CH243602A - Verfahren zur Herstellung eines Zwischenproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Zwischenproduktes.

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CH243602A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/02Preparation of azo dyes from other azo compounds by sulfonation

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Zwischenproduktes.    Es wurde gefunden, dass     4'-Nitro-4-oxy-          1,1'-azobenzol-3-carbonsäure-5-sulfonsäure    in  einfacher Weise hergestellt werden kann,  wenn man     4'-Nitro-4-oxy-1,1'-azobenzol-3-          carbonsäure    mit     sulfonierenden    Mitteln be  handelt.  



  Die neue     Verbindung    ist als     Dinatrium-          salz    in trockenem Zustand ein gelbes     Pulver,     das sich in konzentrierter Schwefelsäure und       in    Wasser mit gelber Farbe löst und aus kal  ter, verdünnter wässeriger Lösung mit Salz  säure als braungelber Niederschlag ausfällt.  Sie stellt ein wertvolles Zwischenprodukt zur  Herstellung von     Azofarbstoffen    dar.

   Beim  Erwärmen mit     einer    wässerigen Lösung von       Alkalisulfid    wird sie in die     4'-Amino-4-oxy-          1,1'-        azobenzol    - 3 -     carbonsäure    -'5 -     sulfonsäure     umgesetzt.  



  Die als Ausgangsprodukt benötigte     4'-          Nitro-4-oxy-1,1'-azobenzol-3-carbonsäure    lässt  sich in einfacher Weise darstellen durch  Kupplung von     diazotiertem        4-Nitro-l-amino-          Benzol        mit        2-Oxybenzol-l-carbonsäure        :n     alkalischem, vorzugsweise     sodaalkalischem       Medium.

   Die Behandlung der     4'-Nitro-4-oxy-          1,1'-azobenzol-3-carbonsäure    mit     sulfonieren-          den    Mitteln wird zweckmässig unter verhält  nismässig scharfen     Bedingungen    vorgenom  men. Als sulfonierendes     Mittel    kommt z. B.  konzentrierte, vor allem aber rauchende  Schwefelsäure in Betracht.

   So kann man bei  spielsweise mehrere     Stunden        (etwa    5 bis 20       Stunden)    auf Temperaturen von 80 bis 110      C     erhitzen     und    hierbei rauchende Schwefelsäure  mit etwa 10 bis     30%    freiem     S03    verwenden.

    Falls     trotz    Anwendung energisch wirkender       Sulfonierungsmittel    noch     unsulfonierte    An  teile im Reaktionsgemisch vorhanden sind,  so lassen sich diese bei der Weiterverarbei  tung leicht abscheiden und können     gewünsch-          tenfalls    in einem späteren Ansatz wieder ver  wendet werden.  



  <I>Beispiel:</I>  28,7 Teile des     Monoazofarbstoffes,    der  durch Kupplung von     p-Nitro-diazobenzol    mit  1 -     Oxybenzol    - 2 -     carbonsäure    erhalten wird,  werden in     einer    Mischung von 122 Teilen  rauchender Schwefelsäure von 19 %     S03         10 Stunden auf 90 bis 95  C erhitzt. Nach  dem Erkalten wird auf so viel Eis ausgetra  gen, dass die Endtemperatur etwa 60 C be  trägt und nach mindestens 12stündigem Rüh  ren filtriert. Die     Farbstoffpaste    wird in 350  Teilen heissem Wasser gelöst und filtriert;  als Rückstand verbleibt ein kleiner Teil     un-          sulfonierter    Farbstoff.

   Das Filtrat wird mit  etwa 45 Teilen 30 %     iger    Natronlauge neu  tralisiert, wobei das     Dinatriumsalz    des Farb  stoffes zum Teil auskristallisiert; eine voll  ständige Fällung erreicht man durch Zugabe  von     Natriumchlorid.    Die so erhaltene     Farb-          stoffpaste    kann getrocknet oder gewünschten  falls direkt weiter verarbeitet werden.

   Bei  spielsweise kann aus der so erhaltenen 4'       Nitro-4-oxy-1,1'-azobenzol-3-carbonsäure-5-          sulfonsäure    die     einervielseitigenVerwendung     fähige     4'-Amino-4-oxy-1,1'-azobenzol-3-car-          bonsäure-5-sulfonsäure    hergestellt werden.  Dabei kann die Reduktion der Nitrogruppe  in an sich bekannter Weise z. B. durch Er  wärmen in wässeriger Lösung mit Schwefel  natrium vorgenommen werden, wobei die Be  dingungen natürlich so zu wählen sind, dass  die     Azogruppe    nicht angegriffen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 4'-Nitro 4-oxy-1,1'-azobenzol-3-carbonsäure-5-sulfon- säure, dadurch gekennzeichnet, dass man 4' Nitro-4-oxy-l,l'-a.zobenzol-3-carbonsäure mit sulfonierenden Mitteln behandelt. Die neue Verbindung ist als Dinatrium- salz in trockenem Zustand ein gelbes Pulver, das sich in konzentrierter Schwefelsäure und in Wasser mit gelber Farbe löst und aus kal ter, verdünnter wässeriger Lösung mit Salz säure als braungelber Niederschlag ausfällt. Sie stellt ein wertvolles Zwischenprodukt zur Herstellung von Azofarbstoffen dar.
    Beim Erwärmen mit einer wässerigen Lösung von Alkalisulfid wird sie in die 4'-Amino-4-oky- 1,1' - azobenzol - 3 - carbonsäure - 5 - sulf onsäure umgesetzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als sulfonie- rendes Mittel rauchende Schwefelsäure mit einem Gehalt an freiem S03 von 10 bis 30 verwendet. ' 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Sulfonie- rung bei Temperaturen durchführt, die zwi schen 80 und 110 C liegen.
CH243602D 1946-02-14 1945-04-27 Verfahren zur Herstellung eines Zwischenproduktes. CH243602A (de)

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