CH444342A - Verfahren zur Herstellung reaktiver Monoazofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung reaktiver Monoazofarbstoffe

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CH444342A
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methyl
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CH1169865A
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Ulrich Dr Blass
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/44Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/465Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring the reactive group being an acryloyl group, a quaternised or non-quaternised aminoalkyl carbonyl group or a (—N)n—CO—A—O—X or (—N)n—CO—A—Hal group, wherein A is an alkylene or alkylidene group, X is hydrogen or an acyl radical of an organic or inorganic acid, Hal is a halogen atom, and n is 0 or 1
    • C09B62/47Azo dyes
    • C09B62/473Monoazo dyes

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Description


  Verfahren zur Herstellung reaktiver     Monoazofarbstoffe       Gegenstand der     Erfindung    ist ein Verfahren zur     Herstellung    reaktiver     Monoazofarbstoffe    der Formel  
EMI0001.0005     
    worin     Hal    Chlor oder Brom,       R1    und     R2        Wasserstoff,        Alkyl    oder     Alkoxy,     R3 Wasserstoff,     Alkyl    oder     Alkoxy    oder,

   wenn       R1        und/oder        R2        für        Alkyl        oder        A.lkoxy    stehen,  auch Halogen,       R4        Methyl,        Carboxyl    oder einen     gegebenenfalls     substituierten     Carbonsäureamid-    oder     Car-          bonsäureester-Rest    und  A .einen     Arylrest        bedeuten.     



  Das Verfahren zu ihrer     Herstellung    ist dadurch     ge-          kennzeichnet,        da.ss        man        Monoazofarbstoffe    der Formel  
EMI0001.0036     
    mit einer Mischung aus     symmetrischem        Dichlordimethyl-          äther    und einem     Halogenacetamid    in     Schwefebäure     zur Umsetzung bringt.  



  In den     Monoazofarbstoffen    der Formel     (II)    können  die     Substituenten    folgende     chemische    Gruppen be  deuten:       R1    und     R2    Wasserstoff oder ein     niedermolekulares          Alkyl    oder     Alkoxy,        vorzugsweise    jedoch     Methyl,        Meth-          oxy    oder     Äthoxy,            R3    einen.

       Substituenten    gleicher     Art    wie     R1        und        R2,     ausserdem auch     Halogen,    vorzugsweise     Chlor,    unter der       Bedingung,    dass mindestens     einer    der     Substituenten        R1     und     R2        Alkyl    oder     Alkoxy    ist,  R4     Methyl,        Carboxyl,        Carbäthoxy,        Carbophenoxy,

            Carbonsäureamid    mit oder ohne N     Substituenten,    wie  z. B.     Methyl,    Äthyl,     Hydroxyäthyl    und     Phenyl,     A einen     Arylrest    der Benzol- oder     Naphthalin-          reihe,    der ausser der in     der    Formel bereits     angeführten          Sulfonsäuregruppe        noch    weitere     Substituenten    tragen  kann, wie z.

       B..        Alkyl,        (Methyl,    Äthyl), Halogen (C1,       Br),        -S03H,        -CN    und     NH-Acyl        (NH-CO-CH3,          NH-CO-CH2-C1).     



       Typische    Farbstoffe der     Formel        (II),    wie sie für  die vorliegende Erfindung Verwendung finden     können,     sind die Produkte der     Azokupplung    von     diazotierten     Aminen, wie z. B.  



       Aminobenzol,          4-Methyl    ,       2,4-    oder     2,5-Dimethyl-,          2,4,6-Trimethyl-l-aminobenzol,          2-Chlor-4-methyl-l-aminobenzol,          4-Methoxy-    oder 4     Äthoxy-l-aminobenzol,          2,5-Diäthoxy-l-aminobenzol,          2-Chlor-4-methoxy-    oder     -4-äthoxy-l-aminobenzol,     mit     Pyrazalbnen,    wie z. B.  



       1-Phenyl-3-m!ethyl-5-pyrazalon-2'-,    -3'- bzw.       -4'-sulfons,äure    oder -2',4'- bzw.     -2',5'-d'isulfonsäure,          1-(2',5'-Dichi!or)-phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-          4'-sulfonsäure,              1-(2'-Chlor-6'-methyl)-phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-          4'-sulfonsäure,          1-Phenyl-3-carboxy-5-pyrazolon-4'-sulfons:

  äure     Die Umsetzung des     Farbstoffs    der Formel (1I) mit  den     Halogenacetamiden    und- dem symmetrischen     Di-          chlordimethyläther        führt    man zweckmässig in dar Weise  aus, dass man eine Lösung oder     Suspension    des Farb  stoffes in Schwefelsäure mit     höchstens   <B>30%</B> Wasser  gehalt mit einer Lösung von     Halogenacetamid    und sym  metrischem     Dichlordimethyl.äther    in     konzentrierter    oder  wasserfreier Schwefelsäure während Reaktionszeiten  von einer Stunde bis zu zwei Tagen bei Temperaturen  von 0 bis 30 C behandelt.

