CH300784A - Verfahren zur Herstellung eines Azopigmentes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azopigmentes.

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CH300784A
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CH
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acid
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yellow
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/32Preparation of azo dyes from other azo compounds by reacting carboxylic or sulfonic groups, or derivatives thereof, with amines; by reacting keto-groups with amines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 297020.    Verfahren zur Herstellung eines     Azopigmentes:       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen     Azopibgrnent    gelangt,     wenn.    man  im     molekularen-    Verhältnis 2: 1 ein     Halogenid       der     azogrupp:enhaltigen        Carbonsäure    der  Formel  
EMI0001.0008     
    mit     3,3'-Dimethy14,4'=ddaminod-,iphenyl    kon  densiert.  



  Das neue Pigment bildet ein     grünstichig     gelbes Pulver, das praktisch in allen ge  bräuchlichen organischen     Lösungsmitteln    un  löslich ist. In konzentrierter Schwefelsäure  löst es sich mit     .gelberTaribe.    Aus     Polyvinyl-          chlorid    lassen sich mit Hilfe dieses Pigmen  tes     grünstichig    gelbe, transparente     Filme    mit       ausgezeichneter        Migrationsechtheit        herstellen.     



  Als     Säurehalogenide        der    obigen Zusam  mensetzung kommen zum Beispiel das Säure  bromid und insbesondere das Säurechlorid  in Betracht. Diese     Halogenäde        lassen    sich  zweckmässig durch Behandlung der     Carbon-          säure    der     oben;    angegebenen Formel mit säure  halogenierenden Mitteln wie Phosphorhalo  geniden oder     Phosphoroxyhalogeni@dlen    her  stellen.

   Das     Säurechlorid    kann zum Beispiel  mittels     Phosphorpentachlorld    oder besonders       vorteilhaft        mittels        'Thionylchlor        id    erhalten  werden.

   Die Behandlung mit den     säurehalo-          genierenden        Mitteln        wird    zweckmässig in    einem indifferenten organischen Lösungs  mittel, wie Mono-     odfer        o-Diclhlorbenzol,        Toluol,          Yylol,        Benzol    oder     Nitrobenzol,        durchgeführt.     



  Die Kondensation des     Säurehalogenids    mit  dem     Diamin    erfolgt     vorteilhaft        ebenfalls    in  einem :der genannten organischen Lösungs  mittel, wobei     es    zu     empfehlen    ist, diese Um  setzung bei erhöhter Temperatur durchzu  führen. Die als     Ausgangsstoffe    zu verwenden  den     Säurechloride    können entweder aus dem       Reaktionsgemisch,,    in welchem sie wie angege  ben hergestellt wurden, abgeschieden und     ge-          gebenenfalls        umkristallisiert    werden.

   Man kann  gegebenenfalls, insbesondere wenn     zur    Herstel  lung des     Säurehalogenids        T'hionylchlorid    ver  wendet wurde, auf eine     Abscheidung    verzich  ten und die     Kondensation        unmittelbar    an  schliessend an die Herstellung des     Säurehalo-          gen'ids        ausführen.     



  Die relative- Menge der     Reaktionsteilneh-          mer    ist so zu wählen,     @dass    zwei Moleküle des       Car'bonsäurehalogennd's    mit einem     Molekül         des     Diamins    in Reaktion treten. Zur prak  tischen Durchführung der Reaktion ist es       zweckmässig,    einen geringen     Überschuss    der  erstgenannten Komponente über .die theore  tisch erforderliche Menge anzuwenden.  



       Beispiel:     22,1 Teile     4-Acetoacetylaminobenzoesäure,     erhalten durch     Kondensation    von     p-Amino-          benzoesäure        mit        Diketen    in neutraler wäs  seriger Lösung (F 174 ), werden mit<B>5</B> Tei  len     Natriumcarbonat    in 300. Teilen Wasser  neutral gelöst.

   Man setzt<B>21S</B> 'Teile kristalli  siertes     Natriumacetat        zu    und lässt bei 5 bis 10   eine     Diazolösung,    erhalten     durch        Diazotieren     von     15;2,    Teilen     2-Nitro-4-methylanilin,    hinzu  fliessen. Zur Beendigung der     Tarbstoft?bil-          dung        rührt    man 4 Stunden bei 5 bis 10  und  erwärmt dann in 1     Stunde    auf 40 bis 45 .

    Der abgeschiedene gelbe     Azofarbstoff    wird  filtriert, mit Wasser gewaschen und im     Va-          kuum.    bei '80 bis 90      getrocknet.     



  37 Teile der so erhaltenen     Farbstoffsäure     werden in 400 Teilen     trockenem    Chlorbenzol  suspendiert. Man     erwärmt    die Mischung un  ter Rühren auf 110  und tropft bei dieser  Temperatur in 15 Minuten 13,8 Teile     Thionyl-          chloridhinzu.    Dann kocht man die Mischung  so lange am     Rückfhlss,    bis sich aller     Farb-          stoff    gelöst hat und bis keine Salzsäure mehr    entweicht, was     nach    6 bis 7     Stunden    der       Fall    ist.

   Beim Erkalten     kristallisiert    das       Carbonsäurechlorid    in glänzenden gelben       Kristallen.    Man     kühlt    auf 10 , filtriert und  wäscht mit Benzol nach. Nach dem Trocknen  erhält man das Chlorid in Form eines gelben       kristallinen        Pulvers,    F = 2'45 . Es löst, sich  in heissem Benzol,     Toluol,        Chlorbenzol        usii>.     ohne Rückstand.  



  1'0,5 Teile     3;3'    -     Dimethyl    - 4,4' -     diaminodi-          phenyl    werden in 200 'Teilen trockenem Chlor  benzol gelöst und unter Rühren !bei 80 bis  8'5  42,2 Teile     des    erhaltenen     Farbstoffsäure-          chlori:ds    einbetragen. Das     Kondensationspro-          dukt    scheidet sich augenblicklich als gelber  Niederschlag ab. Man erwärmt nun so lange  auf 110 , bis keine Salzsäure mehr entweicht  und 'bis eine Probe auf Filterpapier getupft  einen farblosen Auslauf ergibt. Dann     lä.sst     man auf 80  erkalten und filtriert ab.

   Der  Filterrückstand wird. mit Benzol gewaschen  und im Vakuum bei<B>60,</B> bis 70      getrocknet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Azo- pigmentes, dadurch gekennzeichnet dass man im molekularen Verhältnis 2: 1 ein Halogenid der azogruppenhaltigen Carbonsäure der Formel EMI0002.0066 mit 3,3'-Dimethy14,4'=d:iaminodiphenyl kon densiert. Das neue Pigment bildet ein grünstichig gelbes Pulver, das praktisch in allen ge bräuchlichen organischen Lösungsmitteln un löslich ist.
    In konzentrierter Schwefelsäure löst es sich mit gelber Farbe. Aus Polyvinyl- chlorid lassen sich mit Hilfe dieses Pigmen- tes grünstichig gelbe, transparente Filme mit ausgezeichneter Migratiousechtheit herstellen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss. Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Konden sation in einem indifferenten organischen Lö sungsmittel durchführt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Konden sation bei erhöhter Temperatur :durchführt.
CH300784D 1951-03-02 1951-03-02 Verfahren zur Herstellung eines Azopigmentes. CH300784A (de)

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