CH241782A - Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters.

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      Verfahren    zur Herstellung eines     basischen    Esters.    Therapeutisch verwendbare basische Ester  von     Arylogyessigsäuren    sind bisher nicht be  kanntgeworden. Zwar wurden basische Ester  von     Phenogyessigsäure,        Diphenogyessigsäure          und        Phenogyisobuttersäure    auf ihre     spasmo-          lytische        Wirksamkeit    untersucht, aber als       unwirksam        befunden    (B.

   N.     Halpern,        Arch.          internat.        Pharmacodynamie,    59, 188 [1938] ).  



  Demgegenüber     wurde    nun überraschen  derweise     gefunden.,    dass basische Ester von       a.-substituierten        Arylogyessigsäuren,    gemäss  der     allgemeinen-    Formel,  
EMI0001.0022     
         worin        R1    einen aromatischen Rest, X einen       Alkyl-,        Cycloalkyl-    oder     Arylrest,

          Y    Wasser  i Stoff oder     Alkyl    (wobei X und Y auch     zum          alicyclischen    Ring     geschlossen.        sein    können)  und     S.2    -den Rest eines     N-disubstituierten          Aminoalkohols    bedeuten, wertvolle therapeu-    tische Eigenschaften besitzen.

   Sie zeichnen  sich durch gute     spasmolytische    Wirksamkeit  aus, und zwar besitzen sie sowohl     muskulo-          trope,        _        papaverinartige    Wirkung als auch       neurotrope    Aktivität von der Art des     Atr        o-          pins.    Dabei treten die meist     unerwünschten          Nebenwirkungen    des     Atropins    in den     Hinter-          grund    oder fehlen auch ganz.

   Ferner zeigen  manche von den neuen     Verbindungen        eine     ausgesprochene,     analgetische    Wirkung.  



  Die Darstellung der beanspruchten Ester  kann- auf verschiedene Weise erfolgen: Bei  spielsweise lässt man umsetzungsfähige De  rivate der oben definierten     Arylogyessig-          säuren,        wie    deren     Halogen'ide,.    Ester öder       Anhydride    in An- oder     Abwesenheit    von  Kondensationsmitteln auf     N-disubstituierte_          Aminoalkohole    .einwirken; oder man setzt re  aktionsfähige Ester der     Aminoalkohole,    be  sonders Halogenwasserstoff-,     Arylsulfon-          Säureester    und dergleichen;

   mit den genarm  ten Säuren     bezw.    ihren     Salzen,        gegebenenfalls     in Anwesenheit     säurebindender..Mittel,    um.      Die     a-substituierten        Aryloxyessigsäuren     sind zum Teil     bekannt,    sonst werden sie nach       den.        in.    der Literatur     beschriebenen    Methoden  erhalten.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung eines basischen       Esters.    Das     Verfahren    ist dadurch gekenn  zeichnet, dass     man    eine     Verbindung    der  Formel  
EMI0002.0011     
    auf     eine    Verbindung der Formel  
EMI0002.0013     
         worin        g    und Y     reaktionsfähige,    mit     Aus-          nahme        eines        in        ihnen    enthaltenen Sauerstoff  atoms;

   sich bei der     -Reaktion.    abspaltende  Reste     bedeuten,        .einwirken    lässt. Die entstan  dene neue     Verbindung,    der a-(m-Kresoxy)-         cyclopentylessigsäure        -ss\-        diäthylamino-äthyl-          ester    ist eine Base vom Siedepunkt 136 bis  138  unter 0,08 mm Druck. Sie lässt ,ich mit  anorganischen oder organischen Säuren in  Salze und ferner auch in     quaternäre        Verl)in-          dungen    überführen. Sie soll therapeutische  Verwendung finden.  



  <I>- Beispiel 1:</I>  25,2     Teile        a-(m-Kresoxy)-cyclöpentyl-          essigsäurechlorid    werden     in    250     Voluniteilen     absolutem Äther gelöst und unter 0  gekühlt.       Man,        tropft        unter        andauerndem        Rühren     eine Lösung von 13 Teilen     ss-Diäthyl-          a.mino-äthylalkohol    in 50     Volumteilen    absolu  tem Äther zu.

