CH265403A - Verfahren zur Herstellung des Acrylsäureesters des Acetessigsäureäthylesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Acrylsäureesters des Acetessigsäureäthylesters.

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CH265403A
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ethyl acetoacetate
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/52Esters of acyclic unsaturated carboxylic acids having the esterified carboxyl group bound to an acyclic carbon atom
    • C07C69/533Monocarboxylic acid esters having only one carbon-to-carbon double bond
    • C07C69/54Acrylic acid esters; Methacrylic acid esters

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Description


  Verfahren zur Herstellung des     Acrylsäureesters    des     Acetessigeäureäthylesters.       Es wurde gefunden, dass man den Acryl  säureester des     Acetessigsäureäthylesters    her  stellen kann, wenn man     Acetessigsäureäthyl-          ester    unter Zusatz einer Säure in Gegenwart  von     Nickelcarbonyl    mit Acetylen behandelt.  



  Die Herstellung kann in der Weise vor  genommen werden, dass man die Reaktions  komponenten bei Raumtemperatur oder bei  erhöhter Temperatur miteinander     mischt.    Die       Umsetzung    kann unter Atmosphärendruck  oder gegebenenfalls in einem Druckgefäss  unter     schwachem    Leberdruck bei Raumtempe  ratur oder bei mässig erhöhter Temperatur,  z. B. bei 30-80  C, vorgenommen werden.

    Man kann     beispielsweise    Acetylen in eine Mi  schung aus dem     Acetessigsäureäthylester    und  der Säure einleiten und gleichzeitig das       Nickelcarbonyl        zutropfen.    Noch zweckmässiger  ist es, den     Acetessigsäureäthylester,    die Säure  und das     Nickelcarbonyl    - gegebenenfalls  unter Zusatz eines Lösungsmittels - zu     mi-          ,schen    und in einer geeigneten Schüttelappa  ratur mit Acetylen unter geringem Überdruck  zu schütteln.  



       Falls    unter Atmosphärendruck gearbeitet  werden soll, sind auf 1     Mol    Acetylen min  destens     1/,1        Mol        Nickelcarbonyl,    mindestens       ?/z        Mol    einer einbasischen Säure und min  destens 1     Mol    des     Acetessigsäureäthylesters     anzuwenden. Beim Arbeiten im Druckgefäss  und bei erhöhter Temperatur, z.

   B. bei 120  bis     15011    C, kann die Menge des     Nickel-          carbony        1s    reduziert werden, wobei aber  Kohlenmonoxyd im Überschuss zugegen sein    muss. Es ist sogar möglich, das Nickel  carbony 1 bei der Umsetzung bei erhöhter  Temperatur und unter Druck erst während  der Reaktion entstehen zu lassen, indem man  in Gegenwart von metallischem Nickel oder  dessen     Salz,    insbesondere Halogeniden, und  unter Zusatz von überschüssigem Kohlen  monoxyd arbeitet. In diesem Falle sind nur  geringe Mengen an Nickel oder dessen Salzen  erforderlich, da diese Zusätze als Katalysa  toren wirken.  



  Als Säuren können beim vorliegenden  Verfahren beispielsweise Halogenwasserstoff  säuren, insbesondere Salzsäure, ferner Phos  phorsäure oder Essigsäure benützt werden.  Sie werden vorteilhaft in wässriger Lösung  angewendet.  



  Der neue Ester bildet ein Öl. Er kann. als  Zwischenprodukt, beispielsweise zur Herstel  lung von     Polymerisaten,    die z. B. als Textil  hilfsstoffe, Klebemittel sowie als Bestandteile  von Kunstmassen und Lacken Verwendung  finden können, Anwendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine 50-60  C warme Lösung von 30,5  Teilen     Acetessigsäureäthylester    (1     Mol)    in  90 Teilen Benzol wird nach Versetzen mit  18 Teilen konzentrierter Salzsäure     (d=,1,199)     und 10 Teilen     Nickelcarbonyl    mit Acetylen  unter geringem Überdruck geschüttelt, bis  kein Gas mehr aufgenommen wird. Die     Reak..          tion    verläuft etwas langsamer     als    bei pri  mären Alkoholen.     Das    Reaktionsprodukt wird      filtriert und das     Lösungsmittel        abdestilliert.     Der ölige Rückstand kann durch Destillation  im Vakuum gereinigt werden.

    



  Durch Erhitzen des rohen Esters mit       wenig        Benzoylperoxyd    (z. B. 2%) auf dem  Wasserbade erhält man nach 2-3 Stunden  ein zähes,     harzartiges        Polymerisat.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des Acryl- säureesters des Acetessigsätireäthylesters, da durch gekennzeichnet, dass man Acetessig- säureäthylester unter Zusatz einer Säure in Gegenwart von Nickelcarbonyl mit. Acetylen behandelt. Der neue Ester bildet ein Öl. Er kann als Zwischenprodukt, beispielsweise zur Herstel lung von Polymerisaten, die z.
    B. als Textil- hilfsstoffe, Klebemittel sowie als Bestandteile von Kunstmassen und Lacken Verwendung finden können, Anwendung finden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in Gegen wart eines Lösungsmittels arbeitet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man bei erhöhtem Druck arbeitet.
CH265403D 1947-02-21 1947-02-21 Verfahren zur Herstellung des Acrylsäureesters des Acetessigsäureäthylesters. CH265403A (de)

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