CH298328A - Verfahren zur Herstellung einer neuen Naphthylpropionsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen Naphthylpropionsäure.

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CH298328A
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    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C57/00Unsaturated compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C57/30Unsaturated compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms containing six-membered aromatic rings
    • C07C57/38Unsaturated compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms containing six-membered aromatic rings polycyclic
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Description


      Verfahren    zur Herstellung einer neuen     Naphthylpropionsäure.       Es wurde gefunden, dass man zu einer  neuen     Naphthylpropionsäure    gelangen kann,  wenn man ein durch     Verseifung    die freie       Carbonsäure    ergebendes     ss-Naphthyl-    (2) -ss  äthyl-propionsäurederivat, das in     a-Stellung     höchstens durch eine     Methylgruppe    substitu  iert ist,     methyliert    und das     Methylierungs-          produkt    zur freien     ss-Naphthyl-(2)-ss-äthyl-          a,

  a-dimethyl-propionsäiire    verseift.  



  Das neue Verfahrensprodukt, die     oestrogen     wirksame     ss-Naphthyl-(2)-ss-äthyl-a,a-dimethyl-          propionsäure    vom F. =     124-125     C soll thera  peutische Verwendung finden oder als     Zwi-          schenprodukt    zur Herstellung therapeutisch  wirksamer Verbindungen dienen.  



  Die     Hethylierung    kann z. B. durchgeführt       werden,        indem        man        ein        Alkalisalz        eines        ss-          Naphthyl-    (2)     -ss-äthyl    -     prop        ionsäure    -     derivates,     hergestellt aus dem Säurederivat z.

   B. durch  Reaktion mit     Natriumamid,        -hydrid    oder     Tri-          phenylmethylnatrium,    mit     methylierenden     Mitteln, wie     Methylhalogeniden,    z. B.     Me-          thyljodid,    oder     Dimethylsulfat,        -umsetzt.    Man  arbeitet dabei zweckmässig in Gegenwart von       inerten        Lösungsmitteln,    wie Äther, Benzol,       Toluol    oder Gemischen davon.

   Das     verfah-          rungsgemäss    erhältliche     Carbonsäurederivat     lässt sich z. B. durch Hydrolyse mittels einem  alkalischen     Mittel,        wie    Natronlauge, in die  freie     ss-Naphthyl-(2)-ss-äthyl-a,a-dimethyl-pro-          pionsäure    überführen.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     ss-Naph-          thyl-(2)-ss-äthyl-propionsäurederivat    lässt sich  z. B. herstellen, indem man ein Halogenessig-         säurederivat    in Gegenwart eines     Metalles,    wie  Zink oder Magnesium, mit     Naphthyl-(2)-äthyl-          keton    umsetzt, das erhaltene Produkt dehydra  tisiert und die entstandene Doppelbindung mit  Wasserstoff     absättigt.     



  <I>Beispiel 1:</I>       ss-Naphth        yl   <I>-(2)-</I>     ss-äthyl-a,a-dimethyl   <I>-</I>     pro-          pionsäure.     
EMI0001.0065     
    Zu einer     Lösung    von     '36    Gewichtsteilen       Triphenylmethylnatritim    in 1200     Volumteilen     Äther gibt man im Stickstoffstrom unter Um  schütteln 22,6     Gewichtsteile        ss-Naphthyl-(2)-ss-          äthyl=a-methyl-propionsäure-methylester    in  100     Voliimteilen    Äther.

   Nach 1     Stunde    wird  mit 50 Gewichtsteilen     Methyljodid    versetzt       und    über Nacht stehengelassen. Dann wird die  ätherische     Lösung        mit    Wasser gewaschen, ge  trocknet und eingedampft.

   Den Rückstand ver  setzt man mit 200     Volumteilen        Methylglykol     und 100     Voliunteilen    30      /o        iger    Natronlauge  und kocht     2i/2    Stunden     unter        Rückfluss.    Nach  Zugabe von 1500     Volumteilen    Wasser wird  mit Äther ausgeschüttelt.

       Aufs    der wässerig  alkalischen Lösung wird die     ss-Naphthyl-(2)-          ss-äthyl-a,a-dimethyl-propionsäure    durch Zu-      satt von 150     Volumteilen        konzentrierter    Salz  säure freigesetzt und in Äther aufgenommen.  --Nach Waschen, Trocknen und Eindampfen  der ätherischen Lösung wird der Rückstand  zwecks Reinigung mit     Diazomethan    verestert       und    im Hochvakuum destilliert.     Kp.o,o5    140 .