   Hierauf     rührt    man - noch  1     Stunde    bei     Zimmertemperatur    und-     schilt-          telt    dann die     Reaktionsmischung    zweimal     mit     Wasser und einmal mit     verdünnter    Salzsäure  aus. Die vereinigten     wässrigen        Lösungen    wer  den.     phenolphthaleinalkalisch    gestellt und die  abgeschiedene Base in Äther aufgenommen.

    Die Ätherlösung wird mit Wasser -gewaschen;  über     Pottasche    getrocknet und das     Lösungs-          mittel-        abdestilliert.    Der erhaltene     a-(m-Kres-          oxy)    -     cyclopentylessigsäure-ss'-diäahylamino-          äthylester    von der Formel  
EMI0002.0065     
    siedet     unter-    0,08     mm    Druck bei     13.6-138'.          Beispiel   <I>2:</I>  25,6     Teile:    trockenes     :

  a=(m        krasoxy)-cyclo-          peutyTessigsaures    Natrium     werden\        staubfein          gepulvert-    und     in    200     Volumteilen        absolutem          Benzol        aufges:chlemmt.    Nach Zugabe von 15       Teilen        ss-Diäthylamino-äthylclilorid        erwäamt     man unter Rühren 12     Stunden-    zum .Sieden:

    Nach. dem Erkalten filtriert man vom     an-          organischen    Rückstand- ab,     wäscht    mit Essig  ester nach     und-    zieht die     vereinigten    Lösungen    wiederholt mit     verdünnter        Salzsäure        aus.    Die  saure,     wässrige    Lösung     wird'        ausgeäthert;

  -          dann        phenolphthaleinalkalisch        gestellt        und     die     abgeschiedene    Base     in    Äther aufgenom  men. Nach dem Trocknen über     Pottasche    wird  der Äther abgedampft. Durch     Destillation     des Rückstandes erhält man     a-(m-Kresoxy)-        -          cyclopentylessigaäure-ss'-diäthylamino-äthyl          ester    vom     Siedepunkt    , 136-138  -     unter     0,08 mm     Druck.     



  Statt von     a-(m-kreeogy)-cyclopentylessig-          saurem    Natrium     kann:        man    auch     von.    der      freien Säure und statt vom     ss-Diäthylamino-          älhylchlorid    vom     p-T'oluolsulfonsäure-ss-di-          äthylamino-äthylester    ausgehen und die Re  aktion in Gegenwart von     Pottasche    vornehmen.  



       Zum    gleichen Endprodukt     gelangt    man  durch Verestern von     a-(m-gresoxy)-cyclo-          pentylessigsäure        mit        ss-Diäthylamino-äthyl-          alkohol    z. B. in Gegenwart von Schwefel  säure oder auch durch Umestern von     a-(m-          gresoxy)-cyclopentylessigsäure-methyl-    oder       -phenylester    mit     ss-Diäthylamino-äthanol.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0003.0021 auf eine Verbindung der Formel EMI0003.0023 worin X und Y .reaktionsfähige, mit Aus nahme eines in ihnen enthaltenen Sauerstoff atoms, sich bei der Reaktion abspaltende Reste bedeuten, einwirken lässt.
    Die entstandene neue Verbindung, der a - (m - gresoxy) - cycsopentylessigsäure - ss'- di- äthylamino-äthylester, ist eine Base vom Siedepunkt 136-138 unter 0,08 mm Druck. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man a-(m-Kres- oxy)-cyclopentyles:sigsäure auf ss-Diäthyl- amino-äthylalkohol einwirken lässt. 2.
    Verfahren nach- Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, dass man einen a-(m- gresoxy )-cyclopentylessigsäureester auf ss-Di- äthy lamino-äthylalkohol einwirken lässt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein a-(m- kresoxy) - cyclopentylessigsaüres Salz auf einen reaktionsfähigen Ester des ss-Diäthyl- amino-ätbylalkohols einwirken lässt. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein a-(m- gresoxy)-cyelopentylessigsäure-halogenid auf ss-Diäthylamino-äthylälkohal einwirken lässt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass man die Reaktion in Gegenwart eines Kondensationsmittels ausführt.
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