CH201958A - Verfahren zur Darstellung einer 2-Oxynaphthalin-monosulfo-3-carbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer 2-Oxynaphthalin-monosulfo-3-carbonsäure.

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CH201958A
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/28Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C309/57Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing carboxyl groups bound to the carbon skeleton
    • C07C309/60Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing carboxyl groups bound to the carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by singly-bound oxygen atoms

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Description


  Verfahren zur Darstellung einer     2-Ogynaphthalin-monosulfo-3-carbonsäure.       Es wurde gefunden, dass die     1-Amino-2-          oxynaphthalin-3-carbonsäure    durch Behand  lung mit sulfonierenden Mitteln leicht und  einheitlich in eine neue     1-Amino-2-oxynaph-          thalin-monosulfo-3-carbonsäure    übergeführt  werden kann, und dass dieser Stoff durch  Elimination der     1-ständigen        Aminogruppe     durch     Diazotierung    und Verkochen der     Diazo-          verbindung    mit Alkohol in Gegenwart von  Stoffen,

   die mindestens teilweise aus einem  Element der Metallgruppe bestehen, in sehr  guter Ausbeute eine von den bisher bekannten  verschiedene     2-Oxynaphthalin-moriosulfo-3-          carbonsäure    ergibt.  



  Das Verhalten der neuen     2-Oxynapbthalin-          monosulfo-3-carbonsäure    als Kupplungskom  ponente lässt vermuten, da eine     Sulfonierung     in     4-Stellung    nicht wahrscheinlich ist, dass  die     Sulfonsäuregruppe    in Stellung 5 einge  treten ist.

   Danach verhält sich die     1-Amino-          2-oxynaphthalin-3-carbonsäure    bei der     Sulfo-          nierung    überraschenderweise ähnlich wie     a-          Naphthylamin,    was aus den bisher bekannt  gewordenen     Substitutionsregelmässigkeiten    bei    der     Sulfonierung    von     2,3-Oxynaphthoesäure     nicht zu erwarten war.  



  Die neue     2-Oxynapbthalin-monosulfo-3-          carbonsäure    bildet kleine Nadeln, die in Was       ser    wenig löslicher sind als die     2-Oxynaph-          thalin-3-carbon-6-sulfon-säure;    ihr saures Na  tronsalz, ebenfalls kleine Nadeln, ist in Wasser  viel schwerer löslich. Sie stellt ein     interessan.          tes    Zwischenprodukt für die Herstellung von  Farbstoffen dar.  



  <I>Beispiel:</I>  100 Teile     1.Amino-2-oxynaphthalin-3-car-          bonsäure    werden in 600 Teilen Monohydrat  während etwa 4-5 Stunden bei     6011    oder  in 600 Teilen 12     %igem        Oleum    bei 25 o wäh  rend etwa 15 Stunden verrührt, nach welcher  Zeit die     Sulfonierung    beendigt ist. Durch  Eingiessen in Wasser fällt die neue     1-Amino-          2-oxynaphthalin-moiiosulfo-3-carbonsäure    als  hellgrauer, kristallinischer Niederschlag aus.

    Sie wird     abfiltriert,    mit Wasser gewaschen  und nötigenfalls zur Reinigung mittels Na  triumacetat oder Soda gelöst, mit verdünnter  Mineralsäure wieder ausgefällt und filtriert.      Obiges Filtergut (etwa 500 Teile) wird  mit Wasser     angeschlämmt    und neutral in Ge  genwart von 0,5 Teilen     Kupfersulfat        krist.     mit 28 Teilen     Natriumnitrit        100o%oig    bei<B>15'</B>       diazotiert.    Hierauf wird mit 50 Teilen Schwefel  säure 40     o/oig    angesäuert, die ausgeschiedene,       grünlichgelbe,

      kristalline     Diazoverbindung    ab  filtriert und durch Pressen     möglichst    weit  gehend von der Mutterlauge befreit. Der  feuchte     Diazokörper    (etwa 170 Teile) wird  mit 400 Teilen 95     %igem        Äthylalkohol    in  Gegenwart von 0,7 Teilen Naturkupfer und  1 Teil Kupfersulfat     krist.    8 Stunden unter       Rückfluss    gekocht.

   Nach Beendigung der Stick  stoffabspaltung wird mit 300 Teilen Wasser  verdünnt, mit 35 Teilen Soda alkalisch ge  stellt und der Alkohol     abdestil_liert.    Man ent  fernt den Kupferrückstand, gibt Salzsäure  bis zu kongosaurer Reaktion zu, wofür etwa  70 Teile erforderlich sind, stellt auf 2000       Volumteile    und<B>800</B> ein und fällt die neue       2-Oxynaphthalin-monosulfo-3-cai-bonsäure    als  saures     Natronsalz    in kristallinischer Form mit  50 Teilen Kochsalz.  



  Die Ausbeute beträgt etwa 70 Teile  100     o/oiger    Ware. Die neue     2-Oxynaphtlialin-          monosulfo-3-oarbonsäui-e    bildet kleine Nadeln,    die in Wasser wenig löslicher sind als die       2-Oxynaphthalin-3-car-bori-6-sulfon-säur-e.    Das  saure     Natronsalz,    ebenfalls kleine Nadeln,  ist in Wasser schwerer löslich, was für die  vollständige Gewinnung der neuen     2-Oxy-          naplithaliri-monosulfo-3-carborisäui-e    aus wäs  seriger     Lösung    sehr wertvoll ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Darstellung einer 2-Oxy- riaphthalin-monosrilfo-3-carborisäui e, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Amino-2-oxyriaph- tlialin-3-cai-bonsäure finit sulfonierenden Mit teln behandelt, die so erhaltene 1-Amino-2- oxynaphthaliri-monosulfo-3-carborisäui-e diazo- tiert und in der Diazoverbindung durch Ver kochen mit Alkohol in Gegenwart von Stoffen, die mindestens teilweise aus einem Element der Metallgruppe bestehen,
    die Diazogruppe durch Wasserstoff ersetzt. Die so erhaltene neue 2-Oxynaphtbaliri- nionosrilfo-3-carbonsäure bildet kleine Nadeln, die in Wasser wenig löslicher sind als die 2-Oxyriaphthaliri-3-carbon-6-sulfon-säure; ihr saures Natronsalz, ebenfalls kleine Nadeln, ist in Wasser viel schwerer löslich.
CH201958D 1937-10-22 1937-10-22 Verfahren zur Darstellung einer 2-Oxynaphthalin-monosulfo-3-carbonsäure. CH201958A (de)

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