CH322128A - Verfahren zur Herstellung eines Anthrachinonküpenfarbstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Anthrachinonküpenfarbstoffes

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CH322128A
CH322128A CH322128DA CH322128A CH 322128 A CH322128 A CH 322128A CH 322128D A CH322128D A CH 322128DA CH 322128 A CH322128 A CH 322128A
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Max Dr Staeuble
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung eines     Antlxrachinonküpenfarbstoffes            1:s    wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen     Anthrachinonküpenfarbstoff    ge  langt, wenn man ein     1-Amino-4-acylamino-          anthrachinon    der Formel  
EMI0001.0006     
    mit einem den     Acylrest    der Formel     -OC-Y          abgebenden    Mittel behandelt, wobei der eine  der Reste X und Y der Formel  
EMI0001.0010     
    und der andere der Formel  
EMI0001.0011     
    entspricht.

      Der nach dem vorliegenden Verfahren er  hältliche neue Farbstoff färbt Baumwolle aus  olivgrüner     tIydrosulfitküpe    in reinen, echten,       violettroten    Tönen.  



  Das als Ausgangsstoff zu verwendende       1-Amino-4-aeylaminoanthrachinon    der Formel  (1) kann, wie aus den vorstehenden Angaben       ersiehtlieh    ist, entweder einen     Benzoylrest     oder einen Rest der Formel  
EMI0001.0017     
    enthalten.

      Beide Verbindungen lassen sich nach an  sich bekannten Methoden herstellen, beispiels  weise im Falle, wo X den Rest der Formel  
EMI0001.0018     
    darstellt, durch     Monobenzoylierung    von     1,4-          Diamino-6,7-dichloranthrachinon,    oder durch  Reduktion des     1-Nitro-4-benzoylamino-6,7-di-          chloranthrachinons.    Die Verbindung der For  mel (1), in der X den Rest der Formel (2)  darstellt, lässt sich in analoger Art und Weise  herstellen.  



  Die verfahrensgemässe     Weiteracylierung     der so erhältlichen     1-Amino-4-acylamino-          anthrachinone    mit einem den     Benzoylrest    bzw.  den Rest der Formel (3) abgebenden Mittel  kann ebenfalls nach an sich bekannten Metho  den erfolgen, zweckmässig unter Verwendung  der betreffenden     Carbonsäurehalogenide,    ins  besondere der Chloride.

   Mit Vorteil     acyliert     man in hochsiedenden Lösungsmitteln wie     Di-          ehlor-    oder Nitrobenzol bei erhöhter Tempera  tur, beispielsweise bei Temperaturen von über  100 ,     gewünschtenfalls    unter Zusatz von  säurebindenden Mitteln und/oder katalytisch  wirkenden Mitteln wie     Pyridin,        Diäthylamin     oder     Natriumcarbonat.         <I>Beispiel</I>  <B>1,

  55</B> Teile     Thiophen-2-carbonsäure-5-sul-          fonsäuremorpholid    (hergestellt aus     Thiophen-          2-carbonsälire-5-sulfonsänrechlorid    und     Mor-          pholin)    werden     mit    1,5 Teilen     Thionylchlorid     und 30 Teilen trockenem     Nitrobenzol    durch  halbstündiges     Erwärmen        -unter    Rühren bei 90  bis 100  C in das Thiophen-5-sulfonsäuremor-         pholid-2-carbonsäurechlorid    übergeführt und  anschliessend mit 2,

  1 Teilen     1-Amino-4-ben-          zoylamino-6,7-diehloranthrachinon    während  2 Stunden bei 120 bis 130  C zum Farbstoff  kondensiert. Nach Erkalten wird filtriert, mit.  Alkohol gewaschen und     getroeknet.    Man er  hält etwa 2,7 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0002.0016     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur 13erstellung eines Anthra- chinonküpenfarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man ein 1-Amino-4-aeylaminoanthra- ehinon der Formel EMI0002.0022 mit einem den Aeylrest der Formel -OC-F abgebenden Mittel behandelt, wobei der eine der Reste X und Y der Formel EMI0002.0026 und der andere der Formel EMI0002.0027 entspricht.
    Der nach dem vorliegenden Verfahren er hältliche neue Farbstoff färbt Baumwolle aus olivgrüner Hydrosulfitküpe in reinen, echten, violettroten Tönen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man jene Verbin dung der Formel (1) als Ausgangsstoff ver wendet, worin X den Rest der Formel EMI0002.0032 bedeutet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man jene Verbin dung der Formel (1) als Ausgangsstoff ver wendet, worin X den Rest der Formel (2) be deutet. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als acylie- rende Mittel Säurehalogenide verwendet. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als acylie- rende Mittel Säurechloride verwendet. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Aeylie- rung in einem Lösungsmittel durchführt.
CH322128D 1952-07-23 1953-06-16 Verfahren zur Herstellung eines Anthrachinonküpenfarbstoffes CH322128A (de)

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