CH187940A - Verfahren zur Darstellung von 7-Methyl-9-(d-sorbityl)-isoalloxazin. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 7-Methyl-9-(d-sorbityl)-isoalloxazin.

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CH187940A
CH187940A CH187940DA CH187940A CH 187940 A CH187940 A CH 187940A CH 187940D A CH187940D A CH 187940DA CH 187940 A CH187940 A CH 187940A
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isoalloxazine
sorbityl
methyl
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yellow
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Darstellung von     7-1VIethyl-9-(d-sorbityl)-isoallogazin.       Die Kondensation von     Alloxan    mit     o-Phe-          nylendiamin    ist bereits     durchgeführt    worden.

    Bis jetzt sind indessen nur     Alloxazinverbin-          dungen        entsprechend    der Formel I (Berichte  der     Deutschen    Chemischen Gesellschaft 24    [1891], S.     2303;    27 [18,94], S. 2116; 28  [1895], S. 1968) und     N-Methyl-iso-alloxazin     (Berichte der Deutschen Chemischen     Gesell-          sehaft    67 [1934], S. 1460) Formel     II    her  gestellt worden.  
EMI0001.0015     
         Isoalloxazine,    -die in der am Stickstoff haf  tenden Seitenkette     Hydroxylgruppen    ent  halten, waren nicht bekannt.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Darstellung von 7-         Methyl-9-[d-sorbityl]-isoalloxazin,    welches  dadurch gekennzeichnet ist, dass man     1-[d-          Sorbitylamino]-2-amino-5-methylbenzol    mit       Alloxan    kondensiert. Die     Reaktion    wird  durch die     nachstehenden    Formeln veran  schaulicht:    
EMI0002.0001     
         Das        7-Methyl-9-[,d-sorbityl]-isoalloxazin          stellt        ein    hellgelbes Pulver dar, das sich in       Wasser    mit gelber Farbe und kräftig gelb  grüner Fluoreszenz löst.

   Von Chloroform  wird es der wässerigen Lösung nicht ent  zogen. Im Licht entfärben sich Lösungen  des Farbstoffes schnell. Es besitzt im bio  logischen Versuch den gleichen     Einfluss    auf       .das        Wachstum    wie Vitamin     BZ        (Laktoflavin)     und soll als Arzneimittel     verwendet    werden.

    <I>Beispiel:</I>  20 Teile     1-[d-Sorbitylamino]-2-amino-5-          methylbenzol    werden mit 13     Teilen        Alloxan     und 100 Teilen 10     %iger    wässeriger Salz  säure eine halbe Stunde im Dunkeln ge  kocht, wobei sich die Flüssigkeit tief dunkel  gelb färbt. In die mit Wasser stark ver  dünnte Lösung trägt man hierauf eine unter  dem geschützten Namen     "Frankonit"    im  Handel befindliche Bleicherde ein, wodurch  der     Isoalloxazinfarbstoff    von diesem     adsor-          biert    wird.

   Man     eluiert    mit einer verdünn  ten     Pyridinlösung,        verdampft        das        Lösungs-          mittel,    löst den Rückstand in Wasser und  stellt ein     Adsorbat    des Farbstoffes an Blei-    Sulfid her.     Daraus    lässt er sich     durch    heisses  Wasser wieder ablösen.

   Nachdem diese Rei  nigung noch 1     bis    2 Mal     wiederholt    wurde,  dampft man zur Trockne ein und nimmt den  Rückstand in kochendem Alkohol auf, aus  dem sich beim Erkalten die     Iso-alloxazin-          verbindung    ausscheidet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 7-Methyl- 9-[.d-sorbityl]-isoalloxazin, dadurch .gekenn zeichnet, dass man 1-[.d-Sorbitylamino]-2- amino-5-methylbenzol mit Alloxan konden siert. Das 7-Methyl-9-[.d-sorbityl]-isoalloxazin stellt ein hellgelbes Pulver dar, das sich in Wasser mit gelber Farbe und kräftig gelb grüner Fluoreszenz löst. Von Chloroform wird es der wässerigen Lösung nicht ent zogen. Im Licht entfärben sich Lösungen des Farbstoffes schnell.
    Es besitzt im bio logischen Versuch den gleichen Einfluss auf das Wachstum wie Vitamin Bz (Laktoflavin) und soll als Arzneimittel verwendet werden.
CH187940D 1934-08-18 1935-06-27 Verfahren zur Darstellung von 7-Methyl-9-(d-sorbityl)-isoalloxazin. CH187940A (de)

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