CH240111A - Verfahren zur Herstellung eines neuen a,B-Di-(benzimidazyl-(2))-äthylens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen a,B-Di-(benzimidazyl-(2))-äthylens.

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CH240111A
CH240111A CH240111DA CH240111A CH 240111 A CH240111 A CH 240111A CH 240111D A CH240111D A CH 240111DA CH 240111 A CH240111 A CH 240111A
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new
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benzimidazyl
isopropyl
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D235/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, condensed with other rings
    • C07D235/02Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, condensed with other rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D235/04Benzimidazoles; Hydrogenated benzimidazoles
    • C07D235/20Two benzimidazolyl-2 radicals linked together directly or via a hydrocarbon or substituted hydrocarbon radical

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     neuen-a,@-Di-[isopropyl-benzimidazyl-(2)]-äthylens.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen     a,ss-Di-[isopropyl-benzimidazyl-(2)]-          äthylen    gelangt, wenn man eine Verbindung  von der Formel  
EMI0001.0004     
    bei erhöhter Temperatur auf     Isopropyl-phe-          nylendiamin-(1,2),    wie es durch     Isopropyhe-          rung    von     1,2-Dichlorbenzol    und anschliessen  den Ersatz der     Chloratome    durch     Amino-          gruppen    erhältlich ist, einwirken lässt.  



  Als Verbindungen von der Formel  
EMI0001.0013     
    kommen     Fumarsäure    oder deren funktionelle  Derivate, z. B. Ester oder     Halogenide,    in Be  tracht.  



  Die Umsetzung des     Isopropyl-phenylen-          diamins-(1,2)    mit den angegebenen Verbin  dungen wird, falls die     Dicarbonsäure    als    Ausgangsstoff herangezogen wird, zweckmässig  bei 120-180 , vorteilhaft unter Ausschluss  von Sauerstoff, vorgenommen.  



  Das neue     a,E?-Di-[isopropyl-benzimidazyl-          (2)]-äthylen    bildet ein nahezu farbloses Pul  ver, das, gelöst zum Beispiel in Alkohol, im       ultravioletten    Licht blauviolett fluoresziert       und    als optisches Bleichmittel verwendet  werden kann.  



       Beispiel:     660 Teile     Isopropyl-phenylendiamin-1,2     werden mit 116 Teilen     Fumarsäure        unter          Ausschluss    von Luft innerhalb 3-5 Stunden  von 120  auf 160  erhitzt. Sobald die Was  serabspaltung nachlässt, steigert man die Tem  peratur bis gegen 190  und hält bei 190 bis  195 , bis kein Wasser mehr     entweicht.    Man  lässt abkühlen und     entfernt    das überschüssige       Isopropyl    -     phenylendiamin-    (1,2) durch Aus  ziehen mit     Alkohol,    Benzol oder einem an  dern Lösungsmittel.

   Der Rückstand wird in  heisser,     verdünnter    Salzsäure gelöst und das  Kondensationsprodukt aus der Lösung mit       einem        alkalischen        Mittel,    z. B. mit Ammo-      nick, ausgefällt,     abfiltriert    und mit Wasser  neutral gewaschen. Es kann über das     Hydro-          chlorid    weiter gereinigt werden. Es kann auch  über das     Natriumsalz    aus alkoholischer Na  triumhydroxydlösung rein erhalten werden.  



  Das oben benützte, im     gern        isopropylierte          o-Phenylendiamin    kann in bekannter Weise  aus     1,2-Dichlorbenzol    durch     Isopropylierung     und anschliessenden Ersatz der Chloratome  durch     Aminogruppen    hergestellt werden.  



  Das neue Produkt bildet ein nahezu farb  loses Pulver, das in Wasser und in den     iib-          lichen    organischen Lösungsmitteln unlöslich  bis schwerlöslich ist. Es wird von verdünn  ter, heisser     Salzsäure    zu einer schwach gelb  lich gefärbten Lösung aufgenommen.  



  Das so erhaltene     a,ss-Di-[isopropyl-benz-          imidazyl-(2)]-äthylen,    gelöst zum Beispiel in       alkoholischer        Natriumhydroxydlösung,    fluo  resziert im ultravioletten Lieht blauviolett  und kann als optisches Bleichmittel von guter  Wasch- und Lichtechtheit verwendet werden,  vorteilhaft in der Weise, dass man die Mate  rialien, wie     Cellulose,    mit Flotten, erhalten  durch Verdünnen einer Lösung in alkoho  lischer     Natriumhydroxydlösung    mit Wasser,  behandelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen a,@-Di-[isopropyl- benzimidazyl - (2)] - äthylens, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Ver bindung von der Formel EMI0002.0024 bei erhöhter Temperatur auf Isopropyl - phe- nylendiamin-(1,2), wie es durch Isopropylie- rung von 1,2-Dichlorbenzol und anschliessen den Ersatz der Chloratome durch Amino- gruppen erhältlich ist, einwirken lässt.
    Das neue a,13-Di-[isopropyl-benzimidazyl- (2)]-äthylen bildet ein nahezu farbloses Pul ver, das, gelöst zum Beispiel in Alkohol, im ultravioletten Licht blauviolett fluoresziert und als optisches Bleichmittel verwendet werden kann. UNTERANSPRt1CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung von der Formel EMI0002.0036 Fumarsäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Isopropyl-phe- ny lendiamin-(1,2) mit Fumarsäure unter Aus schluss von Sauerstoff auf l20-200 erhitzt.
CH240111D 1942-12-23 1942-12-23 Verfahren zur Herstellung eines neuen a,B-Di-(benzimidazyl-(2))-äthylens. CH240111A (de)

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