    Nach     Umlösen    des Destillates aus Methanol       schmilzt    der erhaltene     ss-Naphthyl-(2)-ss-äthyl-          a,a-dimethyl-propionsäure-methylester    bei 70  bis 71 .  



  6,57     Gewichtsteile    dieses Esters werden mit       60        Volumteilen        30        %        iger        Natronlauge        und        180          Volumteilen        Glykolmonomethyläther        114    Stunde  im Stickstoffstrom unter Rückfloss gekocht.

    Nach     Abdestillieren    von 120     Volumteilen        Lö-          sungsmittel    versetzt man die     Verseifungslö-          sung    mit 600     Vohunteilen    Nasser und schüt  telt mit Äther aus. Aus der     wässerig-alkali-          schenLösung    wird die     ss-Naphthyl-(2)-ss-äthyl-          a,a-dimethyl-propionsäure    nach Ansäuern mit  90     Volumteilen    konzentrierter Salzsäure und  Ausschütteln mit Äther gewonnen. Sie schmilzt  nach     Umkristallisieren    aus Methanol bei 124 .  bis 125 .

    



  Der als     Ausgangsstoff    verwendete ss-Naph       thyl-(2)-ss-äthyl-a-metllyl-propionsäure-methyl-          ester    kann z. B. wie folgt hergestellt werden  In einem mit Rührwerk,     Stickstoffeinlei-          tungsrohr,        Rückflusskühler    und Tropftrichter  versehenen     Dreihalskolben    gibt man 15,5 Ge  wichtsteile mit 1,5     Gewichtsteilen    Jod aktivier  tes Magnesium     und    120     Volumteile    Äther.

   Zur       auf    30      erwärmten    Ätherlösung     fügt    man im  Stickstoffstrom unter Rühren 2,8 Gewichts  teile     Benzylchlorid    in 80     Vohimteilen    Äther.

    Wenn die Reaktion eingesetzt hat, wird eine  Mischung von 55,2 Gewichtsteilen     Naphthyl-          (2)-äthylketon,    109 Gewichtsteilen     .a-Brom-          propionsäure-äthylester    und 1 Gewichtsteil       Benzylchlorid    in 250     Volumteilen    Benzol und  80     Volumteilen    Äther mit einer solchen Ge  schwindigkeit     zugetropft,    dass die Reaktions  mischung nicht zu stark ins Sieden gerät.

   Nach  einer Stunde wird unter Zusatz von 80     Volum-          teilen    Äther noch eine Stunde     -unter    Rückfloss  gekocht und anschliessend 3 Stunden bei Zim  mertemperatur gerührt. Nach der     üblichenAuf-          arbeitung    erhält man 102 Gewichtsteile eines         öligen        Rückstandes,    welcher zur Wasserabspal  tung mit 120 Gewichtsteilen     Kaliumbisulfat     im Stickstoffstrom eine halbe Stunde auf 180   erhitzt wird. Nach Zusatz von Wasser und  Äther zum Reaktionsprodukt wird die äthe  rische Lösung mit Wasser, verdünnter Natron  lauge und Wasser gewaschen, getrocknet     und     eingedampft.

   Der Rückstand wird im Hoch  vakuum destilliert und zur     Verseifüng    mit 425       Volumteilen        30        %        iger        Natronlauge        und        1300          Volumteilen        Glykolmonomethyläther        114    Stunde  im Stickstoffstrom unter Rückfloss gekocht.  Die sauren Anteile werden mit ätherischer       Diazomethan-Lösung    verestert.

   Der so erhal  tene     ss-Naphthyl-(2)-ss-äthyl-a-methyl-aeryl-          säure-methylester    siedet unter einem Druck  von 0,5 mm bei 150 .  



  Nach Hydrierung mit einem     Palladium-          Katalysator    in Methanol wird daraus der ss  Naphthyl- (2) -     ss    -     äthyl-a-methyl-propionsäure-          methylester    vom     Kp.o,15138     erhalten.  



       Beispiel   <I>2:</I>  Zu einer Lösung von 38 Gewichtsteilen     Tri-          phenylmethylnatrium    in 1400     Volumteilen     Äther gibt man im Stickstoffstrom unter Um  schütteln 12 Gewichtsteile     ss-Naphthyl-(2)-ss-          äthyl-propionsäure-äthylester    in 50     Volumtei-          len    Äther. Nach einstündigem Stehen unter  zeitweisem     Umschütteln    wird mit 50 Gewichts  teilen     Methyljodid    versetzt und über Nacht.  stehengelassen. Anschliessend wird die äthe  rische Lösung mit Wasser gewaschen, getrock  net und eingedampft.

