CH365168A - Verfahren zur Herstellung neuer Anthrachinonfarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Anthrachinonfarbstoffe

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CH365168A
CH365168A CH1337861A CH1337861A CH365168A CH 365168 A CH365168 A CH 365168A CH 1337861 A CH1337861 A CH 1337861A CH 1337861 A CH1337861 A CH 1337861A CH 365168 A CH365168 A CH 365168A
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CH
Switzerland
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sep
hydrogen
halogen
sulfonic acid
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CH1337861A
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Inventor
Jacques Dr Guenthard
Wolfgang Dr Frey
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Sandoz Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/44—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/78—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring with other reactive groups
    • C09B62/80—Anthracene dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur     Herstellung    neuer     Anthrachinonfarbstoffe       Gegenstand des Schweizer Patentes Nr. 360746  ist ein Verfahren zur Herstellung neuer     Anthra-          chinonfarbstoffe    der Formel  
EMI0001.0005     
  
EMI0001.0006     
  
    worin
<tb>  RI <SEP> Wasserstoff <SEP> oder <SEP> Methyl,
<tb>  R2 <SEP> Halogenalkyl, <SEP> Alkoxyalkyl, <SEP> gegebenenfalls <SEP> substi  tuiertes <SEP> Cycloalkyl, <SEP> Aralkyl <SEP> oder <SEP> Aryl,
<tb>  x <SEP> Wasserstoff, <SEP> Halogen, <SEP> niedrigmolekulares <SEP> Alkyl
<tb>  oder <SEP> Alkoxy,
<tb>  y <SEP> Wasserstoff <SEP> oder <SEP> die <SEP> Sulfonsäuregruppe,
<tb>  z <SEP> Wasserstoff,

   <SEP> Halogen <SEP> oder <SEP> die <SEP> Sulfonsäuregruppe
<tb>  und
<tb>  w <SEP> Wasserstoff <SEP> oder <SEP> Halogen <SEP> in <SEP> einer <SEP> der <SEP> Stellungen
<tb>  6 <SEP> oder <SEP> 7 <SEP> bedeuten, <SEP> und <SEP> die <SEP> Gruppe     
EMI0001.0007     
    in einer der Stellungen 3' oder 4' steht.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass  man einen     Anthrachinonabkömmling    der Formel  
EMI0001.0009     
    worin R" x, y, z und w die obengenannten Bedeu-         tungen    besitzen und  
EMI0001.0011     
    sich in     einer    der Stellungen 3' oder 4' befindet, mit  einem     Halogenameisensäureester    der Formel       A-COO-R2        (1I1)          worin    A Chlor oder Brom und     R2        Halogenalkyl,          Alkoxyalkyl,    gegebenenfalls substituiertes     Cyclo-          alkyl,

          Aralkyl    oder     Aryl    bedeuten,     acyliert.     



  Es wurde nun gefunden, dass man die Farbstoffe  der Formel (I), wobei aber     R2    zusätzlich noch     Hy-          droxyalkyl    und y     zusätzlich    noch Halogen bedeuten  kann, herstellen kann, indem man einen     Anthrachi-          nonabkömmüng    der Formel  
EMI0001.0031     
      worin     R1,    x, y, z und w die obengenannten Bedeu  tungen     besitzen,    und     R2        Halogenalkyl,        Hydroxyalkyl,          Alkoxyalkyl,    gegebenenfalls     substituiertes        Cycloalkyl,

            Aralkyl    oder     Aryl    bedeutet, mit einem     Alkalimetall-          sulfit        umsetzt.     



  Die Umsetzung des     Anthrachinonderivats    der  Formel (IV)     mit    einem     Alkalimetallsulfit    erfolgt  zweckmässig in wässerig-organischem Medium bei  Temperaturen von 90 bis 150  C, wenn nötig unter  Druck.  



  Als wässerig-organisches Medium verwendet man       vorteilhaft    ein Gemisch aus einem Phenol und der  konzentrierten wässerigen Lösung des zu verwenden  den     Alkalimetallsulfits.     



  Die als Ausgangsstoffe benützten     Anthrachinon-          derivate    der Formel (IV) werden z. B. durch Kon  densation von     1-Amino-2,4-dibromanthrachinon    mit  einem     Amino-acylaminobenzol    der Formel  
EMI0002.0023     
         worin        R1,        R2,    x und y die obengenannten Bedeutun  gen besitzen, , in Gegenwart eines säurebindenden  Mittels und einer Kupferverbindung als Katalysator  bei Temperaturen von 100-120  C erhalten.

      Die neuen     Anthrachinonfarbstoffe    färben Wolle,  Seide, Leder, synthetische     Polyamidfasern    sowie Fa  sern aus natürlicher oder regenerierter     Cellulose    in  blauen licht- und     nassechten    Tönen.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente,  und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angege  ben.  



