CH194992A - Verfahren zur Darstellung von Dihydrofollikelhormon. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Dihydrofollikelhormon.

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CH194992A
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dihydrofollicle
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Darstellung von     Dihydrofollikelhormon.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Verfahren zur Darstellung von     Dihydrofollikel-          hormon,    welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man eine Verbindung, die sich vom     Fol-          likelhormon    der Formel     C1sH2202    dadurch ab  leitet, dass sie an Stelle der     Hydrogylgruppe     einen Rest besitzt, der bei Hydrolyse durch  die     Hydroxylgruppe    ersetzt wird, z.

   B. eine  Ester- oder Äthergruppe oder Halogen, mit  einer solchen     metallorganischen    Verbindung  umsetzt, die aus ihrem organischen Rest       Wasserstoff    an eine     Ketogruppe    abgeben kann,  wobei der organische Rest als ungesättigter  Kohlenwasserstoff abgespalten wird, und an  schliessend das gebildete Umsetzungsprodukt  mit Hilfe eines     hydrolysierend    wirkenden    Mittels aufspaltet. Bei der Aufarbeitung des  Reaktionsgemisches erhält man dann     Dibydro-          follikelhormon    der Formel     C18R2402    in kri  stalliner Form.  



  Als metallorganische Verbindungen kom  men insbesondere geeignete     Organomagnesium-          verbindungen    in Betracht, wie z. B.     Isopropyl-          magnesiumjodid;        Propylmagnesiumjodid,        Iso-          butylmagnesiumjodid,        Cyclohexylmagnesium-          chlorid    u. a. m.;     vergl.    hierzu auch     Houben-          Weyl,        "Methoden    der     organ.    Chemie", z. Band,  3.     AuH.,    Leipzig<B>1925,</B> Seite 248.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren sei im  folgenden anhand beispielsweise gegebener  Formelbilder näher veranschaulicht:  
EMI0001.0031     
      <I>Beispiel:</I>  2 g     Follikelhormonbenzoat    vom Schmelz  punkt     2l5-218      werden in 100 cm' trockenem  Benzol gelöst und die Lösung im Verlaufe  von     1/2    Stunde mit einer ätherischen Lösung.  von     Isopropylmagnesiumjodid,    dargestellt aus  1,431 g     Magnesiumspänen,    100 cm" trockenem  Äther, 10 g     Isopropyljodid    und einer Spur Jod,  umgesetzt. Die Reaktionsflüssigkeit wird dar  auf noch etwa 11/2 Stunden am     Sieden    er  halten und nach dem Erkalten mit Wasser  und verdünnter Salzsäure zersetzt.

   Das in  bekannter Weise isolierte Reaktionsprodukt  bildet ein rötliches, konsistentes Harz mit  einem physiologischen Wirkungswert von  1 Million Mäuseeinheiten pro Gramm, in Se  samöllösung geprüft.  



  Das Harz wird durch dreistündiges Erhitzen  mit 5 o%     iger        methylalkoholischer    Kalilauge  auf dem Wasserbad verseift, die     Verseifungs-          flüssigkeit    nach dem Erkalten mit Wasser ver  dünnt, mit Salzsäure angesäuert und mit Äther  extrahiert. Die ätherische Lösung wird zu  nächst zwecks Abtrennung der     Benzoesäure     mit Soda und darauf wiederholt mit     5o/oiger     wässriger Kalilauge ausgeschüttelt. Beim An  säuern der vereinigten     Alkaliauszüge    scheidet  sich ein hellbraun gefärbter, kristalliner Nie  derschlag ab.

   Das Präparat erweist sich mit  12 Millionen Mäuseeinheiten pro Gramm,  sechsmal unterteilt in wässriger Lösung ge  spritzt, im Allen     Doisy-Test    physiologisch als  beträchtlich wirksam.  



  Durch fraktionierte     Hochvakuumsublima-          tion    lässt sich daraus ein weisses     Kristallisat     abtrennen, dessen Eigenschaften, wie tief blau-    grüne Farbe und Fluoreszenz in konzentrierter  Schwefelsäure und ein physiologischer Wir  kungswert von 20-25 Millionen Mäuseein  heiten pro Gramm und Analysenzahlen, mit  denen des bekannten     Dihydrofollikelhoi-n,oi)s     übereinstimmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Dihydro- follikelhormon, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung, die sich vom Follikel hormon der Formel 01sH2202 dadurch ableitet, dass sie an Stelle der Hydroxylgruppe einen Rest besitzt, der bei Hydrolyse durch die Hydroxylgruppeersetzt wird, mit einer solchen metallorganischen Verbindung umsetzt, die aus ihrem organischen Rest Wasserstoff an eine Ketogruppe abgeben kann, wobei der or ganische Rest als ungesättigter Kohlenwasser stoff abgespalten wird,
    und anschliessend das gebildete Umsetzungsprodukt mit Hilfe eines hydrolysierend wirkenden Mittels aufspaltet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als metallorga nische Verbindung eine Organomagnesium- Halogenverbindung verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als metallorganische Verbindung Iso- propylmagnesiumjodid verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester des Follikelhormons verwendet.
CH194992D 1934-05-25 1934-10-20 Verfahren zur Darstellung von Dihydrofollikelhormon. CH194992A (de)

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