallpulver. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das 2-Methyl-benz- thiazol - jodäthylat mit a - (N - Methyl phenylamido)-e-(N-methyl-phenylimido)- a-y-pentadienbromid in Alkohol unter Zu satz von Triäthylamin zum Sieden erhitzt wird, und das .dabei gebildete Zwischen produkt in Alkohol mit 2-Methyl-tetra- hydro-ss-naphtthiazol-jodäthylat unter Zu satz von Diäthylamin zu der Verbindung 1,
    1'-Diäthylbenzthio-4',5"-tetrahydrobenz- obenzthiohepta.carbocyaninjodid konden siert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Piperidin verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Pyridin verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel ein Alkylamin verwen det wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel ein Äthanolamin verwen det wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Natriumäthylat verwen det wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in alko holischer Lösung vorgenommen wird.
CH186451D 1933-05-18 1934-05-18 Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. CH186451A (de)

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