  <I>Beispiel 1</I>  In 350 Teilen Nitrobenzol löst man 38 Teile  1-     Amino    - 2,4 -     dibromanthrachinon    und 23 Teile       4-Carbophenoxyamino-l-aminobenzol;    man gibt noch  30 Teile     Kaliumacetat    und 1 Teil     Kupferpulver    zu  und erhitzt das Ganze während einigen Stunden auf  140 . Das entstandene blaue Kondensationsprodukt  wird dann bei 80  durch Zugabe von 400 Teilen Alko  hol ausgefällt, kalt     abfiltriert,    erst mit Alkohol, dann  mit Wasser gewaschen und getrocknet.

   Das erhaltene       1-Amino-2-brom-4-(4'-carbophenoxyamino)-phenyl-          aminoanthrachinon    wird mit 80 Teilen     Hydroxy-          benzol    und 80 Teilen einer gesättigten, wässerigen  Lösung von     Kaliumsulfit        (K"S03)    während 14 Stun  den in einem     Edelstahlautoklaven    auf 125-135   erhitzt. Aus dem Reaktionsprodukt wird das     Hy-          droxybenzol    mit Dampf ausgetrieben und die ver  bleibende wässerige Lösung mit     51119        ihres    Gewichtes  an     Natriumchlorid    versetzt.

   Der ausgefällte Farbstoff  wird kalt auf das Filter gebracht, mit verdünnter Na  triumchloridlösung gewaschen und getrocknet. Er  hat folgende Strukturformel:  
EMI0002.0049     
    und färbt Wolle, Seide und synthetische Polyamid  fasern in blauen     licht-    und     nassechten    Tönen.  



  <I>Beispiel 2</I>  Man erhitzt ein Gemisch aus 10 Teilen     1-amino-          2    -     brom    - 4 - (4' -     carbophenoxyamino)    -     phenylamino-          anthrachinon-6-sulfonsaurem    Kalium, 30 Teilen     Hy-          droxybenzol    und 30 Teilen gesättigter     Kaliumsulfit-          lösung    in einem     Autoklaven    auf 120-125      während     ungefähr 20 Stunden und arbeitet das anfallende Re  aktionsgemisch in der im Beispiel 1 angegebenen  Weise auf.  



  Der erhaltene Farbstoff löst sich in Wasser mit  blauer Farbe und färbt Wolle, Seide, synthetische       Polyamidfasern    sowie Baumwolle, Zellwolle und       Viscose    in blauen Tönen von sehr guten Licht- und       Nassechtheiten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Anthrachinon- farbstoffe der Formel EMI0002.0070 R, Wasserstoff oder Methyl, R2 Halogenalkyl, Hydroxyalkyl, Alkoxyalkyl, gege benenfalls substituiertes Cycloalkyl, Aralkyl oder Aryl, EMI0003.0001 x <SEP> Wasserstoff, <SEP> Halogen, <SEP> niedrigmolekulares <SEP> Alkyl <tb> oder <SEP> Alkoxy, <tb> y <SEP> Wasserstoff, <SEP> Halogen <SEP> oder <SEP> die <SEP> Sulfonsäuregruppe,
    <tb> z <SEP> Wasserstoff, <SEP> Halogen <SEP> oder <SEP> die <SEP> Sulfonsäuregruppe <tb> und <tb> w <SEP> Wasserstoff <SEP> oder <SEP> Halogen <SEP> in <SEP> einer <SEP> der <SEP> Stellungen <tb> 6 <SEP> oder <SEP> 7 <SEP> bedeuten, <SEP> und <SEP> die <SEP> Gruppe EMI0003.0002 in einer der Stellungen 3' oder 4' steht, dadurch ge kennzeichnet, dass man einen Anthrachinonabkömm- ling der Formel EMI0003.0005 EMI0003.0006 worin <tb> R, <SEP> Wasserstoff <SEP> oder <SEP> Methyl, <tb> R2 <SEP> Halogenalkyl, <SEP> Hydroxyalkyl, <SEP> Alkoxyalkyl, <SEP> gege benenfalls <SEP> substituiertes <SEP> Cycloalkyl, <SEP> Aralkyl <SEP> oder <tb> Aryl, <tb> x <SEP> Wasserstoff, <SEP> Halogen, <SEP> niedrigmolekulares <SEP> Alkyl <tb> oder <SEP> Alkoxy, <tb> y <SEP> Wasserstoff,
    <SEP> Halogen <SEP> oder <SEP> die <SEP> Sulfonsäuregruppe, <tb> z <SEP> Wasserstoff, <SEP> Halogen <SEP> oder <SEP> die <SEP> Sulfonsäuregruppe <tb> und <tb> w <SEP> Wasserstoff <SEP> oder <SEP> Halogen <SEP> in <SEP> einer <SEP> der <SEP> Stellungen <tb> 6 <SEP> oder <SEP> 7 <SEP> bedeuten <SEP> und <SEP> worin EMI0003.0007 in einer der Stellungen 3' oder 4' steht, mit einem Alkalimetallsulfit umsetzt.
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