CH184791A - Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes.

Info

Publication number
CH184791A
CH184791A CH184791DA CH184791A CH 184791 A CH184791 A CH 184791A CH 184791D A CH184791D A CH 184791DA CH 184791 A CH184791 A CH 184791A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
condensation agent
alkaline condensation
dye
alkaline
pentacarbocyanine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH184791A publication Critical patent/CH184791A/de

Links

Landscapes

  • Pyridine Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Verstellung eines unsymmetrischen     Pentacarbocyaninfarbstofes.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung eines unsymmetri  schen     Pentacarbocyaninfarbstoffes,    wonach  äquivalente Mengen von     Lepidinjodmethylat     mit einem     quartä,ren    Salz einer     Propenver-          bindung    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0007     
    worin     R,    Wasserstoff oder ein organisches       Radikal,        R..        Aryl,    X einen Säurerest bedeu  ten,

   in     Gegenwart    von     alkalischen    Konden  sationsmitteln zu einem     Tetramethinfarbstoff     umgesetzt werden und dieser mit der äqui  valenten Menge von     2-Methylbenzthiazol-          jodäthylat    in Gegenwart eines alkalischen       Kondensationsmittels    zum unsymmetrischen       Pentacarbocyaninfarbstoff,    dem     1-Methyl-1'-          äthyl-4-chinobenzthiopentacarbocyaninjodid       kondensiert     wird.    Der Farbstoff bildet       bronzefarbige        verwachsene    Kristalle.  



  Als alkalische Kondensationsmittel sind  beispielsweise geeignet primäre, sekundäre       und    tertiäre Amine, wie     Methylamin,          Diäthylamin,        Trimethylamin,        Triäthylamin,          Äthanolamin,        Piperidin,        Pyridin    oder     Na-          triumäthylat.    Das     Kondensationsmittel    wird       vornehmlich    in einer Menge verwendet, die  der Menge der angewandten Base     höchstens     äquivalent     ist,

      weil mit zunehmender Menge  des     Kondensationsmittels    die Bildung des  symmetrischen Farbstoffes begünstigt wird,  von dem das Zwischenprodukt gewöhnlich  durch physikalische     Mittel        (Kristallisation,     Auskochen) getrennt werden     muss.    Die für  die Reaktion ,geeignetste Menge an     Konden-          sationsmitteln    kann leicht     durch    Versuche  ermittelt werden.

       Kondensationsmittel,    wel  che unter Umständen im Überschuss ange  wendet werden können, so dass trotzdem die      Bildung -des     Zwischenproduktes    in genügen  der Ausbeute erfolgt, sind     tertiäre    zyklische  Amine, so kann bei Verwendung von     Pyri=          din    oder ähnlichen     Kondensationsmitteln,     welche gleichzeitig als Lösungsmittel dienen,  natürlich     das        Kondensationsmittel    im Über  schuss     verwendet    werden.

   Es ist ratsam, von  der     Propenverbindung    mehr als die der Base  äquivalente Menge zu     verwenden.    Vornehm  lich     verwendet    man einen Überschuss von  mehr als<B>10%,</B> um möglichst die uner-    wünschte Bildung des     symmetrischen    Farb  stoffes zu vermeiden.  



  <I>Beispiel:</I>       2,g        Lepidinjodmethylat    und 2 g     a-Phenyl-          amido    - y -     phenylimido    -     propenhydrocblorid     werden in 10 cm' Alkohol mit 0,5 cm'       Triäthanolamin    gegen 1     Stunde    zum Sieden  erhitzt. Aus der     rotvioletten    Lösung fällt  beim Erkalten der     Zwischenproduktfarb-          stoff    der wahrscheinlichen Formel  
EMI0002.0024     
    aus.

   Der Farbstoff kristallisiert aus Alkohol  in braunschwarzen     Kristalltrümmern.    Seine       alkoholische    Lösung besitzt bei ca. 58,00     AE.     ihr     Absorptionsmaximum.     



