CH238259A - Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.

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CH238259A
CH238259A CH238259DA CH238259A CH 238259 A CH238259 A CH 238259A CH 238259D A CH238259D A CH 238259DA CH 238259 A CH238259 A CH 238259A
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der     Cyelopentanopolyhydro-          pbenanthren-Reihe.       Wie Versuche gezeigt haben, ist die An  lagerung von Wasser an     Cyclopentanopoly-          hydrophenanthren-Verbindungen,    die eine       Äthinylgruppe    enthalten, mit Schwierigkei  ten verbunden, wenn man sie, wie üblich,  durch Einwirkenlassen von starken Säuren  und katalytisch wirkenden Schwermetall  salzen zu erreichen versucht. Man erhält  meist nur ölige Produkte, die Gemische  verschiedener     Verbindungen    darstellen.

   Die  relativ leicht unter dem Einfluss von  Säuren     stattfindende    Wasserabspaltung aus  den     17-Ogy-17-äthinyl-derivaten    der     Cy-          clopentanopolyhydrophenanthren-Reihe    er  schwert es ausserordentlich z. B. die entspre  chenden     Ketone    auf diese Weise herzustellen.  



  Es wurde nun gefunden, dass die Anlage  rung von organischen oder anorganischen  Säuren an     Diester    des d ' -17     -Äthinyl-          androsten-3,17-diols    leicht gelingt, wenn man  in Gegenwart von Halogeniden der     Me-          talloide    arbeitet. Als Ausgangsstoff kann  auch ein 3 - Monoester des d 6-Äthinyl-         androsten-3,17-diols    verwendet werden, da  bei der betreffenden Arbeitsweise sich inter  mediär ebenfalls ein     Diester    bildet.

   Die dabei  entstehenden Derivate werden nach dem  Verfahren des vorliegenden Patentes an  schliessend mit Hilfe     hydrolysierender    Mittel  in das entsprechende     Diogyketon    über  geführt.  



  Insbesondere kommen in Frage Halo  genide von     Metalloiden    der 3. und 4. Gruppe  des periodischen Systems, z. B.     Borfluorid,          Siliziumchlorid    und dergleichen. Diese Ka  talysatoren können auch     in    Form ihrer       Atherkomplegverbindungen    verwendet wer  den. Die verfahrensgemässe Reaktion kann  auch in Gegenwart von weiteren katalytisch  wirkenden     Stoffen,    wie z. B. Schwermetall  salzen oder     -ogyden    durchgeführt werden.  Man arbeitet vorzugsweise in Gegenwart von  geeigneten     Verdünnungsmitteln.     



  Das Verfahrensprodukt, das neue     Diogy-          keton        C"H3303   <B>ist</B> mit dem Produkte des       Hauptpatentes        identisch.              Beispiel   <I>1:</I>  500 mg gelbes     Quecksilberoxyd        werden     in einem     Einschmelzrohr    in 20 cm" Eisessig  und 2 cm'     Acetanhydrid    gelöst.

   Dann gibt  man 1 g     d'-17-Äthinyl-androsten-3,17-diol-          diacetat    zu, bringt es durch sehwaches Er  wärmen in Lösung,     lässt    erkalten, fügt 0,3 cm"       Borfluorid        Xther-Katalysator    hinzu und er  wärmt das Reaktionsgemisch im verschlosse  nen Rohr 16 Stunden auf etwa 40-15 .  Nach dem Erkalten öffnet man das Rohr,  giesst den Inhalt in 400 cm'     Eiswasser,    zieht:  die wässerige Lösung mit Äther aus, wäscht  die Ätherlösung neutral, trocknet mit N     a-          triumsulfat    und dampft auf ein kleines  Volumen ein.

   Dieses     Rohprodukt    wird in  Benzol gelöst und unter Verwendung von  20 g Aluminiumoxyd     chromatographiert.     Durch     Eluiren    mit Benzol lässt sich ein     fzirb-          loses   <B>01</B> erhalten, das auf Zusatz von     Xtlier     sofort kristallisiert. Nach dem     Umkristalli-          sieren    aus     zlther-illethanol    schmilzt das er  haltene     Reaktionsprodukt    bei     190-19'-)".    Es  liegt ein     Diacetat        (C:::iH.;"O;)    vor.

   Dieses  wird zur     Verseifung    mit 200     cm:"        Methanol     und 5 cm' 10ö     iger        methyla.lkoholischer    Kali  lauge 3 Stunden am     Rückfluss    gekocht..

   Die  farblose Lösung wird in 200 cm'     Wasser    ge  gossen, mit Äther extrahiert, die Ätherlösung  neutral gewaschen, die     schwerlöslichen    An  teile     abfiltriert,    die Ätherlösung     gzetroeli#iret     und     eingedunstet.    Der     schwerlösliche    Rück  stand wird einmal aus     Methanol-Chloroforni     umgefällt und im Hochvakuum bei einer  Blocktemperatur von 200  sublimiert. Man  erhält so ein durch Umlagerung entstandenes       Dioxyketon        C2iH:,20"    vom F.<B>2275-277'.</B> Es  ist mit dem im Hauptpatent     beschriebenen     Produkt identisch.  



