CH186543A - Verfahren zur Darstellung eines stickstoff- und schwefelhaltigen Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines stickstoff- und schwefelhaltigen Kondensationsproduktes.

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CH186543A
CH186543A CH186543DA CH186543A CH 186543 A CH186543 A CH 186543A CH 186543D A CH186543D A CH 186543DA CH 186543 A CH186543 A CH 186543A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     stickstoff-    und schwefelhaltigen  Kondensationsproduktes.    Es wurde ein Verfahren zur Darstellung  eines     sticlistoff-    und schwefelhaltigen Kon  densationsproduktes gefunden, welches da  durch gekennzeichnet ist,     .dass    man     Pyridin     mit     1-FIalogen-2-oxypropan-3-sulfonsäure    bei  erhöhter     Temperatur    kondensiert.

    
EMI0001.0007     
         Bei        Verwendung    von 2     Mol    Base     und     1     Mol    der     Halo,        nalkylsulfonsäure    erhält  man das     halogenwasserstoffsaure    Salz .der  tertiären     Base    als Nebenprodukt, aus dem  die Base zur weiteren Verwendung wieder  gewonnen werden kann.

   Die Kondensation    Die Umsetzung verläuft wahrscheinlich  unter Bildung eines     Kondensationsproduktes     mit     betainähnlicher        Bindung    der     SuHon-          säuregruppe    an das tertiäre     Stickstoffatom,     etwa nach folgendem Schema:    erfolgt sehr leicht und wird bei erhöhter  Temperatur durchgeführt.  



  Das entstehende     Kondensationsprodukt    ist  gegen Säuren     ausserordentlich    unempfindlich,  gegen schwache Alkalien beständig, von kon  zentrierten     Alkalilaugen        wird.    es unter Dun-           kelfärbung    gespalten.

   Es eignet sich zur       Herstellung    von     Textilhilfsmitteln.    Weiter  kann man es auch mit     Vorteil        beim.        Druck     von     Küpenfarbstoffen    zur Erzielung     einer          guten        Fi.gation,    hoher Ergiebigkeit und guter       Egalität    mit Erfolg verwenden.  



       Beispiel:     175     Gewichtsteile        1-Chlor-2-oxypropan-3-          sulfonsäure    werden mit 500 Gewichtsteilen       Pyridin        unter        Rückfluss    gerührt und 6     Stun-          den    zum Sieden erhitzt. Schon nach einer       Stunde    beginnt eine     Kristallabscheidung,     deren Menge immer mehr zunimmt. Das aus  gefallene Kondensationsprodukt - 210 Ge  wichtsteile - wird abgesaugt und bildet nach  einmaligem     Umkristallisieren    aus 90%igem  Alkohol farblose, derbe Täfelchen, die bei  246 bis 247' schmelzen.

   Im Rückstand der  ganz eingedampften     Pyridinmutterlauge     bleibt das salzsaure     Pyridin.    Die Analyse  des Kondensationsproduktes ergab:  
EMI0002.0026     
  
    C <SEP> = <SEP> 44,3% <SEP> 44,4%
<tb>  H <SEP> = <SEP> 5,4
<tb>  N <SEP> = <SEP> 6,7
<tb>  S <SEP> = <SEP> 14,9% <SEP> 15,1
<tb>  C1 <SEP> = <SEP> 0       Die Analysenwerte stimmen mit der oben  angegebenen Konstitution der neuen Verbin  dung gut überein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines stick- stoff- und schwefelhaltigen Kondensations produktes, dadurch gekennzeichnet, dass man Pyridin bei erhöhter Temperatur mit 1 Halogen-2-oxypropa.n-3-sulfonsäure konden siert. Das neue Kondensationsprodukt bildet aus 90 % igem Alkohol umkristallisiert farb lose derbe Täfelchen und schmilzt bei 246 bis 247 . Es ist sowohl gegeit Säure, als auch gegen schwache Alkalien unempfindlich und wird von konzentrierter Alkalilauge unter Dunkelfärbung gespalten.
    UNTERANSPRüCHE: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Chlor-2-oxypro- pan-3-sulfonsäure verwendet.
CH186543D 1934-09-26 1935-09-25 Verfahren zur Darstellung eines stickstoff- und schwefelhaltigen Kondensationsproduktes. CH186543A (de)

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