DD201661A5 - Verfahren und vorrichtung zur verhinderung der verdrehung eines flexiblen schlauchriemens in einem schlauchriemenfoerderer - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur verhinderung der verdrehung eines flexiblen schlauchriemens in einem schlauchriemenfoerderer Download PDF

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DD201661A5
DD201661A5 DD81232904A DD23290481A DD201661A5 DD 201661 A5 DD201661 A5 DD 201661A5 DD 81232904 A DD81232904 A DD 81232904A DD 23290481 A DD23290481 A DD 23290481A DD 201661 A5 DD201661 A5 DD 201661A5
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DD
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correction roller
belt
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correction
rollers
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Kunio Hashimoto
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Hashimoto Kunio Fujinoki
Okazaki Haruo Miyano Machi
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Abstract

Ein Verfahren und eine Vorrichtung werden beschrieben mit denen die Verdrehung eines flexiblen Schlauchriemens in einem Schlauchriemenfoerderer verhindert werden. Der flexible Schlauchriemen verlaeuft dabei zwischen zwei Rollen, die einen bestimmten Abstand voneinander haben. An diesen wird der Schlauchriemen geoeffnet. Der sich zwischen den Rollen in Schlauchform bewegende Riemen wird durch einen Satz von Traegerrollen getragen, die radial um den Umfang des Riemens in Beruehrung mit diesem angeordnet und verdrehbar an Tragrahmen montiert sind. Eine Einrichtung variiert den Winkel einer Korrekturrolle, die sich in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riemens und in Beruehrung mit diesem erstreckt. Die Korrekturrolle kann in Beruehrung mit der Unterseite oder den Seiten des Riemens angeordnet werden.

Description

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Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung der Verdrehung eines flexiblen Schlauchriemens in einem Schlauchriemenförderer
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verhinderung der Verdrehung eines flexiblen Schlauchriemens in einem Schlauchriemenförderer.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen ;
Es sind Schlauchriemenförderer bekannt, die einen flexiblen, endlosen Schlauriemen umfassen, welcher Schüttgut wie Pulver, Granulat, pulverisierte Feststoffe: und Mischungen hieraus fördert und anhebt. Das Schüttgut ist dabei vollständig innerhalb des Schauchriemens in jeder Richtung und jeder Höhe eingeschlossen. Derartige Riemenförderer erstrecken sich manchmal über mehrere hundert Meter weit. Wenn die Entfernung zwischen der oberen und der unteren Rolle weit i-st, verdreht sich häufig der Schlauchriemen um -seine eigene Achse aus den folgenden Gründen:
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a) teilweise; bzw.. deformierte Abnutzung der mechanischen Teile? usw.. aufgrund langer Benutzung:;
b.) Fehlpositionierung der Trägerrollen;
σ) Genauigkeitsfehler bei der Herstellung der Trägerrollen und ihren Trägerteilenr
d) teilweise bzw. deformierte Abnutzung der Trägerrollen;
e) Unregelmäßigkeiten in der Dicke, Elastizität,, Härta usw. 'des flexiblen Schlauchriemens»
Die Verdrehung des Schlauchriemens: auf dem Hinweg verursacht insbesondere ein Oberschwappen von Schüttgut, das sich im Schlauchriemen befindet:. Dabei werden sehr starke Kräfte auf den Riemen und den Antriebsmotor ausgeübt, was den Verschleiß und evtl. Schäden an diesen Teilen erheblich beschleunigt.
Ziel der Erfindung r
Durch die Erfindung wird auf relativ einfache Weise verhindert, daß sich der flexible Schlauchriemen in einem Schlauchriemenförderer verdreht wobei, die vorgeschlagene Lösung einfach, stabil und verläßlich ist..
Darlegung des Wesens der Erfindungt
Ausgehend vom bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe; zugrunde eine verbesserte Lösung zu erarbeiten. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Winkel einer Korrekturrolle variiert wird,, die sich in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riemens und in Berührung mit diesem erstreckte Vorteilhafter Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
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sind in den Anspruchspunkten 2 — 15 angegeben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht in -einer Einrichtung die den Winkel der Korrekturrolle variiert, wobei die Korrekturrolle vorteilhaft an einem Halter montiert und zur Korrektur mindestens ein Abstandsstück zwischen Korrekturrolle und Korrekturrollenhalter eingesetzt ist..
Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Anspruchspunkten 18 - 30 angegeben.
Aueführungsbeispiel;
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert:; -es zeigen*
Fig. 1 die schematische Seitenansicht eines herkömmlichen Schlauchriemenförderers;
Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt gemäß -Linie H-II von
Fig. 1; Fig. 3 eine vergrößerte Draufsicht gemäß der Linie III—III von Fig. 1;
Fig. 4 «eine vergrößerte Ansicht, ähnlich der Fig.. 2., eines Trägerrahmens, an welchem ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung angeordnet ist;
Fig. 5 -eine vergrößerte Teil-Draufsieht gemäß der Linie V-V
von Fig. 4; ' -..-..
