CH307809A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Cumarinderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Cumarinderivates.

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CH307809A
CH307809A CH307809DA CH307809A CH 307809 A CH307809 A CH 307809A CH 307809D A CH307809D A CH 307809DA CH 307809 A CH307809 A CH 307809A
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CH
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chloro
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Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/04Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
    • C07D311/42Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4
    • C07D311/44Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4 with one hydrogen atom in position 3
    • C07D311/46Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4 with one hydrogen atom in position 3 unsubstituted in the carbocyclic ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyrane Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Cumarinderivates.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von     Cumarinderi-          vaten    der allgemeinen     Formel     
EMI0001.0005     
    worin R einen     Alkylrest    (vorzugsweise den       Äthylrest)    bedeutet.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wer  den diese Verbindungen dadurch erhalten,  dass man auf ein     3-Acyl-4-oxy-cumarin    der  allgemeinen Formel  
EMI0001.0009     
    worin R einen     Alkylrest    bedeutet,     p-Chlor-          phenyl-magnesiumjodid    einwirken lässt, aus  der entstandenen Verbindung Wasser abspal  tet und das gebildete Reaktionsprodukt hy  driert.  



  Als Ausgangsmaterial dient, ein     3-Aeyl-          4-oxy-eumarin.    Es können beispielsweise 3  Acetyl-,     3-Propionyl-,        3-Butyroyl-4-oxy-euma-          rin    als Ausgangsmaterialien verwendet wer  den, die nach einer bereits beschriebenen Me  thode hergestellt werden. (J. Am.     Chem.        Soc.       72 [1950], Seite 5143; J.     Chem.        Soc.    London,  1950, Seite 903; Annalen 347 [1906], Seite<B>1).</B>  



  Man lässt auf die Ausgangsverbindung       p-Chlor-phenylmagnesiumjodid    einwirken, wo  bei zur Blockierung des aktiven Wasserstoff  atoms der vierständigen     Hydroxylgruppe    ein       Übersehuss    des     Chlorphenylderivates    verwen  det wird. Das hierbei entstehende tertiäre       Carbinol    der Formel  
EMI0001.0027     
    braucht nicht isoliert zu werden, sondern  kann sofort der     Dehydratisierung    unterwor  fen werden.

   Man bewerkstelligt diese     Dehy-          dratisierung    vorzugsweise durch Erhitzen des       Carbinols    mit geringen Mengen     p-Toluolsulfo-          säure    in     Toluol,    wobei das entstehende Was  ser durch     azeotrope    Destillation mit dem To  luol fortlaufend entfernt wird. Das für die  Wasserabspaltung     benötigte    Wasserstoffatom  wird von der ersten     CH2-Gruppe    des     Alkyl-          restes    R des tertiären     Carbinols    geliefert.  



  Die ungesättigte Verbindung kann isoliert  oder auch ohne Isolierung nach der Wasser  abspaltung direkt der Hydrierung unterwor  fen werden. Man. hydriert vorzugsweise in       Dioxan    oder     Äthylalkohol    in Gegenwart von       Palladium-Kohle    oder     Raney-Nickel.         Die .erfindungsgemäss hergestellten Ver  bindungen stellen weisse, kristallisierte Sub  stanzen dar.

   Sie sind schwer löslich in Was  ser und mässig löslich in den gebräuchlichen       organisehen    Lösungsmitteln.     Pharmakologiseh     zeichnen sie sich dadurch aus,     dass    sie den       Prothrombinspiegel    des Blutes in ganz gerin  gen Konzentrationen zu senken vermögen.  



  Gegenstand des Patentes ist nun ein Ver  fahren zur Herstellung von     3-(1'-p-Chlor-          phenyl-propyl)-4-oxy-cumarin,    das dadurch  gekennzeichnet ist, dass man auf     3-Propionyl-          4-oxy-cumarin        p-Chlor-phenyl-magnesium-          jodid    einwirken lässt, die erhaltene     Organo-          metallv        erbindung    hydrolytisch zersetzt, aus  dem entstandenen     Carbinol    Wasser abspaltet  und das gebildete Reaktionsprodukt hydriert.

         Beispiel:     In einer aus 3,8 Gewichtsteilen Magne  sium und 36 Gewichtsteilen     p-Chlor-jodben-          zol    in etwa. 400 Raumteilen absolutem Äther  wie üblich zubereiteten     p-Chlor-pheriylmagne-          siumjodidlösung    werden unter Rühren 10,3  Gewichtsteile     3-Propionyl-4-oxy-cumarin    ein  ; getragen und 3 Stunden lang unter     Rüek-          fluss    gekocht.     1NTan    zersetzt mit einem Gemisch  von 15 Raumteilen konzentrierter Salzsäure  und 400 Raumteilen Wasser.

   Die Ätherschicht  wird mit. 200 Raumteilen     3n-Natronlauge        aus-          a    geschüttelt, die     wässerigalkalische    Schicht mit  50 Raumteilen     Toluol    gewaschen und hernach  mit konzentrierter Salzsäure vorsichtig ange  säuert. Das hierbei ausfallende Öl wird in 200       Raiunteilen        Toluol    aufgenommen, die     Toluol-          lösung    mit 100 mg     p-Toluolsulfosäure    versetzt    und am Wassersehender so lange am Rückfloss  gekocht, bis sich keine     Wassertröpfehen    mehr  abscheiden.

   Hierauf wird die     Toluollösung    im  Vakuum bei 40-50  C eingedampft und der  Rückstand in 200 Raumteilen Alkohol gelöst,.  wobei sich 0,3-0,4     Gewiehtsteile    unveränder  tes     3-Propionyl-4-oxy-cuniarin    absehenden, die  durch Filtration entfernt werden. Aus dem  Filtrat wird der Alkohol im Vakuum ver  dampft und das     zurüekbleibende    Harz mit .  Äther     angeteigt.    Hierbei erfolgt die     Abschei-          dungvon        3-[a-(4'-Chlor-pbenyl)-prop-l-enyl]-          4-oxy-cumarin.        Sehmelzpunkt    203-204  C.  



  3,7     Gewiehtsteile    dieser Verbindung wer  den in     .50    Raumteilen     Dioxan    gelöst und un  ter     Zusatz    von     Raney-Niekel    hydriert. Die  für die Hydrierung der     Doppelbindung    be  nötigte Wasserstoffmenge ist in etwa.     30-40     Minuten aufgenommen.

   Nach     Abfiltrieren    des  Katalysators, Abdampfen des     Dioxans    im Va  kuum und     Umkristallisieren    aus     Toluol    er  hält man das     3-(l.'-p-Chlor-phenyl-propyl)-4-          oxy-cumarin    in weissen Kristallen vom  Schmelzpunkt 186-188  C.

Claims (1)

  1. .Verfahren PATENTANSPRUCH: zur Herstellung von 3-(1'-p- Chlor-phenyl-propyl)-4-oxy-eitmarin, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 3-Propionyl-4- oxy-eumarin p-Chlor-phenyl-magnesiumjodid einwirken lässt, die erhaltene Organometall- verbindung hydrolytisch zersetzt, aus dem entstandenen Carbinol Wasser abspaltet und das gebildete Reaktionsprodukt hydriert.
    Die neue Verbindung bildet weisse Kri stalle, die bei 186-188 C schmelzen.
CH307809D 1952-08-25 1952-08-25 Verfahren zur Herstellung eines neuen Cumarinderivates. CH307809A (de)

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