CH223206A - Verfahren zur Herstellung eines mehrwertigen Alkohols der Cyclopentanopolyhydrophenanthrenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mehrwertigen Alkohols der Cyclopentanopolyhydrophenanthrenreihe.

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CH223206A
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polyhydric alcohol
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Schering A G
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Schering Ag
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    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
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Description


  Verfahren zur     Herstellung    eines mehrwertigen Alkohols der     Cyelopentanopolyhydro-          phenanthrenreihe.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur     Herstellung    von     Pregnan-          tetrol-(3.17.20.21),    das     dadurchgekennzeich-          net    ist, dass man auf 3.     17-Dioxy-17        -äthenyl-          androstan    ein Sauerstoff abgebendes Mittel  und auf die hierbei entstehende Verbin  dung ein     hydrolysierendes    Mittel einwirken       lä.sst.     



  Als Sauerstoff abgebende Mittel verwen  det man     vorteilhaft        Benzopersäure,        Phthal-          persäure,        Osmiumtetroxy    d, Wasserstoffsuper  oxyd,     Peressigsäure    usw. Die     entstandenen     Zwischenprodukte verseift man zum Beispiel  durch Erhitzen im     wässrigen    Medium im  Bombenrohr.  



  Die neue Verbindung soll als Arznei  mittel oder als Zwischenprodukt bei der Her  stellung von Arzneimitteln Verwendung  finden.  



       Beispiel   <I>1:</I>  1,6 g     3.17-Dioxy-17-äthenylandrostan     werden in ätherischer Lösung mit 1,3 g         Osmiumtetroxyd    versetzt. Nach     einigen          Stunden    fällt ein feiner, schwarzer Nieder  schlag aus, der nach 2 Tagen     abfiltriert     wird. Dieser     abfiltrierte        Osmiumester    wird  in alkoholischer Lösung mit     Natriumsulfit     1 Stunde am     Rückfluss    erhitzt. Man     filtriert     ab und kocht den Niederschlag mit Alkohol  aus.

   Die alkoholischen Filtrate werden in  Äther aufgenommen und mit Alkali und  Wasser mehrfach gewaschen. Aus der ätheri  schen Lösung fällt das     Pregnantetrol-          (3.    17. 20. 21) aus (Schmelzpunkt 227  ).  Es kann durch     Umkristallisieren    aus Äther  oder verdünntem Aceton noch weiter gerei  nigt werden und     schmilzt    dann bei 229 bis  231  .     Ams    den Mutterlaugen lässt sich 3.     17-          Dioxy-17-aldehydoandrostan    isolieren, das  durch Sprengung der     Athenyl-Doppelbindung     entstanden ist.  



       Beispiel   <I>2:</I>  3,69 g     3.17-Dioxy-17-äthenylandrostan     werden in Chloroform gelöst und nach Zu-           satz    von 7 g     Phthalmonopersäure    in 90 cm'  Chloroform im Dunkeln bei Zimmertempera  tur über Nacht stehen gelassen. Nach dieser  Zeit     ist    die theoretische Menge von 2,1 g       Persäure    verbraucht. Es wird nunmehr in  Äther aufgenommen und der     Äther    mit ver  dünntem Alkali gewaschen.

   Nach Verdamp  fen des Äthers wird der Rückstand aus ver  dünntem Methanol     umkristallisiert.    Die Aus  beute beträgt 2,6 g des entsprechenden Oxyds  vom Schmelzpunkt 182  . 0,2 g 3.     17-Dioxy-          17-äthylenoxydoandrostan    wurden mit 4 cm'  Wasser 20 Stunden im Bombenrohr auf 190  bis 200' erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird  in Äther aufgenommen, der Äther getrocknet  und zum grössten Teil verdampft. Während  des     Eindampfens    scheidet sich das entste  hende     Pregnantetrol-(3.    17 .20.21) ab, das       abfiltriert    wird. Es     lässt    sich durch Um  kristallisieren aus Äther oder     aus    Methanol  äther reinigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Pregnan- tetrol-(3.17.20.21), dadurch gekennzeich net, dass man auf 3.17-Dioxy-17-ä.thenyl- androstan ein Sauerstoff abgebendes Mittel und auf die hierbei entstehende Verbindung ein hydroly sierendes Mittel einwirken lässt. Die neue Verbindung liefert Kristalle, die bei 229 bis 231 schmelzen. UNTERANSPRMHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man als Sauerstoff ab gebendes Mittel Benzopersäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Sauer stoff abgebendes Mittel Phthalpersäure ver wendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Sauer stoff abgebendes Mittel Osmiumtetroxyd verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Sauer stoff abgebendes Mittel Wasserstoffsuper- oxyd verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Sauer stoff abgebendes Mittel Peressigsäure ver wendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hydrolyse durch Erhitzen im wässrigen Medium im Bombenrohr erfolgt.
CH223206D 1936-07-14 1937-07-09 Verfahren zur Herstellung eines mehrwertigen Alkohols der Cyclopentanopolyhydrophenanthrenreihe. CH223206A (de)

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