Fig. 6 die perspektivische Ansicht eines in ?Fig. 5 gezeigten Abstandsstückes;
Fig. 7 eine vergrößerte Teildraufsicht, ^ähnlich der Fig. 5, eines zweiten Ausführ-ungsbeispieles der ierfindungsgemäßen Vorrichtung;
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Fig. 8 eine vergrößerte Draufsicht eines dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei der Weg des Schlauchriemens durch strichpunktierte Linien dargestellt ist;
Fig.- 9 einen Längsschnitt gemäß der Linie IX-IX von Fig.8;
Fig. Io eine vergrößerte Ansicht ähnlich der Fig. 4 eines
anderen Trägerrahmens, an welchem ein"viertes Ausführungsbeispiel- der erfindungsgemäßen Vorrichtung angeordnet ist ;
Fig. 11 einen Längsschnitt der Linie XI-XI von Fig. Io;
Fig. 12 einen Querschnitt" gemäß, der Linie XII-XIi: von Fig.Io;
Fig. 13 eine vergrößerte Draufsicht, ähnlich der Fig.8, eines
5. Ausführungsbeispielsder erfindungsgemäßen Vorrichtung*, wobei der Weg des Schlauchriemens durch strichpunktierte Linien dargestellt ist;
Fig. 14- einen Längsschnitt gemäß der Linie XIV-XIV von Fig.13;
Fig. 15 eine? vergrößerte Draufsicht", ähnlich der Fig. 8, eines
6. Ausführungsbeispiels: der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei der Weg des Schlauchriemens durch strichpunktierte Linien dargestellt ist;
Fig. 16 einen Längsschnitt gemäß der Linie XVI-XVI von Fig.15.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines herkömmlichen Schlauchriemenförderes dargestellt.. Ein endloser, flexibler Schlauchriemen 1 aus flexiblem oder elastischem Material, beispielsweise Gummi, aus etwas· weichem Kunststoff od.dgl. wird normalerweise durch seine eigene Tendenz, um die Achse herum aufzurollen, in Schlauchform gedruckt. Seine inneren und äußeren seitlichen Enden überlappen einander in Längsrichtung. Er ist zwischen einer oberen Antriebsrolle 2 und einer unteren Antriebsrolle 3 gespannt, über welche der Endlosriemen ausgebreitet bzw.
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in seiner Querrichtung gegen seine eigene Aufrolltendenz geöffnet ist. Der Riemen verläuft hierbei unter einem standartisierten Neigungswinkel, wie in Fig. 1 gezeigt.
Der Schlauchriemen wird von mehreren Trägerrahmen gehalten, an welchen im Winkel die Rahmenplatten 5 in einer bestimmten Entfernung zwischen den beiden Rollen 2 und 3 entlang des Bewegungsweges des Riemens 1 angeordnet sind. ZJeder Trägerrahmen 4 umfaßt eine obere und eine untere Kammer 4-a bzw. -4b, die von einer Trennplatte 4c, wie in Fig. 2 gezeigt, voneinander getrennt sind. Durch diese Kammern verlaufen ein Hinweg 1 a und ein Rückweg Ib des Riemens 1. In den Kammern ~4a bzw. 4b des Trägerrahmens sind mehrere Trägerrollen 6 radial um den Schlauchriemen 1 herum.und in Berührung mit diesem angeordnet. Die Trägerrollen 6 halten den Schlauch 1 und bewahren dessen Schlauchform.
Der Riemen 1, der sich an der -unteren Rolle 3 öffnet, wird durch seine eigene Aufrollkraft allmählich-zur Schlauchform geschlossen, während Führungsrollen 7 .und 8 die Unterseite und die beiden Seiten "des Riemens 1, wie in Fig.. 3 gezeigt, unterstützen, Hierbei wird Schüttgut, beispielsweise Pulver, Granulat, pulverisierter Feststoff und Mischungen hieraus, von einem Füllrichter 9, der sich über der unteren Rolle 3 befindet, in den geöffneten Riemen eingespeist.
Der Schlauchriemen 1 umgibt nun das Schüttgut Io vollständig, wobei sich die seitlichen Enden des Riemens 1 überlappen. Er verläuft durch die oberen Kammern 4a der Trägerrahmen 4 entlang des Hinweges la. Der Schlaüchriemen 1 wird dabei von den Trägerrollen 6 JLn den oberen Kammern 4a, -wie oben beschrieben, gehalten. Die einander überlappenden seitlichen Enden befinden sich dabei an der Oberseite -des Riemens. Es besteht daher keine Gefahr, daß das im Schlauchriemen 1 vollständig eingeschlossene
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Schüttgut* über den Riemen 1 überschwappt-
Danach wird der Schlauchriemen in der Nähe der oberen Antriebsrolle 2 allmählich durch einen Riemenöffnungsmechanismus (nicht gezeigt) geöffnet, der dieselbe Bauweise wie der in Fig. 3 gezeigte Riemenschließmechanismus aufweist. Der geöffnete Riemen 1 wird um die obere Antriebsrolle 2 gelenkt, wobei das geförderte Schüttgut Io vom Riemen 1 in eine Aufnahme 11 abgegeben wird,, die sich am oberen Ende des Riemens 1 befindet.
Danach bewegt sich der Riemen 1 entlang des Rückweges Ib nach unten. Der geöffnete Riemen 1 wird allmählich wieder zur Schlauchform durch seine eigene Aufrolltendenz über eine Führungsrolle gerundet. Der leere Schlauchriemen 1 wird durch die unteren Kammern 4b der Trägerrahmen 4 geleitet, während er von den Trägerrollen 6 in den unteren Kammern 4b wie oben beschrieben, gehalten wird, die einander überlappenden seitlichen Enden befinden sich dabei in der Unterseite5 des Schlauchriemens 1. Der Schlauchriemen 11 wird dann allmählich wiederum über eine weitere Führungsrolle geöffnet; der geöffnete Riemen 1 kehrt zur unteren Rolle 3 zurück.
In den Fig. 4 — 63 ist ein Trägerrahmen 22, wie er in den Fig.1-33 dargestellt ist, gezeigt, an welchem ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Verhinderung einer Schlauchriemenverdrehung angebracht ist. Ein flexibler, endloser Schlauchriemen 21, wie er in den Figv 1. - 3 gezeigt ist, wird von Trägerrollen 23 getragen. Diese besitzen dieselbe Konstruktion und Funktion wie diejenigen von den Fig. 1
- 3. Sie sind radial zum Trägerrahmen
22 montiert. Auf dem Hinweg 21a des Schlauchriemens 21 ist Schüttgut 24 im Riemen eingeschlossen.
Jede Trägerrolle 23 ist an einem Rollenhalter 25 verdrehbar montiert.. Dieser umfaßt eine Basisplatte 25a und zwei Seitenplatten,
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die sich in einer bestimmten Entfernung von den Enden der Basisplatte 25 a senkrecht zur Basisplatte 25a erstrecken. Die Seitenplatten 25b halten die Tragerole 23 verdrehbar und parallel zur Basisplatte 25a.
