CH186449A - Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes.Info
- Publication number
- CH186449A CH186449A CH186449DA CH186449A CH 186449 A CH186449 A CH 186449A CH 186449D A CH186449D A CH 186449DA CH 186449 A CH186449 A CH 186449A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- condensation agent
- alkaline condensation
- dye
- heptacarbocyanine
- perchlorate
- Prior art date
Links
Landscapes
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrisehen Heptacarboeyaninfarbstoiles. Die unsymmetrischen Heptacarbocyanine waren bisher nicht zugänglich. Es wurde gefunden, dass sie sieh vorteilhaft in einem Z:weiphasenverfahren aus Pentamethinver- bindungen darstellen lassen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zur Herstellung eines unsymmetri schen heptacarbocyaninfarbstoffes, wonach iiquivalente Mengen von 2-Methylbenzselen- azol,jodäthylat und eines Salzes eines sub stituierten Diamino-pentadien.s von der allge meinen Formel
EMI0001.0014
worin -R,1 Aryl, R., Wasserstoff oder ein organisches Radikal, X einen Säurerest be deuten, in Gegenwart eines alkalischen Kon densationsmittels zur Reaktion gebracht wer den,
der dabei entstehende Hexamethinf arb- stoff abgeschieden und mit der äquivalenten Menge 2@,4-Dimethylthiazoljodäthylat in Ge genwart eines alkalischen Kondensations mittels zum unsymmetrischen Heptacarbocy- aninjodid und letzteres durch Zusatz eines Perchlorates zum 1,
1' - Diäthyl - benzseleno- thiazolo - heptacarbocyaninperchlorat umge setzt wird. Der Farbstoff kristallisiert aus Alkohol in ,grünen Kristalldrusen.
Als geeignete alkalische Kondensations- mittel werden beispielsweise genannt: Pyri- din, Piperidin, Alkylamine, Athanolamine und Natriumäthylat. Die Reaktion kann bei spielsweise in alkoholischer Lösung vorge nommen werden.
Als Salz eines substituierten Diaminopen- tadiens der oben angegebenen allgemeinen Formel kann beispielsweise ein a-Phenyl amino-e-phenylimido-a,y-pentadienhydrobro- mid verwendet werden.
Das Kondensations- mittel wird vornehmlich in einer Menge ver wendet, die der Menge der angewandten Base höchstens äquivalent ist, weil mit zunehmen- der Menge des Kondensationsmittels die Bil dung des symmetrischen Farbstoffes begün stigt wird, von dem das Zwischenprodukt gewöhnlich durch physikalische Mittel (Kristallisation, Auskochen) getrennt wer den muss. Die für die Reaktion geeignetste Menge an Kondensationsmitteln kann leicht durch Versuche ermittelt werden.
Konden sationsmittel, welche unter Umständen im Überschu3 angewandt werden können, so dass trotzdem die Bildung des Zwischenproduktes in genügender Ausbeute erfolgt, sind tertiäre zyklische Amine. Auch bei Verwendung von Pyridin oder ähnlichen Kondensationsmit teln, welche gleichzeitig als Lösungsmittel dienen, kann natürlich das Kondensations- mittel im Überschuss verwendet werden.
Es ist- ratsam, von Anilidverbindungen mehr als die der Base äquivalente Menge zu verwen den, vornehmlich verwendet man einen Über schuss von mehr als 10 %, um möglichst die unerwünschte Bildung des symmetrischen Farbstoffes zu vermeiden.
<I>Beispiel:</I> Zur 11erstellung des Farbstoffes der Formel
EMI0002.0014
werden 17,5 g 2-Methylbenzselenazoljodäthy- lat mit 20 g a-Phenylamido-s-phenylimido- a,y-pentadienhydrobromid in 50 cm3'Alkohol heiss gelöst, mit 1,5 ein' Piperidin- versetzt und gegen 1/2 Stunde im Sieden erhalten.
Nach dem Abkühlen fällt man das gebildete Phenylamdo -1- äthylbenzselenohegamethin- jodid durch Zusatz von 50 cm' 5 % wässriger Kaliumjodidlösung aus und kristallisiert aus Alkohol. Die dunkelgrünen Kristalle zeigen in alkoholischer Lösung ein Absorptions maximum von 63-80 AE.
