CH246555A - Verfahren zur Herstellung eines Gallensäurederivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gallensäurederivates.

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CH246555A
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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      Verfahren    zur Herstellung     eines        Gallensäurederivates.            Dehydrocholsäure    als solche oder in Form  ihres     Natriumsalzes    ist bereits in der Thera  pie verwendet worden.  



  Es     wurde    nun gefunden, dass bisher un  bekannte, therapeutisch wertvolle basische  Ester von     Ketogallensäuren    der Formel       R-C00-(CH1)n-NR,R2     dadurch gewonnen werden können, dass auf  das     Alkalisalz    einer     Ketogallensäure    das       Halogenid    eines basischen Alkohols oder auf  das     Halogenid    einer     Ketogallensäure    ein  basischer Alkohol einwirken gelassen oder die  freie Säure mit einer     Mischung    des Alkohols  und Schwefelsäure oder einem andern     Vereste-          rungskatalysator    erhitzt wird.

   In der vor  stehenden Formel bedeuten     R-C00-    den  Rest einer     Ketogallensäure    (z. B.     Dehydro-          cholsäure    oder     Dehydrodesoxycholsäure)    ;     R1     und     R-        Alkylgruppen,    die auch unter sich  verbunden sein können (z. B.     Piperidino-          oder        Morpholinogruppierungen)    und n eine  niedere Zahl grösser als 1.  



  Die neuen Verbindungen besitzen wert  volle therapeutische Eigenschaften; sie sollen  als Arzneimittel verwendet werden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines basischen  Esters einer     Ketogallensäure,    welches da  durch gekennzeichnet ist, dass man auf ein         Alkalisalz    der     Dehydrocholsäure    ein     f-Halo-          gen-äthyl-diäthylamin        einwirken    lässt. Es ist  vorteilhaft, die Umsetzung in alkoholischer  Lösung vorzunehmen.  



  Die neue Verbindung, das     Diäthylamino-          äthyl-dehydrocholat,    ist kristallin, löst sich  in einer Mischung von     Petroläther    und Ben  zol und hat einen Schmelzpunkt von     19'4    bis  195  C.  



  <I>Beispiel:</I>  3 Gewichtsteile     Dehydrocholsäure    werden       portionsweise    zu einer Lösung von 0,2 Ge  wichtsteilen Natrium in 80 Raumteilen ab  solutem Alkohol gefügt. Zu der heissen Reak  tionsmischung gibt man 2,5 Gewichtsteile  frisch     zubereitetes        ss-Chlor-äthyl-diäthylamin     und erhitzt während 10     Minuten    in einer  Stickstoffatmosphäre am     Rückflusskühler.     Das Reaktionsprodukt     wird    auf Eis gegossen,  gegen     Phenolphtalein    stark alkalisch gemacht  und mit Benzol extrahiert.

   Der Ester kristal  lisiert aus einer Mischung von     Petroläther     und Benzol und zeigt einen Schmelzpunkt  von 194 bis     195 C.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines basi schen Esters einer Ketogallensäure, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein Alkalisalz der Dehydrocholsäure ein ,B-Halogen-äthyl- diäthylamin einwirken lässt. Die neue Verbindung, das Diäthylamino- äthyl-dehydrocholat, ist kristallin, löst sich in einer Mischung von Petroläther und Ben zol und hat einen Schmelzpunkt von 194 bis 195 C.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in alkoholischer Lösung vornimmt.
CH246555D 1945-01-24 1946-01-04 Verfahren zur Herstellung eines Gallensäurederivates. CH246555A (de)

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