CH171037A - Verfahren zur Darstellung eines Diphenyldiamino-oxybenzols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Diphenyldiamino-oxybenzols.

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CH171037A
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oxybenzene
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aniline
diphenyldiamino
phloroglucine
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Diphenyldiamino-oxybenzols.       Es wurde gefunden, dar man symmetrische       Di-(arylamino)-oxybenzole    erhält, wenn man       Phloroglucin    mit     Alkalibisulfiten    und nicht  nitrierten     Arylaminen    im Verhältnis von un  gefähr 2     Mol        Arylamin    auf 1     Mol        Phloro-          glucin    in wässeriger Lösung erhitzt.  



  Die Kondensation von     Phloroglucin    mit  Anilin     bezw.        p-Toluidin    ist bereits von     Mi-          nunni    beschrieben worden     (vergl.    Berichte der  deutschen chemischen Gesellschaft 21     [1888],     Seite 1984-1991 und 23<B>[</B>1890]     sseferateband,     Seite 488-490).

   Nach diesem Verfahren wer  den aber, wie     Minunni    selbst angibt, die  Kondensationsprodukte nur in einer Ausbeute       von        40        %        der        Theorie        erhalten,        lvährend        nach          verliegendem    Verfahren dieselben in einer       Ausbeute        bis        über        90        %        der        Theorie        erhalten     werden.

   Der glatte Verlauf der Kondensation  von     Arylaminen    mit     Phloroglucin    in Gegen  wart von     Bisulfiten    und die Bildung der     1,3,5-          Di-(arylamino)-oxybenzole    konnte nichtvoraus  gesehen werden, da die Bisulfitanlagerungs-         verbindungen    des     Phloroglucin,    welche als  Zwischenstufen bei der Umsetzung auftreten,  wie aus den Arbeiten von Fuchs, Berichte  der deutschen chemischen Gesellschaft 54  (1921), Seite 245 ff. hervorgeht, gegen Kali  lauge höchst beständig sind oder nur unvoll  ständig verseift werden und es deshalb frag  lich war, ob sich dieselben überhaupt mit       Arylaminen    umsetzen würden.

   Die Konden  sation von     Phloroglucin    bei Gegenwart von       Bisulfit    kann mit Anilin, dessen Homologen  und     Substitutionsprodukten,    z. B. Chlorani  linen,     Anisidinen    usw., durchgeführt werden.  



  Die erhaltenen Kondensationsprodukte,  welche     1,3,5-Di-arylaminophenole    darstellen,  besitzen je nach ihrer Konstitution in Form  ihrer     Alkalisalze    eine mehr oder weniger  grosse     Affinität    zur pflanzlichen Faser und  sind wertvolle Zwischenprodukte zur Dar  stellung von Farbstoffen.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung eines Diphenyl-           diamino-oxybenzols,    welches     dadurch    gekenn  zeichnet ist, dass man     Phloroglucin    mit Na.       triumbisulfit    und Anilin im Verhältnis von  ungefähr 2     Mol    Anilin auf 1     Mol        Phloroglucin     in wässeriger Lösung erhitzt.  



       Beispiel:     162     Gewichtsteile        Phloroglucin        (kristall-          wasserhaltiges        Produkt),    186 Gewichtsteile  Anilin und 1000     GewichtsteileNatriumbisulfit-          lösung        (enthaltend        37,6        %        Natriumbisulfit)     werden unter Rühren während 50 Stunden  zum Sieden erhitzt.

   Nach Zugabe von Natron  lauge wird das unveränderte Anilin mit Dampf  abgeblasen, das Reaktionsgemisch erkalten  gelassen und der entstandene Niederschlag  zur weiteren Reinigung nach dem Absaugen  nochmals in verdünnter Natronlauge gelöst,  filtriert und durch Zugabe von Mineralsäure  bis zur Neutralität das entstandene Diphenyl-         diamino-oxybenzol    gefällt. Die Ausbeute     be-          trägt        90%        der        Theorie.     



  Die erhaltene Verbindung besitzt nach dem       Umkristallisieren    aus     Toluol    den Schmelzpunkt  110 0 C und ist mit dem von     Minnnni    erhal  tenen Produkt identisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Diphenyl- diamino-oxybenzols, dadurch gekennzeichnet, dass man Phloroglucin mit Natriumbisulfit und Anilin im Verhältnis von ungefähr 2 Mol Anilin auf 1 Mol Phloroglucin in wässeriger Lösung erhitzt. Die erhaltene Verbindung besitzt nach dem Umkristallisieren aus Toluol den Schmelzpunkt 1100 C und ist mit dem von 11Iinunni erhal tenen Produkt identisch.
CH171037D 1932-09-03 1933-09-01 Verfahren zur Darstellung eines Diphenyldiamino-oxybenzols. CH171037A (de)

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