CH371116A - Verfahren zur Herstellung neuer Ester der Indol-Reihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Ester der Indol-Reihe

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CH371116A
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hydroxy
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new esters
indole
indole series
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CH7167959A
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Albert Dr Hofmann
Franz Dr Troxler
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Sandoz Ag
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  Verfahren zur Herstellung neuer Ester der     Indol-Reihe       Es wurde gefunden, dass man zu neuen     Estern    der       Indölreihe    der Formel I,  
EMI0001.0004     
    in welcher     R1    und     R2    gleiche oder verschiedene Al  kylgruppen mit 1 bis 6     Kohlenstoffatomen        und.        R3     den Rest einer     organischen        Carbonsäure    bedeuten, ge  langen kann,

   indem     man    ein     Hydroxy-indol-Derivat     der Formel     II     
EMI0001.0015     
    durch     Behandeln    mit einem     reaktionsfähigen        Derivat     einer organischen     Carbonsäure    verestert.  



  Die neuen Ester obiger     Formel    I zeichnen sich  durch     interessante,        therapeutisch.    verwertbare     phar-          makodynamische    Eigenschaften aus. Sie     sollen    in die  Therapie     eingeführt    werden.  



  Die neuen Verbindungen sind bei     Raumtempe-          ratur    feste,     grösstenteils    schön     kristallisierte    Verbin  dungen. Mit     organischen        und        anorganischen    Säuren  bilden sie     beständige,        zum    Teil     wasserlösf'che        Salze.     Sie sind in fast     a31en        organischen        Lösungsmitteln     mässig bis gut, in Wasser     dagegen    im     allgemeinen     schwer löslich.

   Sie geben mit dem Kellerreagens       (Eisen-III-cN#orid        enthaltender    Eisessig und     konz.       Schwefelsäure)     eine        positive    Farbreaktion, deren  Nuance     von    der Art der     Es.tergruppe    abhängt.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren wird beispiels  weise folgendermassen     ausgeführt:        Ein        Hydroxy-indfll-          Derivat    obiger Formel     1I    wird     zunächst        entweder    in       Gegenwart    von 1     Mol    Base in Wasser oder     in    Form       seines        Salzes    mit einer anorganischen Base in     einem          inerten        Lösungsmittel    gelöst und die Lösung mit  einem  <RTI  

   ID="0001.0066">   geeigneten        Säurederivat        versetzt.    Als Säure  derivate .eignen sich vorzugsweise     Säureh        @alo:genide,     insbesondere     Säurechloride,    wie z. B:     Acetyichlorid',          Benzoylchlorid    u. a.; für die     Acetylierung    ist auch       Essigsäureanhydrid    brauchbar. Man     setzt    z.

   B.     4-          Hydroxy-N-d!imethyl.,tryptamin        in    Form     des        Alkali-          salzes        -in    einem     inerten        Lösungsmittel,    wie     Toluol,          1,2-D1#methoxyäfhhan,        tert.        Amylalkohol,    usw.;

   mit       Benzoylchlorid    um, schüttelt     während        einiger    Stun  den bei Raumtemperatur und verteilt dann das     Reak-          tionsgemisch    im Scheidetrichter zwischen Wasser     und     einem mit Wasser     nicht        mischbaren    organischen Lö  sungsmittel.

   Die organische Phase wird abgetrennt  und     getrocknet    und dies     Lösungsmittel        eingedampft.     Das     verbleibende        Rohprodukt        kanndirekt        aus    einem  geeigneten     Lösungsmittel    oder     Lösungsmittelgemisch,     wie z. B.     Chloroform    oder     Essigester/Petroläther     usw.,     kristallisiert    werden.

   Wo dies     n        cht    gelingt,  empfiehlt sich     eihe        Filtration    durch eine Säule aus       Aluminiumoxyd.     



  In den     .nachfolgendien    Beispielen erfolgen     alle          Temperaturangaben        in.     Die     Schmelz-          punkte        sind:        urikorrigiert.     



