CH204238A - Verfahren zur Darstellung einer Stickstoffverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Stickstoffverbindung.

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CH204238A
CH204238A CH204238DA CH204238A CH 204238 A CH204238 A CH 204238A CH 204238D A CH204238D A CH 204238DA CH 204238 A CH204238 A CH 204238A
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CH
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nitrogen compound
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amines
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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Description


  Verfahren zur Darstellung einer     Stickstoffverbindung.       Es wurde gefunden, dass man eine Reihe  neuer Cyan-     bezw.        Rhodanverbindungen    erhält,  wenn man     Verbindungen    der Formel  
EMI0001.0005     
    worin     g    ein austauschbares Atom oder eine  ebensolche Atomgruppe, insbesondere ein Ha  logenatom bedeutet, mit Ammoniak     bezw.     Aminen oder     Phosphinen    umsetzt.  



  Sofern Ammoniak oder     nichttertiäreAmine     und     Phosphine    verwendet werden, entstehen  durch Abspaltung der entsprechenden Was  serstoffverbindung     gI3    primäre, sekundäre  oder tertiäre Verbindungen, die als Basen  verwendet oder mit Säuren in wasserlösliche  Form gebracht werden können.  



  Die primär- oder sekundärsubstituierten  Reaktionsprodukte lassen sich mit den üb  lichen     Alkylierungs-    und     Aralkylierungsmit-          teln    weiter     alkylieren        bezw.        aralkylieren.     Sofern dies erschöpfend geschieht, erhält man    am     Schlusse        quaternäre        Ammonium-        bezw.          Phosphoniumverbindungen,    die auch aus den       tertiärsubstituiertenReaktionsprodukten    durch  Anlagerung von geeigneten Verbindungen, ins  besondere Säureestern,

   nach üblichen Metho  den erhalten werden können.  



  Werden dagegen tertiäre, beliebig sub  stituierte Amine     bezw.        Phosphine    als Aus  gangsmaterialien verwendet, so können sie  durch Anlagerung der oben definierten Ver  bindung     g-(zweiwertiges    organisches     Radi-          kal)-CN/        bezw.        CNS    in Ammonium-     bezw.          Phosphoniumverbindungen    umgewandelt wer  den.  



  Als organisches, zweiwertiges Radikal sind  vor allem     aliphatische,        araliphatische    und     cyclo-          aliphatische    Reste, die auch     substituiert    sein  können, geeignet. Als Amine sind für die  Umsetzung wertvoll:     aliphatische,    aromatische  und     cycloaliphatische    Verbindungen, von den       Phosphinen    die Verbindungen der     aliphati-          schen    und aromatischen Reihe.  



  Die neuen Cyan-     bezw.        Rhodanverbindun-          gen    können als Basen in geeigneten Lösungs-           mitteln,    als Salze oder     quaternäre    Verbindun  gen in Wasser gelöst für die verschiedensten  Zwecke verwendet werden. Zum Teil sind  sie wertvolle     kapillaraktive    Mittel, wie Netz-,       Dispergier-,        Emulgiermittel    usw.

   Teilweise  besitzen sie Giftwirkung zum Beispiel gegen  Motten und andere Schädlinge der Insekten  klasse; besonders ausgeprägt ist bei einzelnen  Verbindungen die     fungicide    oder     bactericide     Wirkung, die diejenige ähnlich gebauter Kör  per ohne die     CNICNS    Gruppe bedeutend über  trifft.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung einer Stick  stoffverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass       man        Dimethylaminoessigsäure-3,        4-dichlorarri-          lid    mit a,     P-Chloräthylerrrhodanid    umsetzt.  Das Endprodukt, ein hellgraues, in Wasser  leicht lösliches Pulver, besitzt gute     fungicide     und     bactericide    Eigenschaften und eignet sich  als Desinfektionsmittel.  



  <I>Beispiel:</I>  12 Teile     Dimethylaminoessigsäure-3,        4-          dichloranilid,    dargestellt durch Erwärmen  einer     benzolischen    3,     4-Dichloranilinlösung       mit     Chloracetylchlorid    während zirka 12     Stun-          den    auf 70 0 und Umsetzen des     Reaktions-          produktes        unter        gutem        Rühren        mit        20%iger     wässriger     Dimethylaminlösung,

      zuerst 6 Stun  den bei Zimmertemperatur, dann 12-14 Stun  den bei 70-80 0, werden in 30 Teilen Ben  zol gelöst, 7 Teile a,     @-Chloräthylerrrhodarrid     zugesetzt und 24-48 Stunden unter Rück  fluss gekocht. Die am Boden des Reaktions  gefässes sich ansammelnde, graue pulverige  Substanz wird     abfiltriert    und zur Reinigung  mit Aceton ausgewaschen. Man erhält ein  hellgraues Pulver, das in Wasser leicht lös  lich ist und gute     fungicide    und     bactericide     Eigenschaften besitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Stick stoffverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass man Dinrethylaminoessigsäure-3, 4-dichlorani- lid mit a, P-Chlorätliylerirhodanid umsetzt. Das Endprodukt, ein hellgraues, in Wasser leicht lösliches Pulver, besitzt gute fungicide und bactericide Eigenschaften und eignet sich als Desinfektionsmittel.
CH204238D 1937-12-27 1937-12-27 Verfahren zur Darstellung einer Stickstoffverbindung. CH204238A (de)

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