CH198051A - Verfahren zur Darstellung eines quaternären Aminoessigsäureamidderivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines quaternären Aminoessigsäureamidderivates.

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CH198051A
CH198051A CH198051DA CH198051A CH 198051 A CH198051 A CH 198051A CH 198051D A CH198051D A CH 198051DA CH 198051 A CH198051 A CH 198051A
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quaternary
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acid amide
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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      Verfabren    zur Darstellung eines     quaternären        Aminoessigsäureamidderivates.       Es wurde gefunden, dass man durch Um  setzung von     Chlor-acetyl-N-äthylauilid,    her  stellbar aus     Kthylanilin    und     Chloracetylchlo-          rid,    mit     Dimethylamin    zum     Dimethylamino-          essigsäure-N-äthylanilid    und durch Behand  lung des letzteren mit     Lorylbromid    (unter       "Loryl"    wird das     Alkylradikal,

      welches denn  aus     Kokosöl    gewonnenen Gemisch der höher  molekularen Alkohole entspricht, verstanden)  zu der entsprechenden     quaternären    Ammonium  verbindung gelangen kann. Die neue Verbin  dung, in festem Zustand eine salben- bis  wachsartige Masse von heller Farbe, löst sich  sehr leicht in Wasser und weist stark aus  geprägte     kapillaraktive    Eigenschaften auf.

   Sie  soll Verwendung finden als     Weichmachungs-          mittel,        fungizides    und bakterizides Mittel, Ab  ziehmittel für     Naphthol-AS-    und     Küpenfär-          bungen    und- als Mittel zum Verbessern der  Wasserechtheit von direkt gefärbter nativer  und umgefällter Zellulose.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu 1 kg wässriger     Dimethylaminlösung     von 20,4 % werden 300 g Chloracetyl-N-         äthylanilid,    hergestellt aus     Äthylanilin    und       Chloracetylchlorid,        zutropfen    gelassen. Anfäng  lich erwärmt sich das Reaktionsgemisch kaum,  erst wenn alles zugegeben ist, tritt eine Tempe  raturerhöhung auf 40-45   ein. Das Reak  tionsgemisch wird im Laufe von 3-4 Stun  den auf 80-90   erwärmt und weitere 20 Stun  den bei dieser Temperatur gerührt.

   Das End  produkt reagiert     nochphenolphthaleinalkalisch     und soll in Säuren klar     löslich'sein.    Man giesst  in 500 cm' Wasser und trennt das abgeschie  dene     dl    ab. Hierauf gibt man     zunr        Dimethyl-          arninoessigsäure-N-äthylanilid    1 Liter Wasser  und stellt mit Salzsäure kongosauer. Die stark  schäumende Lösung wird mit Äther von ge  ringen Mengen an Nebenprodukten befreit,  die     wässrige    Lösung mit Soda alkalisch ge  stellt, das Endprodukt von der     wässrigen     Schicht abgetrennt, getrocknet und im Va  kuum destilliert.

     41,2 g     Dimethylaminoessigsäure-N-äthyl-          anilidwerden    mit 50 g     Lorylbromid    zusammen  gegeben und 3-4 Stunden auf 130-140   C  erwärmt. Das Produkt ist dann vollständig      und klar wasserlöslich. Man erhält die neue  Verbindung als salben- bis wachsartige     Masse,     die sich sehr leicht in Wasser löst und stark  ausgeprägte     kapillaraktive    Eigenschaften auf  weist.

   Die neue Verbindung soll     Verwendung     finden als     Weichmachungsmittel,        fungizides     und bakterizides Mittel, Abziehmittel für       Naphthol-AS-    und     Küpenfärbungen    und als  Mittel zum Verbessern der Wasserechtheit  von direkt gefärbter nativer und umgefällter  Zellulose.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines quater- nären Aminoessigsäureamidderivates, dadurch gekennzeichnet, dass man Chloi-acetyl-N-ätllyl- anilid mit Dimethylamin umsetzt und das erhaltene Dirilethylaniinoessigsäure-N-ätliyl- anilid mit Lorylbromid in die quaternäre Ver bindung überführt. Die neue Verbindung, in festem Zustand eine salben- bis wachsartige Masse von hel ler Farbe, löst sich sehr leicht in Wasser und weist stark ausgeprägte kapillaraktive Eigenschaften auf.
    Sie soll Verwendung fin den als Weichtnachungsmittel, fungizides und bakterizides Mittel, Abziehmittel für Naph- thol-AS- und Küpenfärbungen und als Mittel zum Verbessern der Wasserechtheit von direkt gefärbter nativer und umgefällter Zellulose.
CH198051D 1935-12-23 1936-11-17 Verfahren zur Darstellung eines quaternären Aminoessigsäureamidderivates. CH198051A (de)

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