Der Rollenhalter 25 ist an einen Innenrahmen 22a des Trägerrahmens 22 mit Bolzen und Muttern 27 in den Endabschnitten der Basisplatte 25a so montiert, daß die Drehachse der Tragerolle 23 senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riemens 21 verläuft.
Wenn sich der Schl'auchriemen 21 im Uhrzeigersinn, bezogen auf den Hinweg 21a von Fig. 4, verdreht, wird eine oder werden mehrere Trägerrollen 23 geneigt, indem ein U-förmiges Abstandsstück bzw. Abstandsstücke 28 (eines in Fig. 6 gezeigt) zwischen den Innenrahmen bzw. die Rahmen :22a des Trägerrahmens bzw. der T rager rahmen 22 und die Basisplatire bzw,, die Basisplatte 25a des Rollenhalters bzw. der Rollenhalter 25 «eingesetzt wird bzw. werden. Dies erfolgt auf dem Bolzen bzw» den Bolzen 26, die sich bezogen auf die Verdrehung auf der gegenüberliegenden Seite in der Nähe der sich verdrehenden Teils des Riemens ,21 befinden, wie deutlich aus Fig. 5 hervorgeht. Die Drechachse bzw, die Drehachsen der Trägerrollen bzw. der Trägerrdllen 23 ist -bzw. sind somit geneigt. Diese Trägerrolle bzw. Trägerrollen ZZ erzeugen auf diese Weise eine Verdrehkraft gegen den Uhrzeigersinn in Fig. 4, wodurch die Verdrehkraft auf dem Hinweg :21a des Riemens 21 aufgehoben wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann das Abstandsstück 28 dünn sein; mehrere dünne Abstandsstücke 28 können ,zusammen verwendet werden, je nach der auf den Schlauchriemen '21 wirkenden Verdrehkaft.
Üblicherweise ist auf dem Rückweg 21b des Schlauchriemens 21
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der Schlauchriemen 21. nur wenig verdreht, da kein Schüttgut 24 in ihm eingeschlossen ist und sein Gewicht daher gering ist. Auch wenn der Schlauchriemen 21 ein wenig verdreht ist, hat dies nur wenig Einfluß- Daher braucht üblicherweise kein derartiger,, die Verdrehkraft aufhebender Riemenmechanismus hier vorgesehen werden. Wenn dies jedoch erforderlich ist, kann auch auf dem Rückweg 21b des Riemens 21 ein solcher Mechanismus eingesetzt: werden..
In Fig. 7 ist' ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt", welche dieselbe Bauweise wie die - das oben beschriebene erste Ausführungsbeispiel, besitztr mit Ausnahme der Art, in welcher die Grundplatte 25a von jedem Rollenhalter 25 am Innenrahmen 22a des Trägerrahmens 22 montiert ist. Anstelle der beiden Bolzen 26, der beiden Muttern 27 und des Abstandstückes 28 des ersten oben beschriebenen Ausführungsbeispiels werden zwei Bolzen 31 und zwei- doppelte- Muttern 32 in den Endabschnitten der Basisplatte 25a- verwendet* Die Basisplatte 25a des Rollenhalters 25 kann an jedeim 3olzen 31 eingestellt: werden, indem sie an den Bolzen 31, die an denr Innenrahmen 22a des Trägerrqhmens 22 befestigt sind, mittels; der doppelten- Muttern 32 fixiert werden.
Bei diesem Ausführungsbeispiei ergeben sich dieselben Funktionen wie beim; oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel. Zudem kann die Neigung des Lagerteiles 22 und damit der Trägerrolle 23 kontinuierlich, genau, und leicht: eingestellt werden.
In den Fig.. 8 und 9 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Verhinderung einer Schlauchverdrehung gezeigt, die bei dem in den Fig.. 1. ~ 3; gezeigten herkömmlichen Riemenförderer eingesetzt ist. "Fig. 8 ist ein Querschnitt durch den Trägerrahmen A, wobei der Hinweg 4a des Riemens 1 von unten betrachtet wird.
Eine L-förmige Klammer 34 mit Seitenplatten erstreckt sich in ei-
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ner bestimmten Entfernung von der Trennplatte 4c des Trägerrahmens 4 nach vorne. Ein Rollenhalter 35 umfaßt eine Basisplatte 35a und zwei Seitenplatten 35b, die sich von den Enden der Basisplatte 35a senkrecht zu dieser über eine bestimmte Entfernung erstrecken. Die Seitenplatten 35b haltern verdrehbar eine Verdreh-Koerrekturrolle 36, die sich mit der Unterseite des Hinweges la des Riemens 1 in Berührung befindet.
Die Basisplatte 35a ist durch einen senkrechten Schwenkzapfen 37 in der Mitte verschwenkbar an der Klammer 34 montiert. Ihe eines Ende ist mit einer Anschlagplatte 38 verbunden, welche sich horizontal in einer Richtung erstreckt., die senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riemens 1 .ist. ^m freien Ende der Anschlagplatte 38 ist einstück-ig ein Hebel 4o zur Verschwenkung der Korrekturrolle 36 befestigt. Der Schwenkhebel 4o verläuft durch einen Schlitz 39, der in der Seitenplatte der Klammer 34 ausgebildet ist.
Die Anschlagplatte 38 ist mit einem Kreisbogenschlitz 41L versehen, dessen Mittelpunkt der senkrechte Schwenkzapfen 37 ist. Ein Anschlagbolzen 42 verläuft vertikal durch das Loch der Klammer 34 und den Bogenschlitz 41; sein Schraubenende steht jenseits des Schlitzbogens 41 in Eingriff mit einer Anschlagmutter 43. Die verschwenkbare Anschlagplatte 38 wird gegenüber der Klammer 34 fixiert, indem Bolzen 42 und Mutter AZ miteinander verschraubt werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann ein weibliches Gewinde in die Klammer 34 geschnitten sein; die Anschlagplatte 38 kann so an der Klammer 34 fixiert werden, indem nur der Bolzen in das weibliche Gewinde eingeschraubt wird, ohne eine Mutter verwendet wird.
Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel der Hinweg la des Riemens sich in Uhrzeigerrichtung, bezogen auf die Bewegungsrichtung des
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- Io —
Riemens^ % verdreht, wird; die Mutter 43 gelöst.. Der Schwenkhebel 4o und somit der Rollenhalter 35 werden in Fig. 8 um den Schwenkzapfen 37 derart im·: Uhrzeigersinn verschwenkt, daß die Korrekturrolle- 36 gegenüber der Bewegungsrichtung des Riemens 1 geneigt ist. Danach wird; die Mutter wieder angezogen, wodurch die Korrekturrolle 36 geneigt fixiert wird»,
Die Korrekturrolle 36; erzeugt so die gegen den Uhrzeigersinn wirkende- Verdrehkraft,, bezogen auf die Bewegungsrichtung des Riemens !.. Auf diese Weise wird; die Verdrehung des Hinwegs la des Riemens? !korrigiert bzw.. aufgehoben..
In diesem: Falle? ist die Korrekturrolle 36 vorzugsweise mit feinen Nuten öder Rippen an ihrer Berührungsfläche: versehen oder sie ist vorzugsweise mitneinem rutschfreien Material, beispielsweise Gummi., an ihrer Berührungsfläche bedeckt, so daß die Reibung zwischen dem- Riemen 3i und der Korrekturrolle 36 erhöht wird.
Selbstverständlich können- bei, diesem AUsführungsbeispiel derartige Korrekturrollen auch an: der rechten und der linken Seite des Hinweges: la* des Riemens 1: angeordnet sein; es; können aach mehrere; Korrekturrollen- 36; an der Unterseite und den Seiten des Hinweges^ la* des Riemens-, 1 montiert werden,. wie dies jeweils erförderlich ist.. Außerdem? kann eine oder können mehrere Korrekturrollen 36 auf dem: Rückweg; Ib des Riemens l· bei Bedarf auf dieselbe Weise wie im- Hinweg: ta? des Riemens 1 vorgesehen werden, wie es- dies oben schon' für das erste Ausführungsbeispiel erläutert wurde-.
In d§n Fig;.. Io bis 12 ist ein viertes Ausführungsbeispiels der Vorridhtung zur Verdrehsicherung dargestellt.. Ein flexibler, endloser Schlauchriemen 45 derselben Art die in den Fig. 1-3 wird von den Trägerrollen 47 gehalten, die mit dem jenigen nach
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den Fig. 1 - 3 übereinstimmen» Sie sind radial an einem Tragrahmen 46 montiert, wie hiernach beschrieben wird. Dieser besitzt dieselbe Bauweise wie in den Fig. 1 - 3. Die Tragrahmen ihrerseits sind an Winkelrahmenplatten 48 derselben Art wie in den Fig. 1-3 montiert. Auf dem Hinweg wird im Schlauchriemen 45 das eingeschlossene Schüttgut 49 transportiert.
Der Tragrahmen 46 umfaßt einen rechteckigen Rahmen 46a, eine Trennplatte 46b, von der der Tragerahmen 46 in eine obere und eine untere Kammer 46c bzw. 46d unterteilt wird, und Montageplatten 46e, die unter einer Neigung von 5o gegenüber der Horizontalebene in den vier Ecken der unteren Kammer 46d des Tragerahmens 46 angeordnet sind.
Vier ringförmige Platten-Halterollen 5o sind verdrehbar an den vier Ecken der oberen Kammer 46c des Tragerahmens 46 an der hinteren Fläche des rechteckigen Rahmens 46a über vier Zapfen 51 angebracht. Eine Ringplatte 52, deren Innendurchmesser etwas größer als der Außendurchmesser des Hinweges 45a des Schlauchriemens 45 ist, wird von den vier Halterollen 5o am äußeren Umfang gehalten.
Sechs Rollenhalter 53 umfassen jeweils eine Basisplatte 53a, aus deren Enden jeweils zwei Seitenplatten 53b senkrecht hervorragen, sowie eine Montageplatte 53c, die jeweils mit einer Seite der Basisplatte 53a und der Seitenplatten 53b verbunden sind. Die Rollenhalter sinddradial zur Ringplatte 52 in gleichmäßigen Abständen montiert. Eine Tragerolle 47 ist verdrehbar an und zwischen den Seitenplatten 53b parallel zur Basisplatte 53a von jedem Rollenhalter 53 montiert. Oede Montageplatte 53c ist mit Schlitzen 54 versehen, die senkrecht zur Achse der Trägerrolle 47 verlaufen. Deder Rollenhalter 53 ist verschiebbar an der Ringplatte 52 durch Bolzen 55 montiert, welche in die Schlitze 54
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der Montageplatte- 53c und das in der Ringplatte 52: ausgebildete Loch eingeführt: sind und mit ihren freien Enden in Muttern eingreifen. Auf diese-Weise können die Trägerrollen 47 ausgerichtet werden und sich entlang einer Umfangslinie des Riemens: 45, senkrecht zur Achse des Riemens 45, erstrecken.
Sechs; Federanschläge 56 sind an der Ringplatte 52 im äußeren Umfangsbereich befestigt und- in radialer Richtung zu den Rollenhaltern 53 ausgerichtet. Eine Spiralfeder 57 ist zwischen der Basisplatte 53a von jedem Rollenhalter 53 und jedem Federanschlag 56 angeordnete Sie drückt den Rollenhalter in zentripedaler Richtung bezogen auf den Schlauchriemen 45, derart, daß die Trägerrolle AT den- mit ihr in Berührung stehenden Schlauchriemen 45 beaufschlagen kann..
Ein U—förmiger Korrekturrollenhalter 58 umfaßt eine Basisplatte 58a und zwei Seitenplatten 58b, die sich senkrecht zur Basisplatte· 58a von deren Enden: aus erstrecken, wie in den Fig. Il und 12. deutlich gezeigt ist.. Die Seitenplatten 58a haltern verdrehbar eine- Korrekturrollei 59,.. die mit der unteren Fläche des Hinweges 45a des Riemensi 45 in Berührung steht.
Die- Grundplatte 58a des Korrekturrollen-Halters 58 ist mit einem HebeX 58c am mittleren hinteren Ende versehen, der sich nach hinten erstreckt und mit einem Schlitz 6o versehen ist. Dieser verläuft in Richtung der Achse des Riemens 45. Eine Klammer 61 ist an der oberen Fläche der Trennplatte 46b des Tragerahmens 46 montiert. Die Mitte der Basisplatte 58a des Korrekturrollen-Halters 58 ist gelenkig an der Mitte der Klammer 61 über einen senkrechten Schwenkzapfen 62 montiert. Ein L-förmiger Zapfen 53, dessen freies Ende nach unten verläuft, ist horizontal am vorderen unteren Endabschnitt der Ringplatte 52 derart montiert, daß sein freies Ende in den Schlitz: 6o des Hebels 58c eingeführt werden kann.
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Fünf Rollenhalter 64, deren Konstruktion jeweils mit der Konstruktion des Korrekturrollen-Halters 58 übereinstimmt, umfassen eine Basisplatte 64a und zwei Seitenplatten 64b aus erstrecken. Die Seitenplatten 64b haltern verdrehbar eine Trägerrolle 65 parallel zur Basisplatte 64a,. Die Rollenhalter 64 sind radial zu den Montageplatten 46e und dem unteren Teil des rechteckigen Rahmens 46a der unteren Kammer 46d des Tragerahmens 46 ausgerichtet, indem die Basisplatten 64a hieran so montiert werden, daß die Trägerrollen 65 den Rückweg 45b des Schlauchriemens 45 in B-erührung mit der oberen, unteren, rechten und linken Seite arcmie der Unterseite halten.
Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel der Hinweg 45a des Riemens 45 in Fig. Io bezogen auf die Bewegungsrichtung des Riemens 45 im Uhrzeigersinn verdreht wird, wird die Ringplatte 52 druch den verdrehten Riemen 45 in derselben Richtungg wie der Riemen 45 verdreht, da die Trägerrollen 57, die an der Ringplatte 52 angeordnet sind, unter Druck mit dem Riemen in Berührung stehen. Das Ergebnis ist, daß der L-förmige Zapfen 63 zusammen mit der Ringplatte 52 in derselben Richtung d.h. in Fig. 12 nach oben, bewegt wird.
Gleichzeitig verschwenkt der L-förmige Zapfen 63 den Korrekturrollen-Halter 58 zusammen mit der Korrekturrolle 59 um den Zapfen 62 im Uhrzeigersinn in Fig. 12, indem aer Hebel 58c verschwenkt wird.
Dann überträgt die Korrekturrolle 59 eine Verdrehkraft auf den Riemen 45 gegen den' Uhrzeigersinn, bezogen auf die Bewegungsrichtung des Riemens 45. Hierdurch wird automatisch die Verdrehung am Hinweg 45a des Riemens 45 auf dieselbe Weise, wie oben beschrieben, korrigiert bzw. aufgehoben.
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Obwohl, bei diesem Ausführungsbeispiel die Spiralfeder 57 einen Druck auf die Rollenhalter 53 ausüben, welcher das Abgleiten der Trägerrollen 47 vom Riemen 45 verhindern, können diese Federn je nach den Formen und Materialien des Endlosriemens 45 und der Trägerrollen 47 auch weggelassen werden. Auch die Korrekturrolle 59 kann unter Verwendung einer Feder an den Riemen 45 herangeschoben werden.
In den Fig. 13 und 14 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Verdrehsicherung dargestellt, welche bei dem herkömmlichen Riemenförderer von den Fig. 1 — 3 eingesetzt ist.
Eine Klammer 67 ist mit der Trennplatte 4c des Tragerahmens 4 verbunden und erstreckt sich dabei um eine gewisse Entfernung nach hinten. Ein U-förmiger Korrekturrollenhalter 68 umfaßt eine Basisplatte 68a, die sich im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riemens 1 erstreckt, sowie zwei Seitenplatten 68b, die sich senkrecht zur Basisplatte 68a von deren Enden aus ertsrecken.. Der Korrekturrollen-Halter 68 ist gelenkig an der Klammer 67 montiert, in dem die Mitte der Basisplatte 68a verschwenkbar an der Mitte der Klammer 67 über einen vertikalen Schwenkzapfen 69 montiert ist. Die Seitenplatten 68b haltern verdrehbar eine Korrekturrolle 7o, die in Berührung mit der Unterseite des Hinweges la des Schlauchriemens steht. Ein Hebel 68c ist (Fig. 13unten) mit einem Ende der Basisplatte 68a gekoppelt und mit Schlitzen 71 im freien Eendabschnitt versehen. Ddie Schlitze 71. erstrecken sich in Richtung der Korrektur roll en- Ach se.
Zwei. Solenoidventile 72 mit Betätigungsstangen 72a aind an der oberen Fläche an einer Seite der Klammer 67, in Fig. 13 links und rechts symmetrisch zum Hebel 68c, montiert. Die freien Enden der Betätigungsstangen 72a sind mit dem freien Eridabschnitt des
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Hebels 68c an deren Schlitzen 71 über vertikale Schwenkzapfen verbunden.
Ein Schwenkarm 74 ist verschwenkbar am mittleren vorderen Ende der unteren fläche der Klammer 67 über einen vertikalen Schwenkzapfen 73 montiert. Ein Trägerarm 75 ist verschwenlabar mit dem hinteren Ende des Schwenkarmes 74 über einen horizontalen Zapfen 76 verbunden. Der Trägerarm 75 wird von einer Spiralfeder 77 nach oben gedruckt, welche auf den horizontalen Zapfen 76 aufgeschoben ist.
