CH304255A - Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Androstanreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Androstanreihe.

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CH304255A
CH304255A CH304255DA CH304255A CH 304255 A CH304255 A CH 304255A CH 304255D A CH304255D A CH 304255DA CH 304255 A CH304255 A CH 304255A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


      Verfahren    zur Herstellung einer Verbindung der     Androstanreihe.       Es     wurde    gefunden,     da.ss    man in vorteil  hafter Weise zu einer Verbindung der     Andro-          stanreihe    gelangen kann, wenn man das 4     5-14-          Allo-17-iso-pregnen-3fl-ol-20-on,    nach vorüber  gehendem     Sehutz    der Doppelbindung,

   in Ab  wesenheit eines organischen     Veresterungsmit-          tels    ohne Zusatz eines sauren Katalysators mit  tels einer aromatischen     Persäure    oxydiert und  das erhaltene Produkt in     3-Stellung    dehy  driert. Das Verfahrensprodukt, das d     4-3-Keto-          17(e-aeetoxy-14-allo-androsten,    schmilzt bei 140       his    141 . Es ist neu und kann als Zwischen  produkt zur Herstellung therapeutisch wert  voller Verbindungen verwendet. werden.  



  Als aromatische     Persäure    verwendet man  vorteilhaft     Phthalmonopersäure    oder     Benzo-          persäure.    Die     Oxydation    wird zweckmässig in  einem organischen     Lösungsmittel,    z. B. in  einem     halogenierten    Kohlenwasserstoff oder  einem Äther, durchgeführt. Besonders vorteil  haft ist die Verwendung von Chloroform.  



  Die     Dehydrierung    in     3-Stellung    lässt sich  nach der Methode von     Oppenauer        (Alrimi-          niuin-isopropylat    in Gegenwart eines     Ketons)     oder z. B. mittels Chromsäure in einem     geeig-           eten    Lösungsmittel, wie Eisessig, durch  führen.  



       Beispiel:     0,825 Gewichtsteile     45-14-Allo-17-iso-          pregnen-3        ss-ol-20-on    wird in 250     'Volumteilen          Tetrachlorkohlenstoff    gelöst und bei 18  mit  20     Volumteilen    einer     Brom-Tetrachlorkohlen-          stoff-Lösung    versetzt, die 0,418 Gewichtsteile    Brom enthält.

   Nach 2     Stunden    wird der Tetra  ehlorkohlenstoff im Vakuum bei Zimmertem  peratur abgedampft, der Rückstand mit 34,5       Vohunteilen    einer     Benzopersäure-Chloroform-          Lösrmg    versetzt, die 1,08     Gewichtsteile        Benzo-          persäure    enthält, und drei Wochen bei     Zim-          inertemperatur    im Dunkeln aufbewahrt.

   Das       Reaktionsprodukt    wird anschliessend mit mehr  Chloroform verdünnt, mit     Ferrosulfatlösung,     Wasser,     Natriumbicarbonatlösung    und noch  mals mit Wasser gewaschen, über Natrium  sulfat getrocknet und im Vakuum bei Zimmer  temperatur eingedampft. Der amorphe Rück  stand     wird    in 20     Volumteilen.Eisessig    gelöst,  mit 4,8     Volumteilen    einer     Chromtrioxyd-Eis-          essig-Lösinmg    versetzt, die 0,19 Gewichtsteile       Chromtrioxyd    enthält, und über Nacht bei  Zimmertemperatur aufbewahrt.

   Der     ÜTber-          schuss    an     Chromtrioxyd    wird anschliessend  mit wenig Methanol     zerstört,    die Lösung in  Wasser eingerührt und das ausgeflockte Re  aktionsprodukt     abfiltriert.    Die ätherische Lö  sung dieses     Produktes    wird mit     Natriumbicar-          bonatlösung    und Wasser gewaschen, getrock  net und im     Vakuum    eingedampft.

   Zur     Ent-          bromung    wird der Rückstand in einem Ge  misch von 30     Volumteilen    Eisessig und 30     Vo-          htmteilen    Benzol aufgenommen, mit 0,1 Ge  wichtsteil Zinkstaub versetzt und anschliessend       11/2    Stunden auf dem Wasserbad erwärmt.  Vom Zinkstaub wird     abfiltriert,    die Lösung  mit Äther verdünnt, mit Wasser und Natrium  bicarbonatlösung neutral gewaschen, getrock  net und eingedampft. Das amorphe Rohpro-           dukt    wird zur Reinigung an 30 Gewichtsteilen  Aluminiumoxyd     adsorbiert.     



  Aus den     Petroläther-Benzol-Fraktionen     4: 1 erhält man das d     4-3-Keto-17        a-acetoxy-14-          allo-androsten    vom     Smp.140    bis 141  der nach  stehenden Formel  
EMI0002.0008     
    Durch einstündiges Erwärmen mit der     100-          fachen    Menge 1prozentiger     methanolischer     Kalilauge lässt sich diese Verbindung zum d 4  3-Keto-17a-oxy-14-allo-a.ndrosten     (14-Allo-17-          epitestosteron)    vom     Smp.    138 bis 139  ver  seifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Verbin dung der Androstanreihe, dadureh gekenn- zeiehnet, dass man das A 5 -14 - Allo -17 - iso- pregnen-3ss-ol-20-on, naeh vorübergehendem Sehutz der Doppelbindung,
    in Abwesenheit eines organischen Veresterungsmittels ohne Zusatz eines sauren Katalysators mittels einer aromatischen Persäure oxydiert und das erhal tene Produkt in 3-Stellung dehydriert. Das Verfahrensprodukt, das d 4 - 3 - Keto -17a - acetoxy-14-allo-androsten, sehmilzt bei 140 bis 141 . Es kann als Zwisehenprodukt zur Her stellung therapeutiseh wertvoller Verbindun gen verwendet werden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oxydation mit tels Benzopersäure in Chloroform vornimmt.
CH304255D 1949-10-13 1949-10-13 Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Androstanreihe. CH304255A (de)

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