CH309180A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Disazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Disazofarbstoffes.

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CH309180A
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disazo dye
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/02Disazo dyes
    • C09B35/021Disazo dyes characterised by two coupling components of the same type
    • C09B35/033Disazo dyes characterised by two coupling components of the same type in which the coupling component is an arylamide of an o-hydroxy-carboxylic acid or of a beta-keto-carboxylic acid

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Disazofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen, wasserunlöslichen     Disazofarbstoff     gelangen kann, wenn man     tetrazotiertes        1;5-          Diaminoanthrachinon    beidseitig mit     Acetessig-          anilid    kuppelt.  



  Der neue     Disazofarbstoff    ist in trockenem  Zustande ein gelbes Pulver, das sich in kon  zentrierter Schwefelsäure mit     rotstichig    gelber  Farbe löst und das in     Polyvinylchlorid    ein  gewallt kräftige,     reingelbe    Färbungen von  sehr guter     Migrations-    und Lichtechtheit er  gibt.  



       1,5-Diaminoanthraehinon    kann man in an  sich bekannter Weise, zweckmässig in konzen  trierter Schwefelsäure, mittels     Alkalinitrit          tetrazotieren.    Es empfiehlt sich in der Regel,  die     Tetrazoverbindung    abzuscheiden und zu  isolieren.  



  Die Kupplung der so erhältlichen     Tetr-          azoverbindung    mit der angegebenen     Azokom-          ponente    wird vorteilhaft in schwach saurem,  zum Beispiel essigsaurem, Medium durchge  führt, wobei es sich im allgemeinen als zweck  mässig erweist, dem Kupplungsgemisch ein       :\letz-    oder     Dispergiermittel    zuzusetzen. Hier  bei kommen Netz- und     Dispergiermittel        iono-          gener    und     nichtionogener    Art in Betracht.

    Als     Dispergiermittel        ionogener    Art kann bei  spielsweise     Türkischrotöl    verwendet werden,  und als     Dispergiermittel        nichtionogener    Art  seien     Polyglykoläther    von     höhermolekularen     Fettalkoholen erwähnt.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten, wo  nicht anderes vermerkt wird, die Teile Ge-         wichtsteile,    die Prozente Gewichtsprozente,  und die Temperaturen sind in Celsiusgraden  angegeben.  



  <I>Beispiel:</I>  400 Teile 98prozentige Schwefelsäure wer  den auf 0  gekühlt und unter Rühren 2$ Teile  100prozentiges     Natriumnitrit    eingetragen. Man  erwärmt dann auf 55 bis     -60 ,    bis klare Lö  sung eintritt, kühlt dann auf     30     ab und trägt  bei 30 bis 40  47;6 Teile     1,5-.Diaminoanthra-          chinon    ein. Nach beendetem Eintragen er  wärmt man die dicke, gelbe 'Suspension  langsam auf 50 bis     Q60    Grad, bis wie  der klare Lösung eintritt. Man hält  30 Minuten auf dieser Temperatur, lässt  dann auf 30  erkalten und trägt die Lösung  auf 600 Teile Eis und 100 'Teile Wasser aus.

    Die     Tetrazoverbindung    scheidet sich als     Sulfat     in     gelblichweissen    Kristallen ab, Man rührt  30 Minuten bei 0 bis     5 ,    filtriert     und    presst  gut ab.         35,4    'Teile     Acetessiganilid    werden mit  30 'Teilen 30prozentiger     Natriumhydroxyd-          lösung    in 300 Teilen Wasser bei 30  gelöst.

         lIan    fügt ein     Dispergiermittel    wie     Türkisch-          rotöl    hinzu und stellt die Lösung durch Zu  gabe von Eis und Wasser auf ein Volumen  von 800 Teilen und einer Temperatur von  5  ein.  



       Dann    säuert man mit verdünnter Essig  säure bis zur     lackmussauren    Reaktion an, gibt  60 Teile kristallisiertes     Natriumacetat    hinzu  und lässt unter gutem Rühren in etwa 30 Mi-      nuten eine Lösung der     Tetrazoverbindung    aus  23,8 Teilen     1,5-Diaminoanthraehinon    in 1000  Teilen Wasser     hinzufliessen.    Man rührt zwei       Stunden    bei 5 bis 8  und erwärmt dann in  einer     Stunde    auf<B>35</B> bis 40  und rührt bei  dieser Temperatur 4 :Stunden weiter. Dann  filtriert man, wäscht den Farbstoff salzfrei  und trocknet ihn im Vakuum bei 50 bis 60 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines wasser unlöslichen Disazofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man tetrazotiertes 1,5-Diamino- anthrachinon beidseitig mit Acetessiganilid kuppelt. Der neue Disazofarbstoff ist in trockenem Zustande ein gelbes Pulver, das sich in kon zentrierter Schwefelsäure mit rotstichig gel ber Farbe löst und das in Polyvinylchlorid eingewalzt kräftige, reingelbe Färbungen von sehr guter Migrations- und Lichtechtheit er gibt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Kupp lung in schwach saurem Medium durchführt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Kupp lung in Gegenwart eines Netz- oder Disper- giermittels durchführt.
CH309180D 1952-09-12 1952-09-12 Verfahren zur Herstellung eines neuen Disazofarbstoffes. CH309180A (de)

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