CH242285A - Verfahren zur Herstellung eines acylierten p-Amino-benzol-sulfonamides. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines acylierten p-Amino-benzol-sulfonamides.

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CH242285A
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    • C07C311/30Sulfonamides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by singly-bound nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/37Sulfonamides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by singly-bound nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups having the sulfur atom of at least one of the sulfonamide groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     acylierten        p-Amino-benzol-sulfonamides.       Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung eines     acylierten          p-Amino-benzol-sulfonamides.    Das Verfahren  ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine  Verbindung der Formel '  
EMI0001.0005     
    mit einer Verbindung der Formel  
EMI0001.0006     
         worin    X und Y reaktionsfähige, bei der  Reaktion sich abspaltende Reste und     R    eine  durch Hydrolyse in die     Aminogruppe    über'       führbare    Gruppe bedeutet,

   miteinander um  setzt und hierauf die Gruppe     R        hydrolysiert.     



  Die neue     Verbindung,    das     4-Amino-ben-          zol-N@    -     (a,ss-        dimethyl-crotonoyl)        -sulfonamid     schmilzt, aus verdünntem. Alkohol umkristal  lisiert, bei 161-162 . Sie     unterscheidet    sich  von andern     acylierten    4-Amino-benzol-sulfon-         amiden    durch ihre überlegene Wirkung ge  genüber     Staphylokokken.     



  <I>Beispiel</I>     r:     21,4 Teile     4-Acetylamino-benzol-sulfon-          amid    und 21     Teile        a,ss-Dimethyl-crotonsäure-          anhydrid        (dargestellt    aus trockenem     a,ss-Di-          methyl-crotonsaurem    Natrium und     a,ss-Dime-          thyl-crotonsäure-chlorid)    werden zusammen  in einem Kolben im Ölbad auf 200-210   erhitzt. Dabei entsteht langsam eine homo  gene Schmelze.

   Nach einstündigem Erhitzen  wird in heisser, verdünnter     Sodalösung    ge  löst, -mit     etwas    Tierkohle versetzt     und    fil  triert. Aus dem Filtrat wird das Konden  sationsprodukt durch Ansäuern mit Salzsäure  gefällt,     abgetsauü    und aus Alkohol um  kristallisiert.  



  Durch Verseifen der     Acetylaminogruppe     mit verdünnter Natronlauge auf dem Wasser  bad erhält man das     4-Amino-benzol-N,-(a,ss-          dimethyl-crotonoyl)-sulfonamid    vom Schmelz  punkt     161-162a.         <I>Beispiel 2:</I>  21,4 Teile     4-Acetylamino-benzol-sulf        on-          amid,    11,4 Teile     a,ss-Dimethyl-crotonsäure     -und 20 Teile     Phosphorpentoxyd        werden    mit  150     Volümteilen    Chlorbenzol versetzt und  unter     Rückfluss    4 Stunden gekocht.

   Dann  wird etwas Wasser zugegeben und das Chlor  benzol mit Wasserdampf     abdestilliert.    Der  Rückstand wird alsdann in     Sodalösung    auf  genommen, mit etwas Kohle versetzt, fil  triert und das     Filtrat    mit Salzsäure ange  säuert, wobei sich das Kondensationsprodukt  abscheidet. Es wird abgesaugt     und    aus Al  kohol-     umkristallisiert.     



  Durch Verseifen erhält man leicht die  freie     Aminoverbindung.     



  <I>Beispiel 3:</I>  214 Teile     4-Acetylamino-benzol-sulfonamid     werden in 1000 Teilen     Chlorbenzol    mit 132,5  Teilen     a,ss-Dimethyl-erotonsäurechlorid    und  5 Teilen     Kupferpulver        vermischt    und unter       Rückfluss    bis zum Aufhören der Salzsäure  entwicklung gekocht.

   Dann wird erkalten ge  lassen, die     Reaktionsmischung    in 50-60   warme     10%ige        Sodalösung    eingerührt, wäh  rend     i/2    Stunde kräftig- durchgerührt, abge  kühlt und     filtriert.    Das Filtrat wird     dampf-          destilliert    und daraus durch Ansäuern das  Kondensationsprodukt isoliert.  



  Das abgesaugte feuchte Rohprodukt wird  zur     Verseifung    mit -     20'7o        iger    Natronlauge  1     Stunde    zum Sieden erhitzt. Dann wird ab  gekühlt und die freie     Aminoverbindung    mit  Essigsäure ausgefällt und abgesaugt. Zur       Reinigung    kann in verdünnter     Sodalösung     aufgenommen, mit Tierkohle behandelt, nach  einiger Zeit     filtriert    und mit Essigsäure wie  der ausgefällt werden.

   Das     4-Amino-ben-          zol-Nl-        (a,g-dimethyl-crotonoyl)        -sulfonamid          schmilzt,        aus        verdünntem    Alkohol umkristal  lisiert, bei     161-162 .     