  Je 1 g Zwischenprodukt und     2-Methyl-          benzthiazoljodäthylat    werden in 5 cm' Alko-    hol mit ca. 0;5 cm'     Diäthylamin    bis zur       Dunkelgrünfärbung    erhitzt. Das sieh beim  Erkalten abscheidende 1-Methyl-1'-äthyl-4       chinobenzthiopentacarbocyanin.jodid,derwahr-          scheinlichen    Formel  
EMI0002.0035     
    kristallisiert aus Alkohol in bronzefarbigen  verwachsenen     Kristallen.     



       Semibilisierungsmaximum        7750        AE.          Sensibilisierungsgebiet    60-00 bis 8500     AE.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines un- symmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass äquivalente Mengen von Lepidinjodmethylat mit einem quartären Salz einer Propenverbindung der allgemeinen Formel EMI0002.0051 worin R, Wasserstoff oder ein organisches Radikal, R2 Aryl, X einen Säurerest bedeu ten,
    in Gegenwart von alkalischen Konden- sationsmitteln zu einem Tetramethinfarbstoff umgesetzt werden und dieser mit der äqui- valenten, Menge von 2-MethylbenzthiazoIjod- äthylat in Gegenwart eines alkalischen Kon densationsmittels zum unsymmetrischen Pen- tacarbocyaninfarbstoff, dem 1- Methyl -1' - äthyl-4-chinobenzthiopentacarbocyaninjodid, kondensiert wird.
    Der Farbstoff bildet bronzefarbige verwachsene Kristalle. UNTERRANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Lepidinjodmethylat mit a-Plien-ylamido-y-phenylimido-pre- en hlorid in Alkohol unter Zusatz p 'hydroe von Triäthanolamin erhitzt wird und das dabei gebildete Zwischenprodukt mit 2- Methylbenzthiazoljodäthylat unter Zu satz von Diäthylamin zu der Verbindung <RTI
    ID="0003.0001"> 1-Methyl -1' - äthyl-4-ehinobenzthiopenta- carbocyaninjodid kondensiert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel ein primäres Amin ver wendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel ein sekundäres Amin verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel ein tertiäres Amin ver wendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Methylamin verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Diäthylamin verwendet wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Trimethylamin verwen det wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, als alkalisches Kon densationsmittel Triäthylamin verwen det wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Äthanolamin verwendet wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Piperidin verwendet wird. 11. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass, als alkalisches Kon- densationsmittel Pyridin verwendet wird. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Natriumäthylat verwen det wird. 13. Verfahren: nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in alkoholischer Lösung vorgenommen wird.
CH184791D 1933-06-03 1934-06-02 Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. CH184791A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE184791X 1933-06-03
DE260534X 1934-05-26
CH182405T 1934-06-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH184791A true CH184791A (de) 1936-06-15

Family

ID=27177696

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH184791D CH184791A (de) 1933-06-03 1934-06-02 Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH184791A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1493574A1 (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aminoketonen
CH184792A (de) Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes.
CH185594A (de) Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes.
CH184790A (de) Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes.
DE486079C (de) Verfahren zur Darstellung N-substituierter Aminochinoline
CH186450A (de) Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes.
CH186449A (de) Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes.
CH182405A (de) Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes.
CH186451A (de) Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes.
DE1668550C (de)
CH186448A (de) Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes.
CH182404A (de) Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffes.
DE737193C (de) Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Heptamethincyaninfarbstoffen
DE499826C (de) Verfahren zur Darstellung von N-Dialkylaminoalkylderivaten aromatischer Aminooxy- und Diaminoverbindungen
DE488890C (de) Verfahren zur Darstellung von Aminoalkylaminosubstitutionsprodukten der Acridinreihe
DE500520C (de) Verfahren zur Darstellung von stickstoffhaltigen Kondensationsprodukten der Benzanthronreihe
AT224639B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazinderivaten
DE725289C (de) Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Pentacarbocyaninen
DE897565C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoketonen
AT202940B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, racemischen oder optisch aktiven Morpholinderivaten und deren Salzen
AT220612B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen quaternären Ammoniumverbindungen
DE679282C (de) Verfahren zur Herstellung von Aldehyden der heterocyclischen Reihe
AT200582B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Guanidinverbindungen
AT166231B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Thioacetaten
AT256072B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Amino-halogen-benzylaminen und deren Additionssalzen mit Säuren