4 g des oben erhaltenen Zwischenproduk tes werden mit 2,5 g 2,4-Dimethylthiazol= jodäthylat in 10 cm 3 Alkohol unter Zusatz von 2 cm' Diäthylamin bis zur intensiven Blaufärbung im Sieden erhalten. Nach dem Erkalten fällt auf Zusatz von 3 cm' 10 Natriumperchloratlösung der Farbstoff aus. Aus Alkohol kristallisieren grüne Kristall- drusen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines unsym metrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes, da durch gekennzeichnet, dass. äquivalente Men gen von 2-Methylbenzselenazoljodäthylat und eines Salzes eines substituierten Diamino- pentadiens von der allgemeinen Formel EMI0002.0043 woriü R, Aryl, R2 Wasserstoff oder ein organisches Radikal, X einen Säurerest be deuten,in Gegenwart eines alkalischen Kon- densationsmittels zur Reaktion gebracht werden, der dabei entstehende IHegamethin- farbstoff abgeschieden und mit der äqui valenten Menge 2"4-Dimethylthiazoljodäthy- lat in Gegenwart eines alkalischen Konden sationsmittels zum unsymmetrischen Repta- carbocyaninjodid und letzteres durch Zusatz eines Perchlorates zum 1,1'-Diäthyl-benz- seleno - thiazolo - heptacarbocyaninperchlorat umgesetzt wird. Der so erhaltene Farbstoff kristallisiert aus Alkohol in grünen Kristall drusen. UNTERANSPRüCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das 2-Methylbenz- selenazoljodäthylat mit a-Phenylamido- s - phenylimido- a,y - pentadienhydrobromid in Alkohol unter Zusatz von Piperidin zum Sieden erhitzt wird, und das dabei gebildete Zwischenprodukt in Alkohol mit 2,4-Dimethylthiazoljodäthylat unter Zu satz von Diäthylamin zum unsymmetri schen Heptacarbocyaninjodid und letz teres durch Zusatz einer Natriumperchlo- ratlösung zu der Verbindung 1,1'-DiätIlyl- benzseleno-thia.zolo - lieptacarbocyaninper- chlorat kondensiert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da3 als alkalisches Kon densationsmittel Piperidin verwendet wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Pyridin verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel ein Alkylamin verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel ein lthanolamin verwen det wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Natriumäthylat verwen det wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in alko holischer Lösung vorgenommen wird.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE186449X | 1933-05-18 | ||
| DE191233X | 1933-12-19 | ||
| CH182404T | 1934-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186449A true CH186449A (de) | 1936-09-15 |
Family
ID=27177692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186449D CH186449A (de) | 1933-05-18 | 1934-05-18 | Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186449A (de) |
-
1934
- 1934-05-18 CH CH186449D patent/CH186449A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1134086B (de) | Verfahren zur Herstellung von analeptisch wirksamen alpha-Aminoisobutyrophenonen und deren Säureadditionssalzen | |
| DE2000030C3 (de) | 3-Alkoxy-und 3-Phenoxy-2-(diphenylhydroxy)methyl-propylamine und diese enthaltende Arzneimittel | |
| CH186449A (de) | Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. | |
| DE486079C (de) | Verfahren zur Darstellung N-substituierter Aminochinoline | |
| CH186450A (de) | Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. | |
| CH186448A (de) | Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. | |
| DE923915C (de) | Verfahren zur Herstellung von spasmolytisch wirksamen Pyrrolidinverbindungen | |
| CH186451A (de) | Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. | |
| CH184790A (de) | Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. | |
| CH184791A (de) | Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. | |
| DE1300945B (de) | Verfahren zur Herstellung von Sulfobetainen | |
| DE1620223A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Oxaphenanthridinen | |
| CH382181A (de) | Verfahren zur Herstellung neuer substituierter 3,3,3-Triphenylpropylamine | |
| DE737193C (de) | Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Heptamethincyaninfarbstoffen | |
| AT224639B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazinderivaten | |
| CH184792A (de) | Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. | |
| AT258280B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen Benzofuranderivaten und ihren Salzen | |
| AT200581B (de) | Verfahren zur Herstellung neuer Guanidinverbindungen | |
| CH185594A (de) | Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. | |
| AT266086B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen α-sek.Aminoketonen und deren Säureadditionssalzen | |
| CH182404A (de) | Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes. | |
| AT217027B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen α-Aminoisobutyrophenonverbindungen und deren Säureadditionssalzen | |
| AT227714B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen 5-Amino-1,5-diazacyclo-octan-Derivaten | |
| AT200582B (de) | Verfahren zur Herstellung neuer Guanidinverbindungen | |
| CH398613A (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazinen |