CH132608A - Verfahren zur Darstellung von 6-Methoxylepidin. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 6-Methoxylepidin.

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CH132608A
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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      Verfahren    zur Darstellung von     6-3lethoxylepidin.       Es ist bekannt, dass     Alkyl-ss-halogenäthyl-          ketone    mit Anilin in wasserfreiem Medium  unter     Chinolinringbildung    reagieren (Blaise  und     Maire,        Bull.        Soc.        Chim.    1908, 4/3, 662).  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Verfahren zur Darstellung von     6-Methoxyle-          pidin,    das dadurch gekennzeichnet ist, dass  man das beispielsweise nach dem     schweiz.     Patent Nr. 132024 erhältliche Methyl-l-chlor-         äthylketon    bei Gegenwart von Wasser auf       p-Anisidin    einwirken lässt, zweckmässig in  saurer wässeriger Lösung bei Gegenwart eines  Oxydationsmittels, wie z. B. Nitrobenzol oder  Arsensäure. Die Reaktion verläuft glatt und  gelingt auch in neutraler wässeriger, sowie  in alkalischer wässeriger Lösung und ohne  Zusatz eines Oxydationsmittels nach dem  Schema  
EMI0001.0015     
    Das Verfahren ermöglicht bessere Aus  beuten als beim Arbeiten in wasserfreiem  Medium.  



  <I>Beispiel:</I>  Gleiche Gewichtsteile     p-Anisidin,        Nitro-          benzol,        Methyl-f-Chloräthylketon    und die    fünffache Menge konzentrierter Salzsäure  werden vereinigt und zur Vervollständigung  der Reaktion einige Zeit bei     Wasserbadtem-          peratur    erhitzt.  



  Das Nitrobenzol wird durch     Ausäthern     oder     Wasserdampfdestillation    entfernt. Die  darnach alkalisch gemachte Flüssigkeit gibt      an Äther     anisidinhaltiges        6-Methoxylepidin     ab, aus dem man nach     Abdestillieren    des  Äthers und Aufnehmen mit wenig Alkohol  mit alkoholischer     Pikrinsäurelösung    einen  reichlichen Niederschlag von     6-Methoxylepi-          dinpikrat    erhält. Zwecks Gewinnung der  freien Base treibt man das     Lepidin    mit  Wasserdampf ab. Die freie Base siedet bei  <B>2980</B> und kann durch Vakuumdestillation  gereinigt werden.  



  Die Trennung des erwähnten     Basenge-          misches    kann auch in der Weise erfolgen,  dass man das nicht verbrauchte     Anisidin          acetyliert    oder dianotiert und hierauf ver  kocht, wonach sich das     6-Methoxylepidin    in  üblicher Weise abtrennen lässt.  



  Statt Nitrobenzol kann man auch Arsen  säure als Oxydationsmittel verwenden.  



  Das     6-Methoxylepidin    ist bereits bekannt  (siehe Berichte d. deutschen     chem.    Gesell  schaft 45, S. 1802); es kann durch weitere    chemische     Umsetzungen    in Heilmittel über  geführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 6-Methoxy- lepidin, dadurch gekennzeichnet, dass man Methyl-p-chloräthylketon bei Gegenwart von Wasser auf p-Anisidin einwirken lässt. UNTERANSPR'tTCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Methyl-p-chlor- äthylketon auf p-Anisidin in saurer wäs seriger Lösung einwirken lässt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 112ethyl-p-chloräthylketon auf p-Ani- sidin in Gegenwart eines Oxydationsmittels einwirken lässt.
CH132608D 1927-01-14 1927-12-10 Verfahren zur Darstellung von 6-Methoxylepidin. CH132608A (de)

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