CH188537A - Verfahren zur Herstellung eines wasserunlöslichen Indulinfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines wasserunlöslichen Indulinfarbstoffes.

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CH188537A
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Inventor
A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B17/00Azine dyes
    • C09B17/02Azine dyes of the benzene series

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent     Nr.   <B>184615.</B>    Verfahren zur Herstellung eines wasserunlöslichen     Indulinfarbstoffes.       Es wurde gefunden,     cM    es gelingt, einen  neuen, wasserunlöslichen     Indulinfarbstoff     mit wertvollen Eigenschaften herzustellen,  wenn man     4-Amino-phenol-äthyläther    mit       Indulin        spritlöslich    auf Temperaturen bis  gegen 145<B>' C</B> erhitzt.  



  Der neue Farbstoff ist gut     löslieli    in den  verschiedenartigsten, neuen, organischen Lö  sungsmitteln, die für     Nitro-    und     Acetyl-          zelluloselacke    Verwendung finden, wie       Butanol,        Butylacetat,        Äthylformiat        usw.          Beispielswe,ise    löst er sich in     Äthanol,        Sol-          ventnaphtlia    oder     a-Oxypropionsäure-ätliyl-          ester    viel besser,

   als die handelsüblichen       Indulinmarken.    Ebenso löst sieh der neue  Farbstoff gut in üblichen Konzentrationen  in     Zelluloseester-    und     Spritlacken    auf, die  er<B>je</B> nach dem     Farbstoffgehalt    in     grün-          stichig    blaugrauen bis schwarzen, gut     liellt-          echten    Tönen anfärbt, die im Gegensatz zu  den bisher erzielbaren Färbungen<B>öl-</B> und       sublimierecht    sind.  



  <I>Beispiel:</I>  <B>M kg</B>     Indulin        spritlöslicli        (Sohultz          Nr.   <B>982)</B> werden in<B>100 kg</B> 4-Amino-         phenol-ä,tllyläther        ca.   <B>15</B> Stunden lang auf  145<B>'</B> erhitzt. Die fertige Schmelze wird in  <B>300</B> Liter Wasser und<B>100 kg</B> konzentrierter  Salzsäure gegeben, dann filtriert, von     der     überschüssigen     Ba-se    durch Waschen befreit       und    getrocknet.  



  Der Farbstoff, ein dunkelblaues Pulver,  ist beispielsweise in Äthanol -viel besser  löslich als das Ausgangsmaterial. Durch  Abänderung der Zusammensetzung der  Schmelze, der     Heizbedingungen,    der Art des       Aufheizens,    der Dauer der Schmelze und  der Höhe der Temperatur hat man es in der  Hand, die     Farbstoffbildung    willkürlich zu  beeinflussen. Es ist dabei oft vorteilhaft, in  Gegenwart von Schwermetallen oder deren  Salzen<B>zu</B> arbeiten, um technisch wertvolle       Sollwarztöne    zu erhalten.

   Weiter hat es  sieh gezeigt,     dass        sowolil    Farbton wie Aus  beute durch besondere Auswahl und gleich  zeitige Anwendung verschiedener     Schwer-          metallsalze        beeinflusst    werden können.<B>All-</B>  gemein sind alle     Schwermetallsalze    verwend  bar, mit Vorteil jedoch Eisen-, Kupfer-,  Chrom-, Aluminiumsalze anorganischer oder           örganise   <B>'</B>     'her        Säuren,

          einschliesslich        der        Salze     mit komplex gebundenem     Schwermetall.     Durch sinngemässe Abänderung der     Ite-          aktionsbedinguugen   <B>-</B>     die    Reaktion kann  z. B. auch unter erhöhtem Druck ausgeführt  werden<B>-</B> und der Ausgangsmaterialien<B>ge-</B>  lingt es, die Eigenschaften der Endprodukte  mehr oder weniger zu beeinflussen. So las  sen sieh z.

   B.     Junkelblaue    bis schwarze  Farbstoffe herstellen,     die    gut in     Äthanol     löslich sind, ohne beim Abkühlen auszufal  len oder beim     Stehenlassen    abzusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines wasser unlöslichen Indulinfarbstoffes, dadurch ge kennzeichnet, dass 4-Amino-pliene,1-ätliyläther mit Indulin spritlöslich auf Temperaturen bis gegen 145<B>' C</B> erhitzt wird.
    Der neue Farbstoff ist gut löslich inden verschiedenartigsten, neuen, organischen Lö sungsmitteln, die für die Nitro- und Acetyl- zelluloselacke Verwendung finden, wie Butanol, Butylacetat, Ätllyliormiat usw. Beispielsweise löst er sieh gut in Äthanol,
    Solventna.phtha oder a-Oxypropionsäure- äthylester. Ebenso löst sich der neue Farb stoff gut in üblichen Konzentrationen in Zelluloseester- und Spritlacken auf, die er <B>je</B> nach dem Farbstoffgehalt in grünstiehig blaugrauen bis schwarzen, gut lichtechten Tönen anfärbt, die im Gegensatz zu den bis-. her erzielbaren Färbungen bl- und sublimier- echt sind.
CH188537D 1935-09-25 1935-09-25 Verfahren zur Herstellung eines wasserunlöslichen Indulinfarbstoffes. CH188537A (de)

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