CH188237A - Verfahren zur Herstellung eines cyclischen Amins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines cyclischen Amins.

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CH188237A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/02Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms containing only hydrogen and carbon atoms in addition to the ring hetero elements
    • C07D295/027Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms containing only hydrogen and carbon atoms in addition to the ring hetero elements containing only one hetero ring

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Description


  Verfahren zur     Zierstellung    eines     cyclischen    Amins.    Gegenstand des vorliegenden Patentes  bildet ein Verfahren zur Herstellung eines       cyclischen    Amins, welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man einen reaktionsfähigen  Ester des     Aminoalkohols    der Formel     HO-          (CH3)14-NHa    in verdünnter Lösung erwärmt.  



  Das gebildete     Tetradecametylenimin    sie  det bei 97-98 0 unter 0,1 mm Druck und  schmilzt bei etwa 43 0, sein Chlorhydrat bei       158-1600.     



  Zweckmässig wird in Gegenwart von säure  bindenden Mitteln gearbeitet, wobei vorhan  dene Salze des veresterten     Aminoalkohols     vorerst in die freie Ausgangsbase übergeben.  Geeignete säurebindende Mittel sind zum  Beispiel die     Hydroxyde    oder     .Karbonate    von  Alkalien oder Erdalkalien,     Magnesiumoxyd     oder dergleichen.  



  Als reaktionsfähige Ester kommen die  jenigen der     Halogenwasserstofsäuren,    der       Arylsulfonsäure    usw. in Betracht.  



  Es ist für den Erfolg des Verfahrens  wesentlich, dass die Lösung der Base genü-         gend    verdünnt und die Base vollkommen ge  löst ist. Für das Verfahren geeignete Lösungs  mittel sind zum Beispiel Äther wie     Äthyl-          und        Butyläther,    Benzol,     Petroläther,    wässerige  Alkohole wie Äthyl-,     Propyl-    und     Isopropyl-          alkohole,    wässerige Lösungen     hydrotroper     organischer Verbindungen, wie     Natriumben-          zoat,        Urethane,        Alkylharnstoffe,

          aliphatische          Fettsäureamide    und dergleichen.  



  Die neue Verbindung soll therapeutische  Verwendung finden.    <I>Beispiel:</I>    38 g des     Hydrobromides    des     1-Brom-14-          aminotetradecans        werden        in        20        Liter        60        %-          ig6m        Isopropylalkohol    gelöst und mit 300     cm3     normaler Kalilauge während mehreren Tagen  auf 80 0 erwärmt. Die Lösung wird dann  mit Salzsäure neutralisiert und zur Trockne  eingedampft.

   Der Rückstand wird mit Alkali  versetzt, mit Äther ausgezogen und die so  gewonnene Base im Hochvakuum destil  liert.      Zur Herstellung des als     Ausgängsstoff     verwendeten 1 - Brom - 14 -     aminotetradecans     wird     1,14-Dibromtetradecan    mit     Phthalimid-          kalium    umgesetzt. Das gereinigte     1-Brom-          14-phthalimidotetradeean    vom F. 69   wird  durch Erhitzen mit     Bromwasserstoff-Eisessig     verseift. Aus dem Rohprodukt erhält man  durch     Umkristallisieren    aus Essigester das       1-Brom-14-aminotetradecan-hydrobromid    vom  F. 158  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Verfahren zur Herstellung eines cyclischen Amins, dadurch gekennzeichnet, dass man einen reaktionsfähigen Ester des Aminoalko- hols der Formel HO-(CH2)14-NH2 in verdünn ter Lösung erwärmt. Das gebildete Tetradecamethylenimin sie det bei 97-98 unter 0,1 mm Druck und schmilzt bei etwa 43 , sein Chlorhydrat bei 158-1600. Die neue Verbindung soll therapeutische Verwendung finden. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem ha logenwasserstoffsauren Ester des Amino- alkohols ausgeht. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Lösung Äther verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Lösung Benzol verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Lösung Petroläther verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Lösung Butyläther verwendet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Lösung einen Alkohol verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Lösung Isopropylalkohol verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Lösung Äthylalkohol verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Lösung eine hydrotrope organische Verbindung verwendet. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verdünnungs mittel Wasser verwendet. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines säurebindenden Mittels arbeitet. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines Alkalihydroxydes arbeitet. 13. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines Erdalkalihydroxydes arbeitet. 14. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines Alkalikarbonates arbeitet. 15. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines Erdalkalikarbonates arbeitet. 16. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Magnesiumoxyd arbeitet.
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