  An Stelle von     Kupferpulver    können auch  andere Katalysatoren, wie     Aluminiumchlorid-,          Eisenchlorid,        Zinntetrachlorid,    Kupferchlorid       usw.,    verwendet werden.    <I>Beispiel 4:</I>  107     Teile        4-Acetylamino-benzol-sulfon-          amid    und 80 Teile     calc.    Soda werden in 500  Teilen Chlorbenzol suspendiert, mit 66 Teilen       a,ss-Dim.ethyl-crotonsäure-chlorid    versetzt und  unter     Rückfluss    2 Stunden gekocht.

   Das Re  aktionsgemisch wird in 1500 Teile 60  war  mem Wasser eingerührt, schwach     sodaalka-          lisch    gestellt und wenig Ungelöstes abge  saugt. Die     wässrige    Lösung wird im Scheide  trichter vom Chlorbenzol     getrennt    und     hier-          auf    angesäuert. Das sich abscheidende, bald  erstarrende Harz wird abgesaugt und     mit     etwas Wasser gewaschen.  



  Durch     Verseifung    der     Acetylaminogruppe     mit verdünnter Natronlauge wird das     a,ss-Di-          methyl-crotonsäure-derivat    gewonnen.  



  <I>Beispiel 5:</I>  24,4 Teile     4-Carbäthoxy-amino-benzol-          sulfonamid    werden in     chlorbenzolischer    Lö  sung mit der berechneten Menge     a,ss-Dimethyl-          crotonsäure-chlorid    und 5 Teilen Kupfer  pulver versetzt und das Ganze 6 Stunden zum  Sieden erhitzt.

   Nachher wird     wasserdampf-          desiilliert,    der Rückstand in     Sodalösung    auf  genommen, vom unveränderten     Carbäthoxy-          ämino-benzol=sulfonamid    und vom Kupfer  pulver     abfiltriert,    mit wenig Tierkohle ver  setzt, filtriert und- mit Salzsäure angesäuert.  Das ausgefällte     -Carbäthoxy-amino-benzol-          N,.-(a,ss-dimethyl-crotonoyl)-sulfonamid    wird  aus     verdünntem    Aceton umkristallisiert.  



  Zur Abspaltung der     Carbäthoxygruppe     wird das Kondensationsprodukt in doppelt  normaler Natronlauge gelöst und 15     Minuten     auf dem Wasserbad erwärmt. Durch An  säuern mit Essigsäure erhält man das 4  Amino     -benzol    -     N,.    -     (a,ss-        dimethyl    -     crotonöyl)-          sulfonamid.     



  An Stelle der     4-Carbäthoxy-amino-benzol-          sulfonamidverbindung    kann auch die ent  sprechende     Carbomethoxyverbindung    ver  wendet werden.  



  <I>Beispiel 6:</I>  23,6 Teile     4-Acetylamino-benzol-sulfon-          amid-natrium    werden in 150     Volumteilen         Nitrobenzol suspendiert und mit 13,2 Teilen       a,ss    -     Dimethyl    -     crotonsäure    versetzt. Nach       5stündigem        Erwärmen    auf 50      wird    mit 300  Teilen Wasser versetzt,     lackmusalkalisch,     jedoch     phenolphthalein-neutral    gestellt und  das Ganze 1     Stunde    bei 50  gerührt.

   Nach  her wird die     geringe    Menge an unveränder  tem Sulfonamid     abfiltriert,    das     Filtrat        aus-          geäthert    und angesäuert; dabei fällt das  4     -Acetylamino    -     benzol-N,    -     (a,ss        -dimethyl-cro-          tonoyl)-sulfonamid    in guter Ausbeute aus.  



  Durch     Verseifung    erhält man daraus die       Aminoverbindunng.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines acylier- ten p-Amino-benzol-sulfonamides, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0003.0028 mit einer Verbindung der Formel EMI0003.0029 worin X und Y reaktionsfähige, bei der Re aktion sich abspaltende Reste und R eine durch Hydrolyse in die Aminogruppe über führbare Gruppe bedeutet, miteinander um setzt und hierauf die Gruppe R hydrolysiert. Die neue Verbindung,
    das 4-Amino-ben- zöl-Nl= (a,ss-dimethyl-crotonoyl) -sulfonamid schmilzt, aus verdünntem Alkohol um kristallisiert, bei 161-162 . UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass man a,ss-Dimethyl- crotonsäure mit 4-Acylamino-benzol-sulfon- amid umsetzt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man a,ss-Dimethyl- crotonsäure-anhydrid mit 4-Acylamino-ben- zol-sulfonamid umsetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man a,ss - Di- methyl-crotonsäure-chlorid mit 4-Acylamino- benzol-sulfonamid umsetzt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man a,ss - Di- methyl-crotonsäure-chlorid mit 4-Acylamino- benzol-sulfonamid-natrium umsetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines Kondensationsmittels ausführt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines säurebindenden Mittels ausführt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines Katalysators ausführt.
CH242285D 1940-06-21 1943-11-12 Verfahren zur Herstellung eines acylierten p-Amino-benzol-sulfonamides. CH242285A (de)

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