Ein ü-förmiger Detektionsrollen-Halter 78 umfaßt -eine Basisplatte 78a und zwei Seitenplatten 78b, die sich von den Enden der Basisplatte 78a aus senkrecht zu dieser über eine gewisse Entfernung erstrecken. Die Seitenplatten 78b 'haltern verdrehbar eine Detektionsrolle 79, welche vom Riemen 1 in dessen Hin-Bewegunsgrichtung gerollt wird. Der Detektionsrollen-Halter 78 ist am hinteren freien Ende des Trägerarmes 75 fixierte Zwei Mikroschalter 8o betätigen die Solenoidventiie 72 und sind am hinteren Ende der Klammer 67 auf beiden Seiten des Trägerarmes 75 montiert.
Wenn der Hinweg la des Schlauchriemens 1 bezogen auf die Bewegungsrichtung des Riemens 1 im Uhrzeigersinn verdreht wird, werden der Trägerarm 75 mit der Detektionsrolle 79 im Uhrzeigersinn, in Fig. 13 nach oben, gegenüber der Bewegungsrichtung des Riemens 1 verschoben. In diesem Falle wird der Mikroschalter 8o, der in Fig. 13 oben positioniert ist, vom Trägerarm 75 betätigt. Dann wird das hintere Solenoidventil 72 vom Mikroschalter 8o eingeschaltet und zieht die betätigungsstange 72a ein. Dabei wird der Korrekturrollen-Halter 68 zusammen mit der Korrekturrolle 7o in Fig. 13 im Uhrzeigersinn um den Zapfen 69 verschwenkt
232904 1
Die Korrekturrolle 7o übt dann eine Verdrehkraft auf den Riemen i gegen den Uhrzeigersinn, bezogen auf die Bewegungsrichtung des Riemens 1 aus. Auf diese Weise wird automatisch die Verdrehung am Hinweg la des Riemens 1 ebenso, wie oben beschrieben, korrigiert bzw. aufgehoben. Wenn der ^iemen l gegen den Uhrzeigersinn, bezogen au<fl die Bewegungsrichtung des Riemens 1, verdreht wird, kann diese Verdrehung ebenfalls automatisch, wie oben beschrieben, korrigiert bzw, aufgehoben werden.
In den Fig. 15 und 16 ist ein 6. Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Verdrehsicherung dargestellt,- die bei dem herkömmlichen Riemenförderer nach den Fig. 1 bis 3 eingesetzt wird. Eine Klammer 82 ist mit der Trennplatte 4c des Tragerahmens 4 verbunden und erstreckt sich nach hinten* Ein U-förmiger Korrekturrollenhalter 83 umfaßt eine Basisplatte 83g, die sich im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riemens 1 erstreckt, sowie zwei Seitenplatten 83b, welche von den Enden der Basisplatte 83a senkrecht zu dieser ausgehen. £r ist gelenkig an der Klammer 82 montiert, indem die Mitte der Basisplatte 83a an der Mitte der Klammer 82 über einen vertikalen Schwenkzapfen 84 montiert ist. Die Seitenplatten 83b haltern verdrehbar eine Korrekturrolle 85, die in Berührung mit der Unterseite des Hinweges la des Schlauchriemens 1 steht.
Ein Hebel 83c ist mir einem Ende (Fig.. 15 unten) der Basisplatte 83a gekoppelt und mit einem Schlitz 86 am freien Endabschnitt versehen. Der Schlitz 86 erstreckt sich in Richtung der Korrekturrollenachse.
Ein Hydraulikzylinder 87 mit einer Kolbenstange 87a ist an der oberen Fläche des hinteren Vorsprungs auf einer Seite der Klammer 82 (links unten in Fig. 15) montiert und zeigj nach vorne.
2329OA 1
Das freie vordere Ende der Kolenstange 87a ist verschwekbar mit dem freien Ende des Hebels 83c an dessen Schlitz 86 über einen vertikalen Schwenkzapfen 88 gekoppelt..
Ein Schaltventil 9o besitzt eine Betätigungsstange 9ob, welche mit einer (nicht gezeigten) Hydraulikpumpe über eine Kopplungsleitung 89 verbunden ist. Es ist an der anderen Seite der Klammer 82 (in Fig. 15 oben) montiert. Das Schaltventil 9o ist über Speiseleitungen 91 mit dem Hydraulikzylinder 87 verbunden. Ein Schwenkarm 93 ist gelenkig mit der Mitte der unteren Fläche der Trennplatte 4c über einen vertikalen Schwenkzapfen 92 verbunden. Ein Trägerarm 94 ist mit dem hinteren Ende des Schwenkarmes 93 über einen horizontalen Zapfen 95 gelenkig verbunden. Der Trägerarm 94 wird von einer Spiralfeder 96, die auf den horizontalen Zapfen 95 aufgeschoben ;ist., nach oben gedrückt»
Ein U-förmiger Detektionsrollenhalter 97 umfaßt «ine Basisplatte 97a sowie zwei Seitenplatten 97b, die von den Enden der Besisplatte 97a senkrecht zu dieser ausgehen. Die Seitenplatten 97b haltern verdrehbar eine Detektionsrolle 98, welche vom Riemen 1 entlang dessen Bewegungsrichtung gerollt wird. Der Detektionsrollen-Halter 97 ist an dem hinteren Ende des Trägerarms 94 montiert. Er ist mit «einer Kopplungsstange '97c versehen, welche horizontal zum Schaltventil -9o ragt.. Die Betätigungsstange 9ob und die Kopplungsstange 97c sind an ihren freien Enden über ein Verbindungsglied 99 -miteinander verbunden».
