CH274687A - Verfahren zur Gewinnung von 21-Acetoxy-pregnan-3,11,20-trion. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von 21-Acetoxy-pregnan-3,11,20-trion.

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CH274687A
CH274687A CH274687DA CH274687A CH 274687 A CH274687 A CH 274687A CH 274687D A CH274687D A CH 274687DA CH 274687 A CH274687 A CH 274687A
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acetoxy
water
trione
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pregnane
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur     Gewinnung    von     21.Acetoxy-pregnan-3,11,20-trion.       Das vorliegende Patent     betrifft    ein Ver  fahren zur Gewinnung von     21-Acetox-y-pre-          gnan-3,11,20-trion,    welches .dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man in einem     Choladien    der  Formel  
EMI0001.0007     
    wobei das     C-Atom    in     24-Stellung,    z.

   B.     H-          Atome,        aliphatische    oder hydroaromatische  Reste tragen kann, .die     Seitenkette        oxydativ     zum     20-Keton    abbaut.  



  Das so erhaltene     21-Acetoxy-pre,-naii-          3   <B>3</B>     ,11,20-trion        ist        bekannt        und        soll        als        Zwi-          sehenprodukt    verwendet     werden.     



  Der     oxydative        Abbau    der Seitenkette kann  mit verschiedenen Oxydationsmitteln :durch  geführt werden. Genannt sei hier beispiels  weise die Oxydation mittels einer Verbindung       des    6wertigen Chroms, wie Chromsäure, mit       Permanganat,    die     Ozonisierung    und Spaltung  der     Ozonide,    .die Einwirkung von Peroxyden,  wie     Benzopersäure,        Phthalmonopersäure    oder       Wasserstoffsuperoxyd;

      vorteilhaft in Gegen  wart von     Osmiumtetroxyd,    und die Spaltung  der     bei    .der Hydrolyse der     Oxydringe    oder  durch .direkte Anlagerung je zweier     Hydroxyl-          gruppen    an die     Doppelbindungen    entstande  nen Glykole, z.

   B. mittels Chromsäure, Blei  tetraacetat oder     Perjodsäure.       Das     Verfahrenprodukt    lässt sich wie  üblich abtrennen und reinigen, beispielsweise  durch Umkristallisation,     Chromatographie,     Sublimation oder Umsetzung mit     Ketonrea-          genzien,    insbesondere mit solchen, die wasser  lösliche Kondensationsprodukte ergeben. Be  sonders geeignet erweist sich auch eine Reini  gung durch Aufnehmen in mit Wasser nicht  mischbaren organischen Lösungsmitteln, Aus  ziehen .der Lösung mit starken     Mineralsäuren     und Fällen aus der mineralsauren Lösung mit  Wasser.  



  <I>Beispiel:</I>  20     Gew.-Teile    d     20,23-3,11-Dili:eto-21-acetoxy-          24,24-@diphenyl-choladien    werden in 500     Vol.-          Teilen        Tetrachlorkohlenstoff    und 750     Vol.-          Teilen    Essigsäure gelöst. Die     auf    00 abge  kühlte Lösung versetzt man mit 8     Gew.-Teilen          Chromtrioxyd    in 150     Vol.-Teilen        Wasser    und  lässt dann 20 Stunden bei 00 stehen.

   Der       Chromsäureüberschuss    wird dann vorsichtig  mit     Natriumbisulfitlösung    zersetzt     und    die       Lösung    unter mehrmaligem Zusatz von     Was-          ser    im Vakuum eingeengt. Die erhaltene       wässrige    Suspension schüttelt man mit einem       Äther-Chloroform-Gemisch    (4 :1) aus, wäscht  die     Xther-Chloroform    Lösung mit Wasser,  verdünnter     Sodalösung    und Wasser, trocknet  sie und dampft sie ein.

   Das so erhaltene neu  trale Oxydationsprodukt wird an Aluminium  oxyd     ehromatographiert    und die Säule nach  einander mit     Benzol-Hexan-Gemischen    und  Benzol     eluiert,    die eingedampften, an Benzol  reichen, sowie die reinen     Benzolfraktionen         werden     aus    Äther,     Äther-Pentan    oder     Äther-          Petroläther        umkristallisiert.    Das so erhaltene       21-Acetoxy-pregnan-3,11,20-trion        schmilzt    bei  157 bis 1600.  



