CH185594A - Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes.

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CH185594A
CH185594A CH185594DA CH185594A CH 185594 A CH185594 A CH 185594A CH 185594D A CH185594D A CH 185594DA CH 185594 A CH185594 A CH 185594A
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alkaline
alkaline condensation
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pentacarbocyanine
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen     Pentacarbocyaninfarbstoffes.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur     Flerstellung    eines unsymme  trischen     Penta:carbocyaninfarbstoffes,    wonach  äquivalente Mengen von     5-Methoxy-2-methyl-          benzselenazoljodäthylat    mit einem     quartären     Salz einer     Propenverbindung    der     allgemeinen     Formel  
EMI0001.0009     
    worin     R.1        Wasserstoff    oder ein organisches       Radikal,        R,.        Aryl,

      X einen Säurerest bedeu  ten, in     Gegenwart    von alkalischen     Konden-          sationsmitteln    zu einem     Tetramethinfarbstoff     umgesetzt werden und dieser mit der äqui  valenten Menge     p-Toluchinaldinjodäthylat    in       Gegenwart    eines alkalischen     Kondensations-          mittels    zum unsymmetrischen     Pentacarbo-          cyaninfarbstoff,    ,dem     1,1'-Diäthyl-6-Methoxy-          benzseleno    - 2'(6' - Methylchino)

  pentacarbo-         cyaninjodid        kondensiert        wird.    Der Farbstoff  kristallisiert aus Alkohol     in    kleinen kupfer  farbigen verwachsenen Tafeln.  



       Absorptionsmaximum    6900     AE        (in    alko  holischer Lösung),     Sensibilisierungsmagimum     <B>7300 AB,</B>     Sensibilisierungsgebiet    6100 bis  8100     AE.     



  Als alkalische     Kondensationsmittel     sind beispielsweise geeignet primäre, sekun  däre und     tertiäre    Amine, wie     Methylamin,          Diäthylamin,        Trimethylamin,        Triäthylamin,          Äthanolamin,        Triäthanolamin,        Piperidin,          Pyridin    oder     Natriumäthylat.    Das Konden  sationsmittel wird     vornehmlich    in einer  Menge verwendet, die der Menge der ange  wandten Base höchstens äquivalent     ist,

          weil     mit     zunehmender    Menge des Kondensations  mittels die Bildung des symmetrischen Farb  stoffes begünstigt wird, von dem das Zwi  schenprodukt     gewöhnlich    durch physikalische  Mittel     (Kristallisation,        Auskochen)    getrennt  werden muss. Die für die     Reaktion    geeig-      n eiste Menge an     Kondensationsmitteln    kann  leicht durch Versuche     ermittelt    werden.

   Kon  densationsmittel, welche unter Umständen  im Überschuss angewendet werden können,  so dass trotzdem die Bildung des Zwischen  produktes in genügender Ausbeute erfolgt,  sind tertiäre     cyklische        Amine.    So kann bei  Verwendung von     Pyridin    oder ähnlichen       Kondensationsmitteln,    welche gleichzeitig als       Lösungsmittel    dienen,     natürlich    das Konden-         sationsmittel    im Überschuss verwendet werden.  Es ist ratsam, von der     Propenverbindung     mehr als die der Base     äquivalente    Menge zu  verwenden.

   Vornehmlich verwendet man       einen    Überschuss von mehr als 10 %, um mög  lichst die unerwünschte Bildung des symme  trischen Farbstoffes zu vermeiden.    <I>Beispiel:</I>  Das     Zwischenprodukt    der wahrschein  lichen Formel  
EMI0002.0014     
    wird durch Erhitzen von     a-Phenylamido-y-          Phenylimidopropenhydrochlorid    und     5-Me-          thogy    - 2 -     Methylbenzselenazoljodäthylat    in  Gegenwart eines Lösungsmittels und eines  alkalischen     Kondensationsmittels,    zum Bei  spiel     Triäthanolamin,    erhalten. Aus.

   Alkohol  kristallisiert ein dunkelbraunes Kristall  pulver, das in alkoholischer Lösung ein Ab  sorptionsmaximum von     5400-AE.    zeigt.    1 g des     Zwischenproduktfarstoffes    wird  gemeinsam mit 0;6 p -     Toluchinaldinjod-          äthylat    in 10 cm' Alkohol nach Zusatz von  0,4     ein-        Triäthanolamin    bis zur Dunkelgrün  färbung erhitzt. Das sich beim Erkalten aus  scheidende     1,1'-Diäthyl-6-M.ethogybenzseleno-          2'(6'-Methylchino)pentacarbocyaninjodid    der  wahrscheinlichen Formel  
EMI0002.0030     
    kristallisiert aus Alkohol in kleinen kupfer  farbigen verwachsenen Tafeln.

           Absorptionsmaximum    6900     AE    (in alko  holischer Lösung),     Sensibilisierungsmagimum     7300     AE,        Sensibilisierungsgebiet    6100     bis     8100     AE.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines unsym metrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes, da durch gekennzeichnet, dass äquivalente Men gen von 5-Methogy-2-Methylbenzselenazol- jodäthylat mit einem quartären Salz einer Propenverbindung der allgemeinen Formel EMI0002.0042 worin R1 Wasserstoff oder ein organisches Radikal, R2 Aryl, X einen Säurerest be deuten,
    in Gegenwart von alkalischen Kon- densationsmitteln zu einem Tetramethinfarb- stoff umgesetzt werden und dieser mit der äquivalenten Menge von p-Toluchinaldinjod- äthylat in Gegenwart eines alkalischen Kon- densationsmittels zum unsymmetrischen Pen- tacarbocyaninfarbstoff, :
    dem 1,1'-Diäthyl-6- 3Tethoxybenzseleno- 2'(6' - Methylchino)penta- carbocyaninjodid kondensiert wird. Der Farb stoff bildet aus Alkohol kleine kupferfarbige verwachsene Tafeln und zeigt in alkoholi scher Lösung ein Absorptionsmaximum bei 6900 AE. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass 5-Methoxy-2-Me- thylbenzselenazoljodäthylat mit a-Phe nylamido-y-phenylimidopropenhydrochlo- rid in Gegenwart von Triäthanolamin und einem Lösungsmittel erhitzt wird, und das dabei gebildete Zwischenprodukt mit p-Toluchinaldinjodäthylat in Gegen wart von Triäthanolamin zu der Verbin dung 1,1'-Diäthyl-6-Methoxybenzseleno- 2'(6'-Methylchino)pentacarbocyaninjodid kondensiert wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel ein primäres Amin ver wendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel ein sekundäres Amin verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel ein tertiäres Amin verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel Methylamin ver wendet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densati6nsmittel Diäthylamin verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Trimethylamin verwen det wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Triäthylamin verwendet wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Athanolamin verwendet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Triäthanolamin verwen det wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Piperidin verwendet wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Pyridin verwendet wird. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als älkalisches Kon- densätionsmittel Natriumäthylat verwen det wird. 14. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in alko holischer Lösung vorgenommen wird.
CH185594D 1933-06-03 1934-06-02 Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. CH185594A (de)

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