Wenn nun der Hinweg la des Schlauchriemens :l bezogen auf die Bewegungsrichtung des Riemens 1 im Uhrzeigersinn verdreht wird, werden der Trägerarm 94 ηηά die Detektorrolle 98 im Uhrzeigersinn, in Fig. 15 nach oben, bezogen auf die Bewegungsrichtung des Riemens .1 verschoben. Das Schaltventil 96 wird vom Trägerarm 94 über die Kopplungsstange 97c und das Verbindungsglied 99
-»-232 9 04 V
betätigt. Dann zieht der Hydraulikzylinder 87, der vom Schaltventil 9o betätigt wird, die Kolbenstange 97a ein und verschwenkt dabei den Korrekturrollen-Halter 83 zusammen mit der Korrekturrolle 85 im Uhrzeigersinn in Fig. 15 um den Zapfen 84,
Die Korrekturrolle 85 verleiht nun dem Riemen 1 eine Verdrehkraft gegen den Uhrzeigersinn bezogen auf die Bewegungsrichtung des Riemens 1, wodurch die Verdrehung des Hinweges la des Riemens 1 ebenso, wienoben beschrieben, automatisch korrigiert bzw. aufgehoben wird. Wenn der Riemen 1 gegen den Uhrzeigersinn, bezogen auf seine Bewegungsrichtung, verdreht wird, kann auch diese Verdrehung des Riemens 1 automatisch wie oben beschrieben korrigiert bzw. aufgehoben werden.

Claims (29)

  1. -»-. 2329 04 1
    Erfindungsanspruch;
    1. Verfahren zur Verhinderung der Verdrehung eines flexiblen Schlauchriemens in einem Schlauchriemenförderer, wobei der flexible Schlauchriemen zwischen zwei Rollen verläuft, die · sich in einer bestimmten Entfernung von einander befinden und auf denen der Schlauch riemen geöffnet wird, wobei der sich zwischen den beiden Rollen in Schlauchform bewegende Riemen von Sätzen von Trägerrollen gehalten wird, die radial um den Umfang des Riemens und in Berührung mit diesem angeordnet und verdrehbar an Trägerrahmen mont iert sind, gekennzeichnet dadurch, daß der Winkel einer Korrekturrolle (23;36 ;59;7o;85) variiert wird, die sich in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riemens (:i;21;45) und in Berührung mit diesem erstreckt.
  2. 2. Verfahren nach Punkt i, gekennzeichnet dadurch, daß der Winkel der Korrekturrolle (23), die an einem Korrekturrollen-Halter (25) montiert ist, dadurch variiert -wird., daß ein Abstandsstück (28) zwischen die Korrekturrolle (23) und den Korrekturrollen-Halter (25) eingesetzt wird. '
  3. 3. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Winkel der Korrekturrolle (23), die an einen Korrekturrollen-Halter (25) montiert ist, dadurch variiert wird, daß mehrere Abstandsstücke (28) zwischen die Korrekturrolle (23) und den Korrekturrollen-Halter (25) eingeführt werden.
  4. 4. Verfahren nach Punkt 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß jedes Abstandsstück (28) die Gestalt aines großen ü aufweist.
  5. 5. Verfahren nach Punkt I1 gekennzeichnet dadurch, daß der Winkel der Korrekturrolle (23) , die mittels ,zweier Bolzen ..(31.) an einen Korrekturrollen-Halter (25) montiert ist, dadurch"va-
    - 2ο
    - 2329 0 4 1
    riiert wird, daß die Länge der Bolzen (31) zwischen der Korrekturrolle (23) und dem Korrekturrollen-Halter (25) unabhängig eingestellt wird.
  6. 6. Verfahren nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Winkel der Korrekturrolle (23) dadurch eingestellt wird, daß die Längen der Bolzen (31) zwischen der Korrekturrolle (23) und dem Korrekturrollen-Halter (25) mittels eines Paars von Doppelmuttern (32) eingestellt wird, mit denen die 3olzen (31) am Korrekturrollen-Halter (25) fixiert sind.
  7. 7. Verfahr η nach Punkt 2, 3, 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß die korrekturrolle (23) eine der Trägerrollen ist.
  8. 8. Verfahren nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß sich die Korrekturrolle (23) in 3erührung mit der Unterseite des Hinweges 4es Schlauchriemens (21) befindet.
  9. 9. Verfahren nach Punkt 2, 3, 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß mehrere Trägerrollen als Korrekturrollen (23) gewählt werden.
  10. 10. Verfahren nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß zwei Korrekturrollen (23) in Berührung mit den Seiten des Hinweges des Schlauchriemens (21) angeordnet sind.
  11. 11. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Winkel der Korrekturrolle (36), die an einem Korrekturrollen-Halter (35) montiert ist, der verschwenkbar am Trägerrahmen (4) montiert ist, von Hand dadurch variiert wird, daß der Trägerrahmen (4) verschwenkt wird.
  12. 12. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß. der
    232904 1
    Winkel der Korrekturrolle (59), die an einem Korrekturrollen-Halter (58) montiert ist, der verschwenkbar am Trägerrahmen (46) montiert ist, durch Verschwenken des Trägerrahmens mittels einer Verschiebeeinrichtung varriert wird.
  13. 13. Verfahren nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Verschiebeeinrichtung eine Ringplatte (52) umfaßt, an welcher die Trägerrollen (65) radial angeordnet sind und die durch den Schlauchriemen (45) in derselben Richtung wie die Verdrehrichtung des Schlauchriemens gedreht wird, derart, daß man die Verschiebeeinrichtung die Korrekturrolle (59) nach rechts oder links verschieben kann, wenn der Schlauchriemen (45) nach links oder rechts verdreht wird.
  14. 14. Verfahren nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Verschiebeeinrichtung zwei Solenoidventile (72) umfaßt, die von einer Detektorrolle )79) derart betätigt werden, daß die Verschiebeeinrichtung die Korrekturrolle (To) nach rechts oder links verschieben kann, wenn der Schlauchriemen (1) nach linjks oder rechts verdreht wird.
