CH218364A - Verfahren zur Herstellung eines Oxyarylsulfons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Oxyarylsulfons.

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CH218364A
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sulfone
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C317/00Sulfones; Sulfoxides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D7/00Compositions of detergents based essentially on non-surface-active compounds
    • C11D7/22Organic compounds
    • C11D7/26Organic compounds containing oxygen
    • C11D7/264Aldehydes; Ketones; Acetals or ketals

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Oayarylsulfons.       Es wurde gefunden, dass man in glatter  Reaktion mit nahezu theoretischer Ausbeute  zu     Oxyarylsulfonen    gelangt, wenn man     Ha-          logenarylsulfone    und     -disulfone,    die in     o-          und/oder        p-Stellung    zur     Sulfongruppe    Halo  genatome und an dem     Sulfonrest        bezw.    den       Sulfonresten        Alkyl-,        Cycloalkyl-,

          Aryl-    oder       Aralkylreste    enthalten und bei denen noch  weitere     Substituenten,    insbesondere Halogen  atome in     m-Stellung    zur     Sulfongruppe,    vor  handen sein können, mit alkalisch wirkenden  Mitteln, zweckmässig unter Druck, erhitzt.

    Hierbei werden die zur     Sulfongruppe        bezw.     den     Sulfongruppen    o-     bezw.        p-ständigen     Halogenatome gegen     Hydroxyl    ausgetauscht,  während     m-ständige    Halogenatome     unange-          griffen    bleiben.  



  Die so erhaltenen, gegebenenfalls noch  weiter substituierten     Oxyarylsulfone    sollen  als Zwischenprodukte zur Herstellung von  Farbstoffen, Heilmitteln, Textil- und Ger  bereihilfsmitteln sowie synthetischen Harzen  Verwendung finden.    Im Hinblick auf die bekannten techni  schen Schwierigkeiten der Darstellung von  Phenol aus Chlorbenzol ist es besonders über  raschend, dass vorliegende Reaktion ohne Bil  dung von Nebenprodukten mit nahezu theo  retischer Ausbeute verläuft.  



       Halogenarylsulfone    der gekennzeichneten  Art lassen sieh bequem und mit vorzüglicher  Ausbeute darstellen, und zwar einerseits aus  gehend von     Halogenaryl-sulfochloriden    durch  Überführen in das     sulfinsaure    Salz und Um  setzung des letzteren mit einem     alkylierenden     oder     arylierenden    Mittel,

   anderseits durch  Umsetzung von entweder     Halogen-arylsulfo-          chloriden    mit gegebenenfalls substituierten       Kohlenwasserstoffen    oder von nicht     halo-          genierten        Aryl-    oder     Alkylsulfochloriden          bezw.    Derivaten mit     Halogenarylen    in Ge  genwart eines     Kondensationsmittels    wie Alu  miniumchlorid.

   Die     Halogenarylsulfone,    wel  che als Ausgangskörper für vorliegendes Ver  fahren dienen, sind also sehr leicht zugäng  liche     Verbindungen.         Gegenüber den bisher bekannten     um-          aändliehen        Darstellungswegen    von     Oxysul-          fonen,    zum Beispiel durch Erhitzen von     Sul-          fonsäuren    von     Phenolen    im Vakuum gemäss  den Schweizer Patenten Nr. 190422 und  Nr.

   196342, Verseifen der entsprechenden       Phenoläther    (Chemisches Zentralblatt 1938,       II,    Seite<B>1766),</B> bei deren Darstellung erst  eine vorherige     1\herfiihrung    der     Phenole    in  die     Phenoläther    vor der Einführung der     Sul-          fongruppe    erforderlich ist, Verkochen der     Di-          azoverbindungen        (Journ.        Americ.        Chem.          Society,    Band 46, Seite 2335) der entspre  chenden     Aminoarylsulfone,

      die wiederum  am besten aus den     Halogenary1sulfonen    zu  erhalten sind, ferner Einwirkung von     Fluor-          sulfonsäure    auf     Phenole    und Umsetzung  des erhaltenen     Sulfofluorids    mit Kohlen  wasserstoffen in Gegenwart von Aluminium  chlorid     (Journ.    für praktische Chemie, N. F.  Band 117, Seite 60), Reaktionen, die kompli  ziert sind und mit unbefriedigender Ausbeute  verlaufen. stellt das vorliegende Verfahren  eine wertvolle Bereicherung der Technik dar.  



  Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren zur Herstellung eines     Oxyaryl-          sulfons,    dadurch gekennzeichnet, dass man  ein     4-Halo        genphenylmethylsulfon    mit einem  alkalisch wirkenden Mittel erhitzt.  



  Das so erhaltene     4-Oxyphenylmethylsul-          fon    zeigt die in der Literatur (Chemisches  Zentralblatt 1938, Band     II,    Seite 1766) be  schriebenen Eigenschaften. Es soll als Zwi  schenprodukt zur Herstellung von Farbstof  fen, Heilmitteln, Textil- und     Gerbereihilfs-          mitteln    sowie von synthetischen Harzen Ver  wendung finden.     @/     <I>Beispiel 1:</I>  1 Teil     p-Chlorphenylmethylsulfon    wird  mit 1 Teil     Xtzkali    in 10 bis 15 Teilen Was-         ser    im     Autoklaven    auf 200 bis 220' C er  hitzt.

   Die erhaltene Lösung wird bis zur  Kristallisation eingedampft. Die anfallen  den Kristalle stellen das Kalisalz des gebil  deten     p-Oxyphenylmethylsulfons    dar. Mit  Säuren erhält man das     p-Oxyphenylmethyl-          sulfon    vom Schmelzpunkt 96   C.  



  Das obige als Ausgangskörper dienende       p-Chlorphenylmethylsulfon    kann zum Bei  spiel hergestellt werden aus     p-Chlorbenzol-          sulfochlorid,    Reduktion zur     Sulfinsäure    und       Methylierung.     



  <I>Beispiel 2:</I>  10 Teile     p-Chlorphenylmethylsulfon    wer  den mit 60 Teilen     Ätzalkali    und etwa 150  Teilen Wasser etwa 72 Stunden zum Sieden  erhitzt,. Man verdünnt das Reaktionsgemisch  mit Wasser, filtriert von ungelösten Anteilen  ab und arbeitet wie im Beispiel 1 auf. Das  entstandene Produkt ist identisch mit dem im  Beispiel 1 beschriebenen     p-Oxyphenylmethyl-          sulfon.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Oxyaryl- sulfons, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 4-Halogenphenylmethylsulfon mit einem al kalisch wirkenden Mittel erhitzt. Das so erhaltene 4-Oxyphenylmethylsul- fon zeigt die in der Literatur (Chemisches Zentralblatt 1938, Band II, Seite 1766) be schriebenen Eigenschaften. Es soll als Zwi schenprodukt zur Herstellung von Farb stoffen, Heilmitteln, Textil- und Gerberei hilfsmitteln sowie von synthetischen Harzen Verwendung finden.
CH218364D 1939-11-04 1940-10-29 Verfahren zur Herstellung eines Oxyarylsulfons. CH218364A (de)

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