CH263525A - Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes.

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CH263525A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00—Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02—Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14—Monoazo compounds
    • C09B45/16—Monoazo compounds containing chromium

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  <B>Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen</B>     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass ein wertvoller  chromhaltiger     Azofarbstoff    hergestellt wer  den kann, wenn man den aus     diazotierter        2-          Amino-4-nitro-l-phenol-6-sulfonsäure    und     2-          Amino-6-methoxynaphthalin    erhältlichen Farb  stoff mit chromabgebenden Mitteln behan  delt.  



  Der neue chromhaltige Farbstoff ist ein  schwärzliches Pulver, das sich in Wasser und  in verdünnter     Sodalösung    mit graugrüner  und in     kotz.    Schwefelsäure mit bordeauxroter  Farbe löst und Wolle aus schwefelsaurem  Färbebade in gleichmässigen grünen Tönen  färbt, die gut licht- und     walkecht    sind.  



  Der dem vorliegenden Verfahren als Aus  gangsstoff dienende Farbstoff kann aus den  angegebenen Komponenten in bekannter  Weise, z. B. durch Kupplung in saurem Me  dium, oder auch in Gegenwart von     Pyridin,     erhalten werden. Als chromabgebende Mittel  wählt man zweckmässig solche, die das Chrom  in dreiwertiger Form enthalten und daher  keine schädliche Oxydationswirkung besitzen,  insbesondere     Chrom-(III)-Salze.    Die Umset  zung kann in an sich bekannter Weise in sau  rem, neutralem oder alkalischem Medium, mit  oder ohne Zusätze z. B. von     Neutralsalzen,     gegebenenfalls komplexbildender Art, organi  schen Lösungsmitteln, wie Alkohol oder     Pyri-          din,    offen oder unter Druck durchgeführt  werden.  



  <I>Beispiel:</I>  23,4 Teile     4-Nitro-2-amino-l-phenol-6-sul-          fonsäure    werden in bekannter Weise diazo-         tiert    und mit 18 Teilen     2-Amino-6-methoxy-          naphthalin    bei Gegenwart von     Pyridin    ge  kuppelt. Der     abfiltrierte    Farbstoff wird in  1800 Teilen Wasser bei Siedehitze gelöst und  mit einer     Chromformiatlösung    versetzt, die  eine 8,4 Teilen Chromoxyd entsprechende  Menge Chrom enthält. Man erhitzt unter       Rückflusskühlung    längere Zeit zum Sieden  und filtriert die erhaltene, in Wasser schwer  lösliche Chromverbindung ab.

   Sie wird durch  Lösen in verdünnter Natronlauge in eine  leicht lösliche Form übergeführt und ge  trocknet.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines chrom- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man den aus dianotierter 2-Amino-4- nitro-l-phenol-6-sulfonsäure und 2-Amino-6- methoxynaphthalin erhältlichen Farbstoff mit chromabgebenden Mitteln behandelt.
    Der neue chromhaltige Farbstoff ist ein schwärzliches Pulver, das sich in Wasser und in verdünnter Sodalösung mit graugrüner und in konz. Schwefelsäure mit bordeauxroter Farbe löst und Wolle aus schwefelsaurem Färbebade in gleichmässigen grünen Tönen färbt, die gut licht- und walkecht sind. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Wahl von Chrom-(III)- Salzen als chromabgebende Mittel.
CH263525D 1943-12-02 1943-12-02 Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes. CH263525A (de)

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