   Als     Halogenacetamid    sind  besonders die     Monohalogenacetarnide    geeignet, wie z. B.       Bromacetamid    oder vorzugsweise     Chloracetamid.     



  Nach Beendigung der     Kondensation        kann    die schwe  felsaure Masse auf Eis und Wasser gegossen, dann       gegebenenfalls        ausgesalzen,    abgesaugt,     mit    einer Salz  lösung neutral gewaschen und getrocknet werden.  



  Die erfindungsgemäss     erhältlichen    Farbstoffe gehen  eine. chemische Bindung mit der Faser ein und färben  Wolle, Seide,     Leder,        synthetische        Polyamidfasern        und     Fasern aus natürlicher und     regenerierter        Cellulose    in  gelben Tönen von hervorragender Licht- und     Nass-          echtheit.     



  In dem folgenden Beispiel bedeuten die     Teile        Ge-          wichtsteile,    die Prozente Gewichtsprozente, und die  Temperaturen sind in Celsiusgraden     angegeben.     



  <I>Beispiel</I>  9,3 Teile     Chloracetamid    werden in 70     Teilen    kon  zentrierter Schwefelsäure bei 10-15  gelöst. Man     kühlt     die Lösung auf 0-5  ab und lässt     innerhalb        von    30  Minuten 5,8 Teile     symmetrischen        Dichlordimethyläther          zutropfen.    Die     erhaltene    Mischung     wird    noch 1     Stunde     bei     0-5     und     hierauf    16-20 Stunden bei 10-15  ge  rührt.

      In einem weiteren     Gefäss    werden 45,5 Teile des       Farbstoffes          1-(2',5'-Dichlorphenyl)-3-methyl-4-(2",5"-di-          methylphenyliazo)-5-pyrazolon-4'=sulfonsäure     bei 25-30  in 720     Teilen    75 %     iger        wässriger    Schwefel  säure     angerührt    und unter     Kühlung        bei    25-30  tropfen  weise mit der oben     hergestellten    Lösung von     Chlor-          acetamid    und     Dichlordimethyläther    versetzt.

   Man fügt  noch 12     Teile.        Wasser    zu und, lässt 16-20     Stunden     rühren.     Hierauf    giesst man die dunkle Lösung auf Eis,  filtriert -und löst den Farbstoff in Wasser,     neutralisiert     ihn mit     Natriumhyd'roxydlösung    und     fällt    ihn mit Koch  salz wieder aus.

   Nach der Filtration und Trocknung  (40 /15 mm)     erhält    man einen     Farbstoff,    der     Wolle     und     Polyamidfasern    aus essigsaurem Bade in leuchtend  gelben Tönen     von    hervorragender Nass- und     Licht-          echtheit        anfärbt.     



  <I>Färbevorschrift</I>  2     Teile    des obengenannten     Farbstoffs    werden in  4000     Teilen    Wasser kalt gelöst und auf 40      erwärmt.     Man gibt 2     Teile    Essigsäure und, 3 Teile     eines    Ge  misches aus einem     polyoxäthylierten    Fettamin und einem       Al'kylpolygl'ykoläther        zu    und geht hierauf mit 100     Teilen          eines        Wollgewebes    ein. Man treibt     innert    15-20 Mi  nuten zum Kochen und hält während 45-60 Minuten auf  Kochtemperatur.

   Hierauf     gebt    man bei     85-90     etwa  3 Teile 25 %     iges.        Ammoniak    oder 3     Teile        Hexamethylen-          tetramin    zu und behandelt während 20     Minuten    bei  90 .     Anschliessend        spült        man        gründlich,    indem     man    dem       Spülwasser        in.    einer Passage     etwas    Essigsäure zusetzt,  und     trocknet.     



  Man     erhält    eine wasch-,     schweiss-    und     walkechte     sowie gut     lichtechte,        egale    gelbe Färbung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung reaktiver Monoazofarb- stoffe der Formel EMI0002.0118 worin Hal Chlor oder Brom, R1 und R2 Wasserstoff, Alkyl oder Alkoxy, R3 Wasserstoff, Alkyl oder Alkoxy oder,
    wenn R1 und/oder R2 für Alkyl oder Alkoxystehen, auch Halogen, R Methyl, Carboxyl oder einen gegebenenfalls substituierten Carbonsäureamd- oder Car- bonsäureester-Rest und A einen Arylrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet,
    dass man Monoazofarbstoffe der Formel EMI0002.0148 mit einer Mischung aus symmetrischen Dichlordimethyl- äthern und Halogenacetamid in Schwefelsäure umsetzt.
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