CH317766A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Disazofarbstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Disazofarbstoffes

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CH317766A
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disazo dye
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Willy Dr Mueller
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B56/00Azo dyes containing other chromophoric systems
    • C09B56/12Anthraquinone-azo dyes

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 309180    Verfahren zur Herstellung eines neuen     Disazofarbstoffes       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen,     wasserunlöslichen        Disazofarbstoff     gelangen kann, wenn man     tetrazotiertes        2,6-          Diaminoanthrachinon    beidseitig mit     1-(2'-Oxy-          3'-naphthoylamino)-2-methoxybenzol    kuppelt.  



  Der neue     Disazofarbstoff    ist in trockenem  Zustande ein rotes Pulver, das sich in kon  zentrierter Schwefelsäure mit blauer Farbe  löst und das, in     Polyvinylchlorid    eingewalzt,  blaustichig rote Färbungen von sehr guter       Migmations-    und Lichtechtheit ergibt.  



       2,6-Diaminoanthrachinon    kann man in an       siele    bekannter     'v#Teise,    zweckmässig in konzen  trierter Schwefelsäure, mittels     Alkalinitrit          tetrazotieren.    Es empfiehlt sich in der Regel,  die     Tetrazoverbindung    abzuscheiden und zu  isolieren.  



  Die Kupplung der so erhältlichen     Tetrazo-          v        erbindung    mit der angegebenen     Azokompo-          nente    wird vorteilhaft in schwach saurem,  z. B. essigsaurem Medium durchgeführt, wo  bei es sich im allgemeinen als zweckmässig       erweist,    dem Kupplungsgemisch ein Netz- oder       Dispergiermittel    zuzusetzen. Hierbei kommen  Netz- und     Dispergiermittel        ionogener    und       niehtionogener    Art in Betracht.

   Als     Disper-          -giermittel        ionogener    Art kann beispielsweise       Türkischrotöl    verwendet werden, und als     Di-          spergiermittel        nichtionogener    Art seien     Poly-          lykoläther    von     höhermolekularen    Fettalko  holen erwähnt.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten, wo       nichts    anderes vermerkt wird, die Teile Ge-         wichtsteile,    die Prozente     Gewichtsprozente,     und die Temperaturen sind in Celsiusgraden  angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  400 Teile     98o/oige    Schwefelsäure werden  auf 0  gekühlt und unter Rühren 28 Teile       100o/oiges        Natriumnitrit        eingetragen.    Man er  wärmt     dann    auf 55     bis-60 ',    bis klare Lösung  eintritt, kühlt dann auf 30  ab und     trägt    bei  30 bis 40 47,6 Teile     2,6-Diaminoanthrachinon          ein.        Nach    beendetem Eintragen     erwärmt    man  die     dicke,    gelbe Suspension langsam auf 50  bis 60 , bis wieder klare Lösung eintritt.

   Man  hält 30 Minuten auf dieser Temperatur, lässt  dann auf 30  erkalten und trägt     die    Lösung  auf 600 Teile Eis und 100 Teile Wasser aus.  Die     Tetrazoverbindung    scheidet sich     als    Sul  fat     in        gelblichweissen    Kristallen ab. Man  rührt 30     Minuten    bei 0 bis 5 , filtriert und  presst     gut    ab.  



  58,6 Teile     1-(2'-Oxy-3'-naphthoylamino)-2-          methoxybenzol    werden mit 30 Teilen     30o/oiger          Natriumhydroxydlösung    in 300 Teilen Wasser  bei 30  gelöst. Man fügt ein     Dispergiermittel     wie     Türkischrotöl    hinzu und stellt die Lösung  durch Zugabe von Eis und Wasser auf ein  Volumen von 800 Teilen und einer Tempera  tur von 5 ' ein.  



  Dann säuert man mit verdünnter Essig  säure bis zur     lackmussauren    Reaktion an, gibt  60 Teile kristallisiertes     Natriumacetat    hinzu  und lässt unter     guten.    Rühren in etwa 30 Mi-      nuten eine Lösung der     Tetrazoverbindung    aus  23,8 Teilen     2,6-Diaminoanthrachinon    in 1000  Teilen Wasser     hinzufliessen.    Man rührt zwei  Stunden bei 5 bis 8      und    erwärmt dann in  einer Stunde auf 35 bis 40  und     rührt    bei die  ser Temperatur vier     Stunden    weiter. Dann  filtriert man, wäscht den Farbstoff salzfrei  und trocknet ihn im Vakuum bei 50 bis 60 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Verfahren zur Herstellung eines wasser unlöslichen Disazofarbstoffes, dadurch ge kennzeichnet, dass man tetrazotiertes 2,6-Di- aminoanthrachinon beidseitig mit 1-(2'-Oxy- 3'-naphthoylamino)-2-methoxybenzol kuppelt. Der neue Disazofarbstoff ist in trockenem Zustande ein rotes Pulver, das sich in kon zentrierter Schwefelsäure mit blauer Farbe löst und das, in Polyvinylchlorid eingewalzt, blaustichig rote Färbungen von sehr guter Migrations- lind Lichtechtheit ergibt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Kupp lung in schwach saurem Medium durchführt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Kupplung in Gegenwart eines Netz- oder Dispergiermit- tels durchführt.
CH317766D 1952-09-12 1952-09-12 Verfahren zur Herstellung eines neuen Disazofarbstoffes CH317766A (de)

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