  15. 15. Verfahren nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Verschiebeeinrichtung eine Kombination aus einem Hydraulikzylinder (87) und einem Schaltventil (9o) umfaßt, welches von einer Detektorrolle derart betätigt wird, daß die Verschiebeeinrichtung die Korrekturrolle (85) nach rechts oder links verschiebt, wenn der Schlauchriemen (1) nach links oder rechts verdreht wird.
  16. 16. Vorrichtung zur Verhinderung der Verdrehung eines flexiblen Schlauchriemens in einem Schlauchriemenförderer, wobei der flexible gchlauchriemen sich"zwischen zwei Rollen erstreckt, die in einer bestimmten Entfernung voneinander angeordnet sind
    -232 9 04 1
    und auf denen der Schlauchriemen geöffnet wird, wobei der zwischen den beiden Rollen in Schlauchform sich bewegende Riemen von Sätzen von Trägerrollen gehalten wird, die radial um den Umfang des Riemens und. in Berührung mit diesem angeordnet und verdrehbar an Trägerrahmen montiert sind, gekennzeichnet durch eine Einrichtung welche den Winkel, einer Korrekturrolle (23;36;59;7o;85) varriert, die sich in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riemens (1;21;45) und in Berührung mit diesem erstreckt.
  17. 17. Vorrichtung nach Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß der Winkel der Korrekturrolle (23), die an einem Korrekturrollen-Halter (25) montiert ist, dadurch variiert ist, daß ein Abstandsstück (28) zwischen die Korrekturrolle (.23) und den Korrekturrollen-Halter (25) eingesetzt ist.
  18. 18. Vorrichtung nach Punkt 16, gekennzeichnet' dadurch, daß der Winkel der Korrekturrolle (23), die an einem Korrekturrollen-Halter (25) montiert ist, dadurch variiert ist, daß mehrere Abstandsstücke (28) zwischen die Korrekturrolle (23.) und den Kor— rekturrollen-Halter (25) eingesetzt sind,.
  19. 19. Vorrichtung nach Punkt 17 oder 18, gekennzeichnet dadurch, daß jedes Abstandsstück (28) die Gestalt eines U aufweist,
  20. 20. Vorrichtung nach Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß der Winkel der Korrekturrolle (23), die an einem Korrekturrollen-Halter (25)' mittels zweier Bolzen (31) montiert ist, dadurch variiert ist, daß die Längen der Bolzen (31) zwischen der Korrekturrolle (23) und dem Korrekturrollen-Halter (25) unabhängig eingestellt sind»
  21. 21. Vorrichtung nach Punkt 2o, gekennzeichnet dadurch, daß
    - 232 9 04 1
    der Winkel der Korrekturrolle (23) dadurch variiert ist, daß die Längen der Bolzen (31) zwischen der Korrekturrolle (23) und dem Korrekturrollen-Halter (25) unter Verwendung zweier Doppelmuttern (32) eingestellt ist, mit denen die Bolzen (34) am Korrekturrollen-Halter (25) fixiert sind.
  22. 22. Vorrichtung nach Punkt 17, 18, 2o oder 21, gekennzeichnet dadurch, daß die Korrekturrolle (23) eine der Trägerrollen ist.
  23. 23. Vorrichtung nach Punkt 22, gekennzeichnet dadurch, daß sich die Korrekturrolle (23) in Berührung mit der Unterseite des Hinweges des Schlauchriemens' (21) befindet.
  24. 24. Vorrichtung nach Punkt 17, 18, 2o oder 21, gekennzeichnet dadurch, daß mehrere Trägerrollen als Korrekturrollen (23) gewählt sind.
  25. 25. Vorrichtung nach Punkt 24, gekennzeichnet dadurch, daß zwei Korrekturrollen (23) in Berührung mit den Seiten des Hinweges des Schlauchriemens (21) angeordnet sind.
  26. 26. Vorrichtung nach Punkt 16, gekennezichnet dadurch, daß der Winkel der Korrekturrolle (36), die an einem Korrekturrollen-Halter (35) montiert ist, der verschwenkbar am Trägerrahmen (4) montiert ist, dadurch variiert ist, daß der Trägerrahmen (4) von Hand verschwenkbar ist.
  27. 27. Vorrichtung nach Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß der Winkel der Korrekturrolle (59), die an einem Korrekturrollen-Halter (58) montiert ist, der verschwenkbar am ,Trägerrahmen mittels einer Verschiebeeinrichtung verschwenkt ist.
    .232904 I
  28. 28. Vorrichtung nach Punkt 27, gekennzeichnet dadurch, daß die Verschiebeeinrichtung eine Ringplatte (52) umfaßt, an welcher die Trägerrollen (65) radial angeordnet und die vom Schlauchriemen (45) in derselben Richtung wie dessen Verdrehrichtung derart verdreht werden, daß die Verschiebeeinrichtung die Korrekturrolle (59) nach rechts oder links verschiebt, wenn der Schlauchriemen (45) nach links oder rechts verdreht ist.
  29. 29. Vorrichtung nach Punkt 27, gekennzeichnet dadurch, daß die Verschiebeeinrichtung zwei Solenoidventile (72) umfaßt, die von einer Detektorrolle (79) betätigt werden, derart, daß die Verschiebeeinrichtung die Korrekturrolle (7o) nach rechts oder links verschiebt, wenn der Schlauchriemen (1) nach links oder rechts verdreht ist.
    3o . Vorrichtung nach Punkt 27, gekennzeichnet dadurch, daß die Verschiebeeinrichtung eine Kombination aus einem Hydraulikzylinder (.87) und einem Schaltventil (9o) umfaßt, welches von einer Detektorrolle derart betätigt wird, daß die Verschiebeeinrichtung die Korrekturrolle (85) nach rechts oder links verschiebt, wenn der Schlauchriemen (17'nach links oder rechts verdreht ist.
    Hierzu 7 Slatt Zeichnungen.
DD81232904A 1981-02-18 1981-08-31 Verfahren und vorrichtung zur verhinderung der verdrehung eines flexiblen schlauchriemens in einem schlauchriemenfoerderer DD201661A5 (de)

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