  Eine einfache     Reinigungsmethode    für die  Mutterlaugen dieser     Verbindwig    besteht in       nochmaliger        Chromatographie    an Aluminium  oxyd oder im Aufnehmen mit Benzol,     Extra-          hieren        mit        50        bis        70        %iger        Schwefelsäure,          Verdünnen    des     SchwefelsäureatLsmiges    mit  Wasser und Ausziehen mit Äther.  



  Das angewandte Ausgangsmaterial lässt  sich wie     folgt    darstellen:  3 -     Oxy-11-keto    -     cholansäure    -     methyl-        ester          wird    mit     Phenylmagnesiumbromid        umgesetzt,     aus dem entstandenen     3,24,Dioxy-11-keto-          24,24=diphenyl-cholan    Wasser abgespalten, an  schliessend     acetyliert    und das d     23-3-Acetoxy-          11-keto-24,

  24 < diphenyl-cholen    durch Umset  zung     mit        Bromsuccinimid    und     anschliessende          Bromwasserstoffabspaltung    in das d 20,23-3       Acetoxy-11-keto-24,24-diphenyl-choladienüber-          geführt.    Durch alkalische     Verseifung    und       anschliessende.        Dehydrierung    mit     Cyclohexa-          rion    in Gegenwart von     Aluminiitmisopropylat     gewinnt man das d     z0,23-3,11-Diketo-,24,

  24-di-          phenyl-choladien.    Es wird mittels     Brom-          succinimid    in das     d2023        3,21-Diketo-21-brom-          24,24-diphenyl-eholadien,    .das aus Äther oder  Aceton     umkristallisiert    bei 2100 unter Zer  setzung schmilzt, übergeführt.

   Man erwärmt  10     Gew.-Teile    des Bromiris mit 200     Vol.-          Teilen    Aceton     und.    20     Gew.-Teilen        Ialium-          acetat    6     Stunden,    auf .dem Wasserbad, ver  setzt das Reaktionsgemisch mit Wasser, und  dampft das Aceton im Vakuum ein. Die er  haltene Suspension wird dann mit Äther aus  geschüttelt, .die ätherische Lösung mit Wasser  gewaschen, .dann getrocknet und eingedampft.

    Das so erhaltene rohe     d        2o,23-3,11-,Diketo-21-          aeetoxy-24,24=diphenyl-eholadien    kristallisiert  aus Äther oder     Isopropyläther    und schmilzt       unscharf    bei etwa 180 bis 2100. Es kann so  direkt weiter verwendet werden. Zur Reini  gung     wird    es     zweckmässig    ,durch     einstündiges     Kochen in einem     Methanol@Benzol-Gemisch     (2 :1) mit     wässrigem        Kaliiuncarbonat    ver  seift.

   Die     Lösung    wird dann im     Valmum       unter Zusatz von Wasser     eingeengt.    Die er  haltene     wässrige    Suspension schüttelt man  mit Äther aus, wäscht die ätherische Lösung  mit Wasser, trocknet sie und dampft sie ein.  Der Rückstand wird dann an Aluminium  oxyd     chromatographiert,    wobei mit     Hexan-          Benzol    (1 :1) und hierauf mit Benzol     eluiert     wird.

   Die     Benzol-Eluate,    enthaltend das d     20,23-          3,11-Diketo,21-oxy-24,24-,diphenyl-choladien,     werden     eingedampft.    Der Rückstand wird mit  einem     Acetanhydrid-Pyridin-Gemisch    (2 :1)  versetzt. Die     Lösung    lässt man 20 Stunden bei       Zimmertemperatiu    stehen, dampft sie auf Zu  satz von Wasser im     Vakuum    ein, löst den öli  gen Rückstand in Äther auf, wäscht die äthe  rische Lösung mit verdünnter Salzsäure und  Wasser, trocknet sie und engt sie ein.

   Das       d        20,2a,    3, 11-     Diketo-        21-acetoxy-        24,24-diphenyl-          choladien    kristallisiert in Form von     kurzen     Prismen aus. Diese werden aus wenig Aceton  und Äther umkristallisiert und schmelzen  dann bei 215     bis    2170.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung von 21-Acetoxy- pregnan-3,11,20-trion, .dadurch gekennzeieh- net, dass man in einem Choladien der Formel EMI0002.0104 die Seitenkette oxydativ zum 20 Keton ab baut. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man d 20,23-3,11- Diketo-21-acetoxy-24,24-diphenyl choladien als Ausgangsstoff verwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass man zum oxydativen Abbau der Seiten kette Chromtrioxyd verwendet.
CH274687D 1946-12-13 1946-12-13 Verfahren zur Gewinnung von 21-Acetoxy-pregnan-3,11,20-trion. CH274687A (de)

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