CH234291A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Esters der Phthalsäure-4-sulfonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Esters der Phthalsäure-4-sulfonsäure.

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CH234291A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00—Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01—Sulfonic acids
    • C07C309/28—Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C309/57—Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing carboxyl groups bound to the carbon skeleton
    • C07C309/58—Carboxylic acid groups or esters thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen Esters der     Phthalsäure-4-sulfonsäure.       Es wurde gefunden,     @dass    man zu     einem     neuen gemischten     Dicarbo#nsäureester    der       Phthalsäure-4        sulfonsäure    gelangt,

   wenn man  einerseits das unter Verwendung     handelsübli-          cher        Stearinsäure        hergestellte        Stearinsäure-          äthanolamid    und anderseits die handels  übliche     Mischung    aus vorwiegend     Oleinalko-          hol    und     einer        geringeren    Menge     Getylalkohol     mit einer den     Säurereist     
EMI0001.0020     
    abgebenden Verbindung     umsetzt.     



  Als Verbindungen, die den     ,Säurerest    der       Formel     
EMI0001.0024     
    abgeben, kann man beispielsweise     Phthal-          säure-4-sulfo,nsäure,        deren:    Chloride oder  deren     Anhydrid,    weiterhin     Ester,der        PUthal-          säure-4-:sulfonsäure    mit     niedrigmolekularen     Alkoholen verwenden.  



  Die Umsetzung mit dem     Ogyamid        bezw.     mit der Alkoholmischung kann durch Erhit  zen der den angeführten Säurerest abgeben  den Verbindung mit dem     entspreehenden          Oxyamid        bezw.    der     Alkoholmisahung,    gege  benenfalls unter Zusatz von Chlorwasser  stoffgas,     konz.    Schwefelsäure oder anderer,  .die     Veresterung    beschleunigender Mittel er  folgen.

   Der zweite     Alkoxyrest    kann in     ähn-          lich.er    Weise in     den    so erhaltenen     Monocar-          bonsäure.ester    der     Phthalsäure-4-sulfonsäure     durch Erhitzen mit dem     Oxyamid        bezw.    der       Alkoholmischung        eingeführt    werden.

   Bei der  Umsetzung der     Phthalsäure-4-sulfonsäure     oder deren     Anhydrid    mit den     angeführten          Oxyverbindungen    wird die     Veresterung    er  leichtert, wenn man das bei der     Umsetzung     sich bildende Wasser     aus,,dem        Veresterungs-          gemisch    in     bekannter    Weise     entfernt,    bei-           spielsweise    mit Hilfe solcher Stoffe, die, wie  Benzol oder     Toluol,

      mit Wasser     azeotrope          Mischungen    bilden. Es kann auch zweck  mässig sein, .die     Veresterung,    gleichgültig ob  Hilfslösungsmittel angewendet werden oder  nicht, unter vermindertem Druck auszu  führen.  



       Das        @lonoammoniums,alz    des neuen ge  mischten     Dacarbonsäureesters    der     Phthal-          säure-4-sulfonsäure        stellt    eine     feste    Masse  dar, die von     heissem    Wasser zu einer schwach       opalen,    schäumenden Lösung aufgenommen  wird. Der neue     Ester    kann als     Textilhilfs-          stoff,    z. B. als     Emulgiermittel,    verwendet  werden.  



  <I>Beispiel:</I>  156,5     Gewichtsteiliedies        unter    Verwendung  von technischer     Stea.rinsä:ure    hergestellten       Stearinsäureäthanolamids    werden geschmol  zen und bei. 65-90  während     etwa    2     Stunden     zu 1'23,5 Gewichtsteilen technischer     Phthal-          säureanhydrid-4-sulfonisäure    (enthaltend etwa       93%        Phthalsäure-anhydrid-4-sulfonsäure    und  etwa 7 % Schwefelsäure, die mit Natrium  formiat abgestumpft     ist)    hinzugefügt.

   'Man  fügt 150     Volumteile    Benzol und 131,5 Ge  wichtsteile der     handelsüblichen    Mischung aus       vorwiegend        Oleinalkohol    und einer geringeren  Menge     -Getylalkohol    hinzu, steigert die Tem  peratur .des     Heizbades    auf 80-85  und ver  mindert den     Druelr,        soweit,        dass    schwaches       Sieden    eintritt.

   Dabei     ist    es zweckmässig, .das  Kondensat des     Rückflusskühlers    einen in be  kannter Weise konstruierten Wasserfänger  passieren zu lassen,     aus    welchem :das Reak  tionswasser abgezogen werden kann, während  ,das Benzol in das     Veresterungsgefäss        zurUick-          fliesst.    Gegebenenfalls eintretende Verdun  stungsverluste an Benzol     isind        während    der  Versuchsdauer zu ersetzen. Man erhitzt     bis     10     Volumteile    Wasser abgespalten. sind, was  nach einigen     Stunden    der Fall ist.

   Das     Ver-          esterungsgem@iseh    wird darauf mit etwa       25%i,-er        Ammoniaklösung    neutralisiert, wo  bei man die Temperatur     unter    etwa     30     hält.,  und getrocknet. Das neue Produkt,     das    .in der    Hauptsache aus dem     Mono-ammoniumsalz    des       Phthalsiäure-4-,sulfonsäure-dica.rbonsäureesters     besteht,     istellt    eine     feste    Masse dar, die von  heissem Wasser zu     einer    schwach     opalen,     schäumenden Lösung aufgenommen wird.

    Das neue Salz kann als     Textilhilfsstoff,    z. B.  als     Emulgiermittel,    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung ei=nes neuen Esters der Phthalsäure-4-isulfonsäure, da durch b@ehennzeiehnet, dass man einerseits das unter Verwendung von handelsüblicher Stea- rinsäure hergeatellte StearinLsäureäthanolamid und anderseits die handelsübliche Mischung,
    aus vorwiegend Oleinalkohol und einer ge ringeren 'Henge C#,tyla-lkohol mit eurer den Säurerest EMI0002.0083 abgebenden Verbindung umsetzt.. Das ',llonoammoniumsalz des neuen ge- misahten Dicarbonsäureesters der Pht:
    hal- säure-4-sulfonsäure stellt eine feste Masse dar, die von heissem Wasser zu einer schwach opalen, schäumenden L6sung aufgeno.mmer, wird. Der neue Ester kann als Textilhilfs- stoff, z. B. als Emul,giermittel, verwendet werden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Phthalisäureanhy- drid-4-s,ulfonsäure mit den angeführten Oxy- verbindungen umsetzt und das bei der Um- Setzung sich bildende Wasser mit Hilfe eines I3ilfslösungsmittels als azeotrope Mischung abdestilliert.
CH234291D 1941-04-24 1941-04-24 Verfahren zur Herstellung eines neuen Esters der Phthalsäure-4-sulfonsäure. CH234291A (de)

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