CH317765A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Disazofarbstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Disazofarbstoffes

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CH317765A
CH317765A CH317765DA CH317765A CH 317765 A CH317765 A CH 317765A CH 317765D A CH317765D A CH 317765DA CH 317765 A CH317765 A CH 317765A
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CH
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disazo dye
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yellow
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Willy Dr Mueller
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/02Disazo dyes
    • C09B35/021Disazo dyes characterised by two coupling components of the same type
    • C09B35/03Disazo dyes characterised by two coupling components of the same type in which the coupling component is a heterocyclic compound

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 309180    Verfahren zur Herstellung eines neuen     Disazofarbstoffes       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen, wasserunlöslichen     Disazofarbstoff     gelangen     kann,    wenn     man        tetrazotiertes        2,6-          Diaminoanthrachinon    beidseitig mit     1-(2'-          Chlorphenyl)-3-methyl-5-pyrazolon    kuppelt.  



  Der neue     Disazofarbstoff    ist in trockenem  Zustande ein gelbes Pulver, dass sieh in kon  zentrierter Schwefelsäure mit gelber Farbe  löst und das, in     Polyvinylehlorid    eingewalzt,       reingelbe    Färbungen von sehr guter     Migra-          tions    -und- Lichtechtheit ergibt.  



       2,6-Diaminoantlirachinon    kann man in an  sich bekannter Weise, zweckmässig in konzen  trierter Schwefelsäure, mittels     Alkalinitrit          tetrazotieren.    Es empfiehlt sich in der Regel,  die     Tetrazoverbindung    abzuscheiden und zu  isolieren.  



  Die Kupplung der so erhältlichen     Tetrazo-          verbindung    mit der .angegebenen     Azokompo-          nente    wird vorteilhaft in schwach saurem,  z. B. essigsaurem Medium durchgeführt, wo  bei es sich im allgemeinen als zweckmässig  erweist, dem Kupplungsgemisch ein     Netz-          oder        Dispergiermittel    zuzusetzen. Hierbei kom  men Netz- und     Dispergiermittel        ionogener    und       nichtionogener    Art in Betracht.

   Als     Disper-          giermittel        ionogener    Art     kann    beispielsweise       Türkischrotöl    verwendet werden, und als       Dispergiermittel        nichtionogener    Art     seienPoly-          glykoläther    von     höhermolekularen    Fettalko  holen erwähnt.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten, wo  nichts anderes vermerkt wird, die Teile Ge-         wichtsteile,    die Prozente Gewichtsprozente,  'und die Temperaturen sind in Celsiusgraden  angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  400     Teile        98o/oige    Schwefelsäure werden  auf 0  gekühlt und unter Rühren 28 Teile       100 /oiges        Natriumnitrit    eingetragen. Man er  wärmt     dann    auf 55 bis 60 , bis klare Lösung  eintritt, kühlt dann auf 30  ab und trägt bei  30 bis 40  47,6 Teile     2,6-Diaminoanthrachinon     ein. Nach beendetem Eintragen     erwärmt    man  die dicke, gelbe Suspension langsam     auf    50     bis     60 , bis wieder klare Lösung eintritt.

   Man  hält 30 Minuten auf dieser Temperatur, lässt  dann auf 30  erkalten und trägt die     Lösung     auf 600 Teile Eis und 100 Teile Wasser aus.  Die     Tetrazoverbindung    scheidet sich als Sul  fat in     gelblichweissen    Kristallen ab. Man  rührt 30     Minuten    bei 0 bis 5 , filtriert und  presst gut ab.  



  41,7 Teile     1-(2'-Chlorphenyl)-3-methyl-5-          pyrazolon    werden mit 30 Teilen     30o/oiger    Na-'       triumhydroxydlösung    in 300 Teilen Wasser  bei 30  gelöst. Man fügt ein     Dispergierrilittel     wie     Türkischrotöl    hinzu und stellt die Lösung  durch Zugabe von Eis und Wasser auf ein  Volumen von 800 Teilen und einer Tempera  tur von 5  ein.  



  Dann säuert man mit     verdünnter    Essig  säure bis     zur        lackmussauren    Reaktion an, gibt  60 Teile kristallisiertes     Natriumacetat    hinzu  und lässt unter gutem Rühren in etwa 30 Mi-      nuten eine Lösung der     Tetrazoverbindung    aus  23,8 Teilen     2,6-Diaminoanthrachinon        in    1000  Teilen Wasser     hinzufliessen.    Man rührt zwei       Stunden    bei 5 bis 8  und erwärmt dann in  einer Stunde auf 35 bis 40  und rührt bei  dieser Temperatur vier Stunden weiter.

   Dann  filtriert man, wäscht den Farbstoff     salzfrei     und trocknet ihn im     Vakuum    bei 50 bis 60 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines wasser unlöslichen Disazofarbstoffes, dadurch ge kennzeichnet, dass man tetrazotiertes 2,6-Di- aminoanthrachinon beidseitig mit 1-(2'-Chlor- phenyl)-3-methyl-5-pyrazolon kuppelt.
    Der neue Disazofarbstoff ist in trockenem Zustand ein gelbes Pulver, das sich in kon zentrierter Schwefelsäure mit gelber Farbe löst und das, in Polyvinylchlorid eingewalzt, reingelbe Färbungen von sehr guter Migra- tions- und Lichtechtheit ergibt. ' UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man die Kupp lung in schwach saurem Medium durchführt. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Kupplung in Gegenwart eines Netz- oder Dispergiermit- tels durchführt.
CH317765D 1952-09-12 1952-09-12 Verfahren zur Herstellung eines neuen Disazofarbstoffes CH317765A (de)

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