CH310416A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH310416A
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chromium
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monoazo
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent     Nr.301442.       Verfahren     zur        Herstellung    eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen     Azofarbstoff     gelangt, wenn man den     Monoazofarbstoff    der  Formel  
EMI0001.0007     
    mit der pro Molekül     Monoazofarbstoff    ein  Atom komplex gebundenes Chrom enthalten  den Chromverbindung des Farbstoffes aus     di-          azotiertem        4-Chlor        -2-amino-1-oxybenzol    und       5,

  8-Dichlor-l-oxynaphthalin    so umsetzt, dass  ein chromhaltiger     Azofarbstoff    entsteht, der  je ein Molekül der zwei     Aüsgangsmonoazo-          farbstoffe    an ein Chromatom komplex gebun  den enthält.  



  Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein  wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach  alkalischem, neutralem oder schwach essigsau  rem Bade in blauen Tönen von guter     Licht-          und    Waschechtheit färbt.  



  Der beim vorliegenden Verfahren als Aus  gangsstoff dienende, metallfreie     Monoazofarb-          stoff    kann nach an sich bekannten Methoden  hergestellt werden, indem man     diazotiertes        2-          Amino-l-oxybenzol-5-sulfonsäureamid        mit        5;8-          Dichlor-l-oxy        naphthalin    in     alkalischem    Me  dium kuppelt. Der ebenfalls als Ausgangsstoff  zu verwendende chromhaltige 1     :1-Kom.plex       kann nach den üblichen, an sich bekannten  Methoden hergestellt werden, z.

   B. indem man  den entsprechenden, von komplexbildendem  Metall freien     Monoazofarbstoff    in saurem Me  dium mit einem     überschuss    eines   Salzes des  dreiwertigen Chroms, wie z. B.     Chromfluorid     oder     Chromformiat,    bei Siedetemperatur oder  gegebenenfalls bei 100  C übersteigenden Tem  peraturen     umsetzt.     



  Die Umsetzung des so erhältlichen 1     :1-          Komplexes    mit dem metallfreien Farbstoff er  folgt zweckmässig in wässerigem, neutralem  bis     alkalischem    Medium, bei gewöhnlicher oder  erhöhter Temperatur:

    <I>Beispiel:</I>  41,9 Teile des     1.-        1-Chromkomplexes    des  Farbstoffes aus     diazotiertem        4-Chlor-2-amino-          1-öxybenzol    und     5;

  8-Dichlor-l-oxynaphthalin     und 41,2 Teile des metallfreien Farbstoffes  aus     diazotiertem        2-Amino-l-oxybenzol-5-sul-          fonsäureamid-und        5,8-Dichlor-l-oxynaphthalin     werden in 3000 Teilen Wasser     angeschlämmt.     Nach Zusatz von 8 Teilen     Natriumhydroxyd     als     30o/oige    Lösung wird auf 95      erwärmt    und  längere Zeit bei dieser Temperatur gerührt,  bis die Umsetzung beendet ist. Aus der nöti  genfalls filtrierten Lösung wird der Farbstoff  durch Zusatz von     Natriumchlorid    und durch  Neutralisieren mit Essigsäure abgeschieden.  



  Der oben erwähnte     1:1-Chromkomplex     kann wie folgt erhalten werden:  36,7 Teile des Farbstoffes aus     diazotiertem          4-Chlor-2-amino-l-oxybenzol    und 5,8-Dichlor-           1-oxynaphthalin    werden in kleinen Portionen  in eine 100  warme     Mischung    von 300 Teilen       Formamid,    50 Teilen Eisessig, 37 Teilen       Chromformiat    mit einem Chromgehalt von       41,3/0    (als     Cr203    gerechnet) eingetragen.

    Nun     wird    auf 110-130      erwärmt        und    so lange  gerührt, bis die     Chromierung    beendet ist. Die  heisse Lösung wird mit 1200 Teilen gesättigter       Natriumchloridlösung    versetzt. Nach einigen  Stunden wird der ausgefallene Chromkomplex       abfiltriert    und gegebenenfalls durch     Umlösen     weiter gereinigt. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man den Monoazofarbstoff der For mel EMI0002.0016 mit der pro Molekül Monoazofarbstoff ein Atom komplex gebundenes Chrom enthalten den Chromverbindung des Farbstoffes aus di- azotiertem 4-Chlor -2-amino-l-oxybenzol und 5,8-Dichlor-l-oxynaphthalin so umsetzt, dass ein chromhaltiger Azofarbstoff entsteht,
    der je ein Molekül der zwei Aiisgangsmonoazofarb- stoffe an ein Chromatom komplex gebunden enthält. Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach essigsau rem Bade in blauen Tönen von guter Licht- und Waschechtheit färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man pro Molekül des metallfreien Monoazofarbstoffes eine ein Atom komplex gebundenes Chrom enthaltende Menge des chromhaltigen Farbstoffes ver wendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umset zung in alkalischem Medium durchführt.
CH310416D 1952-07-01 1952-07-01 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH310416A (de)

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