CH476678A - Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine

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CH476678A
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CH
Switzerland
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alk
hydroxy
salts
dependent
phenoxy
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Application number
CH56269A
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English (en)
Inventor
Max Dr Wilhelm
Karl Dr Schenker
Paul Dr Schmidt
Ulrich Dr Daeniker Hans
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D303/00Compounds containing three-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D303/02Compounds containing oxirane rings
    • C07D303/12Compounds containing oxirane rings with hydrocarbon radicals, substituted by singly or doubly bound oxygen atoms
    • C07D303/18Compounds containing oxirane rings with hydrocarbon radicals, substituted by singly or doubly bound oxygen atoms by etherified hydroxyl radicals
    • C07D303/20Ethers with hydroxy compounds containing no oxirane rings
    • C07D303/24Ethers with hydroxy compounds containing no oxirane rings with polyhydroxy compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von   l-Isopropylamino-2-hydroxy-3-[o-(R-    alk-O)-phenoxy]-propanen der Formel
EMI1.1     
 worin alk einen Alkylenrest und R einen ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest darstellt, wobei alk und R zusammen mindestens 4 C-Atome besitzen, oder ihren Salzen.



   Der Alkylenrest ist insbesondere ein Niederalkylenrest mit 1-3   C=Atomen.   



   Der Rest R ist vor allem ein in beliebiger Stellung verbundener Propenyl- oder gerader oder verzweigter Butenyl-, Pentenyl oder Hexenylrest oder ein entsprechender Rest mit Dreifachbindung.



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. Insbesondere bewirken sie eine Hemmung adrenergischer   13-Rezeptoren.    Sie können dementsprechend bei Herz- und Kreislauferkrankungen als Medikament angewendet werden.



   Besonders wertvoll ist das   l-Isopropylamino-2-      hydroxy-3-(o-methallyloxy-phenoxy)-propan    der Formel
EMI1.2     

Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man aus einem l-Isopropylamino-2-hydroxy  3-[o-(R-alk-S)-phenoxy]-propan,    worin alk und R die oben gegebenen Bedeutungen haben und das am Stickstoffatom einen durch Hydrolyse abspaltbaren Rest aufweist, diesen abspaltet. Solche Reste sind z. B.



  Acylreste von Carbonsäuren, wie niedere Alkanoylreste, z. B. der Acetylrest oder der einwertige Kohlensäurerest, der auch in Form seines Halbesters, z. B. als Benzyloxycarbonylrest oder   tert.-Butoxycarbonylrest,    vorliegen kann. Die Hydrolyse wird in üblicher Weise ausgeführt.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Die Salze der Endstoffe können in an sich bekannter Weise, z. B. mit Alkalien oder Ionenaustauschern in die freien Basen übergeführt werden. Von der letzteren lassen sich durch Umsetzung mit organischen oder anorganischen Säuren, insbesondere solchen, die zur Bildung von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet sind, Salze gewinnen.

   Als solche Säuren seien beispielsweise genannt: Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäuren, Phosphorsäuren, Salpetersäure, Perchlorsäure, aliphatische, alicyclische, aromatische oder heterocyclische Carbon- oder Sulfonsäuren, wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Bernstein-, Glykol-, Milch-,   l2ipfel-,    Wein-, Zitronen-, Ascorbin-, Malein-, Hydroxymaleinoder Brenztraubensäure; Phenylessig-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Hydroxy-benzoe-, Salicyloder p-Aminosalicylsäure, Embonsäure, Methansulfon-, Äthansulfon-, Hydroxyäthansulfon-,   Athylensul-    fonsäure; Halogenbenzolsulfon-, Toluolsulfon-, Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure; Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.



   Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen, wie z. B. die Pikrate, können auch zur Reinigung der erhaltenen freien Basen dienen, indem man die freien Basen in Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen freimacht. Infolge der engen Beziehungen zwischen den neuen Verbindungen in freier Form und in Form ihrer Salze sind im Vorausgegangenen und nachfolgend unter den freien Basen   sind und    zweckmässig, gegebenenfalls auch die entsprechenden Salze zu verstehen.



   Die Ausgangsstoffe können auch unter den Reaktionsbedingungen gebildet werden.



   Die neuen Verbindungen können als Racemate oder in Form der Antipoden vorliegen. Die Racemate können in üblicher Weise in die Antipoden zerlegt werden.



   Die neuen Verbindungen können z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in freier Form oder gegebenenfalls in Form ihrer Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
10,0 g   N-Acetyl-l      -,(isopropylamino)-2-hydroxy-    3-(o-methallyloxy-phenoxy)-propan werden in 100 ml   Äthanol    gelöst. Nach Zugabe von 25 ml 5-n Salzsäure kocht man 3 Stunden unter Rückfluss und dampft anschliessend im Vakuum ein. Der Rückstand wird in Wasser gelöst und durch Zugabe von 2-n Natronlauge alkalisch gestellt. Es kristallisiert das l-(Isopropylami  na)-2-hydroxy-3-(o-methallylEphenoxy)-propan    der Formel
EMI2.1     
 aus, dessen Hydrochlorid bei 88 bis   90O    schmilzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von l-Isopropylamino 2-hydroxy-3- [o-(R-alk-O)-phenoxy]-propanen der Formel EMI2.2 worin n alk einen Alkylenrest und R einen ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest darstellt, wobei alk und R zusammen mindestens 4 C-Atome besitzen, oder ihren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man aus einem 1 l-IsopgropylaminoW2-hydroxy-3-[o-(R-alk-O)-phe- noxyj-propan, worin alk und R die oben gegebenen Bew deutungen haben, das am Stickstoffatom einen durch Hydrolyse abspaltbaren Rest aufweisen, diesen abspaltet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem l-Isopropylamino 2-hydroxy-3-[o-(R-alk-O)-phenoxy]-propan, worin alk und R die im Patentanspruch gegebenen Bedeutungen haben und das am Stickstoffatom einen Acylrest enthält, diesen abhydrolysiert.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das l-Iso propylamin > 2-hydroxy-3-(o-methallyloxy-phenoxy)-pro- pan der Formel EMI2.3 herstellt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze umwandelt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Verbindungen umwandelt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Racemate aufspaltet.
CH56269A 1965-06-11 1965-06-11 Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine CH476678A (de)

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