  <I>Beispiel 1</I>       4-Hydroxy-N-dimethyltryptamin-ben        zoesäureester     Man verdampft 408 mg     4-Hydroxy-N-dimethyl-          tryptamin        mit    2     cm3    1n     Natronlauge        zur        Trockne,

           löst den Trockenrückstand in 15     cm3        Dimethoxy-          äthan    und     versetzt        mit    einer Lösung von 267 mg       Benzoylchlorid    in 5     cm3        Dimethoxy-äthan.    Das Ge  misch wird auf der Schüttelmaschine     während    2 Stun  den geschüttelt und dann im     Scheidetrichter    zwischen  Wasser     und;    Chloroform ausgeschüttelt.

   Die ab  getrennte     Chloroform-Phase    wird über Pottasche ge  trocknet, zur Trockne     verdampft    und der Rückstand  aus     Essigester/Petroläther    kristallisiert, wobei     4-Hy-          droxy-N-dimethyltriptamin-benzoesäuireester    in sechs  eckigen     Platten    vom     Smp.        109-111         ,erhalten    wird.  



       Kellersche        Farbreaktion:        braunstichig    violett.  <I>Beispiel 2</I>       4-Hydroxy-N-dimethyltryptamin-essigsäureester     408 mg     4-Hydroxy        N-dimethyltryptamin    werden,  wie im     Beispiel    1, in     Form    des     Natriumialzes    in     Di-          methoxy-äthan-Lösung    mit     Aceftylchlorid,        umgesetzt,

       und das Reaktionsgemisch wird nach     zweiständigem          Stehen    wie in Beispiel 1     beschrieben        aufgearbeitet.     Nach     Kristallisation    aus     Äther/Petroläther        schmilzt          4-Hydroxy-N-dimethyl        tryptamin-essigs@äureester    bei  92-95 .  



       Kellersche        Farbreaktion:        grün,    wird violett.  <I>Beispiel 3</I>       4-Hydroxy-N-dimethyltryptamin-trirnethyl-          essigsäureester     [3-     (2'-Dim        ethylaminoäihyl)-4-trimethylacetoxy-ind'al]     Man löst 345 mg Natrium in 30     cm3        abs.        Äthanol,     gibt unter     Stickstoffatmosphäre    2,81 g     4-Hydroxy-N-          dimethyltryptamin        hinzu    und verdampft     dann    zur  Trockne.

   Man fügt zum     Trockenrückstand    40     em3          1,2-Dirnethoxy-äthan,    versetzt mit einer Lösung von  1,69g     Trünethyl-acetylchlorid,        (Pivalinsäurechlorid)          in    20     cm3        1,2-Dimethoxy-äthan    und rührt 3 Stunden  bei Raumtemperatur.

   Das Reaktionsgemisch wird,    durch Talk     filtriert,    das     Filtrat    zur Trockne verdampft  und der Rückstand an einer Säule von Aluminium  oxyd mit Chloroform     chromatographiert.        4-Hydroxy-          N-dimethyltryptamin-trimethylessigsäureester    kristal  lisiert aus     Benzol/Petroläther    in Schiffchen und:     Dru-          sen    vom     Smp.    123-124 .  



       Kellersche    Farbreaktion:     grün,          Van        Urksche    Farbreaktion: hellblau.  



  Das als Ausgangsprodukt verwendete     Hydroxy-          indol-Derivat        obiger    Formel Il wird nach Schweiz.  Patent Nr. 36 &  802     hergestellt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Ester der Indol- Reihe der Formel 1, EMI0002.0087 in welcher R1 und & .z gleiche oder verschiedene Al- kylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und R3 den Rest einer organischen Carbonsäure bedeuten, dadurch gekennzeichnet,
    dass man ein Hydroxy-indol- Derivat der Formel II, EMI0002.0100 durch Behandeln mit einem reaktionsfähigen Derivat einer organischen Carbonsäure verestert.
CH7167959A 1959-04-07 1959-04-07 Verfahren zur Herstellung neuer Ester der Indol-Reihe CH371116A (de)

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BE589424A BE589424A (fr) 1959-04-07 1960-04-05 Nouveaux esters de la série de l'indole et leur préparation
ES0257148A ES257148A1 (es) 1959-04-07 1960-04-06 Procedimiento para preparar nuevos ésteres de la serie de los indoles

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