  Statt mit     Borfluorid    lässt sieh die     Ily        dra-          tisierung    auch mit     Silizium-tetraclilorid          ebensogut    durchführen.

    
EMI0002.0049     
  
    <I>Beispiel <SEP> \':</I>       500 mg d\-17 -     Athinyl        -a.ndrosten    -     Ö,1    7     -          diol-3-monoacetat,    10     ein:'    Eisessig, 1 ein:

  \       Acetanhy        drid,    500 mg     Quecksilberoxyd    und  0,3 cm'     Borfluorid        Ä1her-Katalysator    werden,  
EMI0002.0061     
  
    wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben, <SEP> zur <SEP> Reaktion
<tb>  gebracht <SEP> und <SEP> das <SEP> neutral <SEP> gewaschene <SEP> Roh  produkt <SEP> chromatographiert. <SEP> Man <SEP> erhält <SEP> eben  falls <SEP> das <SEP> Diacetat <SEP> (05H"05) <SEP> vom <SEP> F. <SEP> 190
<tb>  bis <SEP> 19?", <SEP> das <SEP> durch <SEP> Verseifen <SEP> mit <SEP> 0.5'iger
<tb>  inethylallzoholisclier <SEP> Kalilauge <SEP> in <SEP> iki  .'3 <SEP> 7 <SEP> 5-2 <SEP> 7 <SEP> 7 <SEP> " <SEP> schmelzende <SEP> Dioxyketon <SEP> ü <SEP> ht <SEP> -, <SEP>   führt <SEP> wird.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 3:</I>
<tb>  300 <SEP> mg <SEP> 7 <SEP> - <SEP> Athinyl-androsten-3,17  diol-3-acet@rt-17-benzoai, <SEP> \-erden <SEP> mit <SEP> <B>1.50</B> <SEP> mg
<tb>  Quecksilberoxyd, <SEP> 5 <SEP> em@' <SEP> Eisessig, <SEP> 1 <SEP> cm"
<tb>  Aeetanliyclrii1 <SEP> und <SEP> 0,1 <SEP> cm' <SEP> Borfluorid-Ather  Katalysator <SEP> 15 <SEP> Stunden <SEP> bei <SEP> Zimmertempera  tur <SEP> stehen <SEP> gelassen. <SEP> Dann <SEP> wird <SEP> in <SEP> Eiswasser
<tb>  gelpossen. <SEP> reit <SEP> 50 <SEP> ein' <SEP> 2-n-Natronlauge <SEP> teil=
<tb>  jveise <SEP> neutralisiert, <SEP> finit <SEP> Äther <SEP> ausgezogen <SEP> und
<tb>  die <SEP> Ätherlösung <SEP> mit <SEP> 2-n-Salzsäure, <SEP> 2-n-Soda  lösung <SEP> und <SEP> @@rasser <SEP> gewaschen, <SEP> getrocknet
<tb>  und <SEP> eingedampft.

   <SEP> Der <SEP> Rückstand <SEP> stellt <SEP> das
<tb>  -lcetat-Beirzoat <SEP> des <SEP> ' <SEP> in <SEP> den <SEP> vorhergehenden
<tb>  Beispielen <SEP> beschriebenen <SEP> Dioxyketons <SEP> dar
<tb>  und <SEP> zeigt <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Unikristallisieren <SEP> aus
<tb>  Metbanol <SEP> den <SEP> F. <SEP> <B>21.7-217#5".</B>
<tb>  



  Durch <SEP> Verseifen <SEP> dieses <SEP> Produktes <SEP> mit
<tb>  (1,5-n-ILalilauge <SEP> in <SEP> Methairol <SEP> wird <SEP> das <SEP> bei
<tb>  <B><U>')75- )77"</U></B> <SEP> schmelzende <SEP> Dioxyketon <SEP> her  gestellt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung einer Verbin- durig der Cyclopentanopolyhydrophenan- thren-Reilie, dadurch gekennzeichnet,
    dass nran an Ester des As-17-Äthinyl-androsten- 3.17-diols Säuren in Cregenwart von Me- talloid-Ha.logeniden anlagert und die dabei entstehenden Derivate mit Hilfe hydrolysie- render Mittel in das entsprechende Dioxv- keton überführt. Die entstehende Verbindung ist mit dem Produkt des Hauptpatentes identisch. EMI0002.0081 U <SEP> NTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeiebnet, dass die Metalloid- Ilalogenide in Form ihrer Ätherkomplex v erhindungen verwendet werden. ?. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Anlage- rung in Gegenwart weiterer Katalysatoren vornimmt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man von einem Diester des d'-Äthinyl-androsten-3,17-diols ausgeht. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man von einem 3-Monoester des dfi-Äthinyl-androsten-3,17- diols ausgeht.
CH238259D 1938-07-23 1938-07-23 Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. CH238259A (de)

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