CH194343A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Textilhilfsstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Textilhilfsstoffes.

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CH194343A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D233/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
    • C07D233/54Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D233/66Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D233/84Sulfur atoms

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Tegtilhilfsstoffes.       Es wurde gefunden,     da,ss    man einen neuen       Textilhilfsstoff    erhält, wenn man das     y-n-          Heptadecylbenzimida.zol    mit Anisaldehyd       kondensiert    und auf das entstandene Kon  densationsprodukt ein     Sulfonierungsmittel     einwirken lässt.  



  Das neue Produkt stellt als     Natriumsalz     ein hellgefärbtes Pulver dar, das sich in  Wasser leicht auflöst und dessen wässerige  Lösungen     ausgezeichnete    Nasch-,     Dispergier-          und        Schutzkolloideigenschaften        besitzen.     



  <I>Beispiel:</I>  Man erhitzt     unter        C02-Atmosphäre    und  Rühren das Gemisch von<B>356</B> Teilen     ,u-n-          Heptadeeylbenzimida.zol,    204 Teilen Anis  aldehyd und 4 Teilen Borsäure auf 200 bis  210'. Eine Viertelstunde     nachdem,die    Reak  tionstemperatur erreicht worden ist, fügt man  innerhalb     3/.4    Stunden noch 16 Teile Borsäure  in kleinen Portionen hinzu.

   Das     entstehende          Wasser    lässt man durch Verwendung eines  mit Wasserdampf heiss gehaltenen Kühlers,    und indem man einen     schwachen        C02-,Strom     durch die Apparatur ,gehen lässt, abdampfen.  Nach     21stündigem    Erhitzen auf 200     bis    210'       ist    die     Reaktion    beendet. Man bläst gegebe  nenfalls hierauf den     überschüssigen    Anisalde  hyd mit Wasserdampf ab, trennt     das    Reak  tionsprodukt vom Wasser und trocknet das  selbe im Vakuum auf dem Wasserbade.

   Das  bei<B>100'</B>     flüssige    Produkt     erstarrt    nach  einiger Zeit bei     Zimmertemperatur        zu,    einer  weichen viskosen Masse.  



  In einem mit Rührwerk     versehenen        Rühr-          gefäss    lässt man zu 1100 Teilen     Schwefelsäure-          monohydrat,    das auf einer Temperatur von  etwa<B>15'</B> gehalten     wird,        langsam    50 Teile  geschmolzenes     Anisal        -,cc    - n     -,heptadecylbenz-          imidazol    zufliessen, indem man durch äussere  Kühlung     gleichzeitig    dafür sorgt,     dass    die  Temperatur des     -Gemisches    nicht über 20'  steigt.

   Nachdem alles eingetragen ist und  sich     alles    homogen in der     Schwefelsäure    ge  löst hat, lässt man nun allmählich 90     bis    100  Teile     anhydridhaltigeSchwefelsäure    (24%           S03-Gehalt)    zufliessen, indem die     Sulfonie-          rungstemperatur    auf 12     bis    15   gehalten  wird.  



  Die     Sulfonierung        ist    beendet, wenn eine  Probe der     Reaktionsmasse    sich     in        Wasser     klar auflöst. Die     Sulfonierungsmasse        wird     auf 600 Teile     Eis    gegossen, wobei sich die       Sulfosäure    abscheidet, und von der wässe  rigen     Schwefelsäure    abgetrennt werden kann.

    Nach dem     Neutralisieren    der     Sulfo-säure    mit  verdünnter     Natriumhydroxydlösung    und     Ein-          dampfen    erhält man das     Natriumsalz    der       Sulfonsäure.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Textilhilfsstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man das ,u-n-Heptadecylbenzimidazol mit Anisaldehyd kondensiert -und auf das ent standene Kondensationsprodukt ein SulfoDie- rungsmittel einwirken lässt. Das neue Produkt stellt als Natriumsalz ein hellgefärbtes Pulver dar,
    das sich in Wasser leicht .auflöst und dessen wässerige Lösungen ausgezeichnete Wasch-, Dispergier- und :Schutzkolloideigenschaften besitzen.
CH194343D 1936-03-18 1936-03-18 Verfahren zur Herstellung eines neuen Textilhilfsstoffes. CH194343A (de)

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