CH188532A - Verfahren zur Herstellung eines wasserunlöslichen Indulinfarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines wasserunlöslichen Indulinfarbstoffes.Info
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- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B56/00—Azo dyes containing other chromophoric systems
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- C09B43/00—Preparation of azo dyes from other azo compounds
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 184615. Verfahren zur Herstellung eines wasserunlöslichen Indulinfarbstoffes. Es wurde gefunden, dass es gelingt, einen neuen, wasserunlöslichen Indulinfarbstoff mit wertvollen Eigenschaften herzustellen, wenn man 4-Amino-phenol-äthyläther mit Aminoazo-o-anisol von der Formel
EMI0001.0006
auf 130 bis 140 C erhitzt.
Der neue Farbstoff ist sehr .gut löslich in den verschiedenartigsten, neuen, organischen Lösungsmitteln, die für Nitro- und Acetyl- zelluloselacke Verwendung finden, wie Bu- tanol, Butylacetat, Athylformiat usw.
Bei spielsweise löst er sich ohne Rückstand im Verhältnis 1 : 9, wie es für die verschiedenen Verwendungszwecke erforderlich ist, in Äthanol, Solventnaphtha oder a-Ogypropion- säure-äthylester, ohne dass aber damit die obere Grenze der Löslichkeit erreicht wird.
Ebenso löst sich ,der neue Farbstoff vollkom men in üblichen Konzentrationen in Zellu- loseester- und Spritlacken auf, die er je nach ,dem Farbstoffgehalt in rot- bis grünstickig grauen bis schwarzen, gut lichtechten Tönen anfärbt, die im Gegensatz zu den bisher er zielbaren Färbungen öl- und sublimierecht sind.
<I>Beispiel:</I> 27,3 kg Aminoazo-o-anisol, 100 kg 4- Amino-phenol-äthyläther und 17,4 kg von dessen Chlorhydrat werden unter Rühren in einer Apparatur, wie sie für Nigrosinschmel- zen üblich ist, auf 13,0 bis 140' erhitzt. Die Farbstoffbildung lässt sich über verschiedene Zwischenstufen bequem verfolgen. Durch Vergleich mit einer Vorlage kann man leicht feststellen, wenn ' ein nach freiem Ermessen gewählter Punkt erreicht wird, worauf man die Reaktion unterbricht.
Nach ungefähr 12 Stunden hat der Farbstoff einen grün stickig, blauschwarzen Farbton erreicht; man lässt nun den Kesselinhalt in 300 Liter Wasser und ,soviel Salzsäure laufen, dass am Schluss deutlich kongosaure Reaktion besteht, rührt kalt und filtriert den .dunkelblauen Farbstoff ab. Mit schwach salzsaurem Was ser wird -der Basenüberschuss weggewaschen, dann gewässert, bis das Filtergut salzfrei ist und kongoneutral reagiert und getrocknet. Kürzeres Erhitzen liefert rotstichige Farb stoffe.
Durch Abänderung der Zusammenset zung der Schmelze, der Heizbedingungen, er Art -des Aufheizens, der Dauer der Schmelze und der Höhe der Temperatur hat man - es in @d.er Hand, die Farbstoffbildung willkürlich zu beeinflussen. Es ist dabei oft vorteilhaft, in Gegenwart von Schwermetal len oder deren Salzen zuarbeiten, um tech nisch wertvolle Schwarztöne zu erhalten. Weiter hat es sich gezeigt, dass sowohl Farb ton wie Ausbeute durch besondere Auswahl und gleichzeitige Anwendung verschiedener Schwermetallsalze beeinflusst werden können.
Allgemein sind alle Schwermetallsalze ver wendbar, mit Vorteil jedoch Eisen-, Kupfer-, Chrom-, Aluminiumsalze anorganischer oder organischer Säuren, einschliesslich der Salze mit komplex gebundenem Schwermetall.
Durch sinngemässe Abänderung der Re aktionsbedingungen - die Reaktion kann zum Beispiel auch unter erhöhtem Druck ausgeführt werden - und der Ausgangs materialien gelingt es, die Eigenschaften der Endprodukte nach Wunsch zu beeinflussen. So lassen sich zum Beispiel dunkelblaue bis schwarze Farbstoffe herstellen, die ohne jeg lichen Rückstand in Äthanol im Verhältnis 1 : 9 löslich sind, ohne beim Abkühlen aus zufallen oder beim Stehenlassen abzusetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines wasser unlöslichen Indulinfarbstoffes, dadurch ge kennzeichnet, dass 4 - Amino - phenol - äthyl- äther mit Aminoazo-o-anisol von der Formel EMI0002.0031 auf 13,0 bis 1-40' C erhitzt wird.Der neue Farbstoff ist sehr gut löslich in den verschiedenartigsten, neuen, organi schen Lösungsmitteln, die für die Nitro- und Acetylzelluloselacke Verwendung finden, wie Butanol, Butylacetat, Äthylformiat usw.Bei spielsweise löst er sich ohne Rückstand im Verhältnis 1 : 9, wie es für die verschiedenen Verwendungszwecke erforderlich ist, in Äthanol, Solventnaphtha oder a-Oxypropion- säure-äthylester, ohne dass aber damit die obere Grenze der Löslichkeit erreicht wird.Ebenso löst -sieh der neue Farbstoff vollkom men in üblichen Konzentrationen in Zellu- loseester- und Spritlacken auf, die er je nach Farbstoffgehalt in rot- bis grünstichig grauen bis schwarzen, gut lichtechten Tönen anfärbt, die im Gegensatz zu den bisher erzielbaren Färbungen öl- und sublimierecht sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH188532T | 1935-09-25 | ||
| CH184615T | 1935-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH188532A true CH188532A (de) | 1936-12-31 |
Family
ID=25721053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH188532D CH188532A (de) | 1935-09-25 | 1935-09-25 | Verfahren zur Herstellung eines wasserunlöslichen Indulinfarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH188532A (de) |
-
1935
- 1935-09-25 CH CH188532D patent/CH188532A/de unknown
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