   Den Rückstand verseift  man mit '120     Vol-imteilen        Glykolmonomethyl-          äther        und        60        Vol-unteilen        30%iger        Natron-          lauge    durch     21/2stündiges    Kochen unter Rück  fluss. Nach Zugabe von 1000     Volumteilen    Was  ser wird mit Äther ausgeschüttelt. Aus der       wässerig-alkalischen    Lösung werden die sauren  Anteile durch Zugabe von 100     Volumteilen     konzentrierter Salzsäure freigesetzt und in  Äther aufgenommen.

   Nach Waschen, Trocknen  und Eindampfen der ätherischen Lösung wird  der Rückstand zwecks Reinigung mit     Diazo-          methan    verestert und im Hochvakuum destil  liert. Das Destillat wird, wie oben beschrieben,  einer     Nachmethy        lierung    mit 20 Gewichtsteilen           Triphenylmethylnatrium    und 25 Gewichtstei  len     Methyljodid        unterworfen.    Der erhaltene       ss-Naphthyl    - (2)     -ss-äthyl-a,

  a-dimethyl        -propion-          säure-methylester    schmilzt nach     Umlösen    aus  Methanol bei 70-71  und wird wie in Bei  spiel 1 beschrieben mit Natronlauge verseift.  Nach der üblichen Aufarbeitung erhält man  die     ss-Naphthyl-(2)-ss-äthyl-a,a-dimethyl-pro-          pionsäure,    die nach     Umlösen    aus Methanol bei  124-125  schmilzt.  



  Der als Ausgangsstoff verwendete     ss-          1Vaphthyl    - (2)     -ss-äthyl        -propionsäure-äthylester     kann z. B. wie folgt hergestellt werden:  Zu 20 Gewichtsteilen durch Waschen mit  Säure aktiviertem,

   trockenem Zink wird unter  Rühren und     Ausschluss    von     Feuehtigkeit    eine  Lösung von 46 Gewichtsteilen     Naphthyl-äthyl-          keton    und 42 Gewichtsteilen     Bromessigsäure-          äthylester    in 150     Volumteilen    absolutem Ben  zol langsam     zugetropft.    Die Reaktion wird  durch Erwärmen eingeleitet und die Benzol  lösung in der Weise     zugetropft,    dass die Re  aktionsmischung     stets    im Sieden gehalten  wird.' Nach vollendeter Zugabe wird noch  eine Stunde am     Rückfluss    gekocht,

   abgekühlt       und        mit        100        Volumteilen        20        %        iger        Schwefel-          säure    versetzt. Nach der üblichen Aufarbei  tung erhält man ein Öl, das zur Wasser  abspaltung mit 60     Gewiehtsteilen        Kaliumsul-          fat    erhitzt wird. Nach Zusatz von Wasser  wird das Reaktionsgemisch mit Äther extra  hiert, die ätherische Lösung mit verdünnter         Natronlauge    und Wasser gewaschen, getrock  net und eingedampft.

   Der ölige Rückstand  wird im     Hoehvakuum    destilliert und die kon  stant siedende Fraktion in     TivIethanol    gelöst  und mit einem     Palladium-Katalysator    hy  driert. Nach dem Eindampf     Qn    erhält man den  rohen     ss-Naphthyl-(2)-ss-äthyl-propionsäure-          äthylester,    der zur Reinigung im Hochvakuum  destilliert     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer neuen Naphthylpropionsäure, dadurch gekennzeich net, dass man ein durch Verseifung die freie Carbonsäure ergebendes ss-Naphthyl- (2) -ss- äthyl-propionsäure-derivat, das in a-Stellung höchstens durch eine Methylgruppe substi tuiert ist, methyliert und das Methylierungs- produkt zur ss-Naphthyl-(2)-ss-äthyl-a;
    a-di- methyl-propionsäure verseift. Das neue Verfahrensprodukt, die oestrogen wirksame ss-Naphthyl-(2)-ss-äthyl-a,a-dimethyl- propionsäure vom F. = 124-125 soll thera peutische Verwendung finden oder als Zwi schenprodukt zur Herstellung therapeutisch wirksamer Verbindungen dienen. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit Triphenylme- thylnatritun und Methyljodid methyliert.
CH298328D 1948-07-30 1948-07-30 Verfahren zur Herstellung einer neuen Naphthylpropionsäure. CH298328A (de)

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