CH209800A - Verfahren zur Herstellung des 17-Acetats des 5,6-Androstendiols-(3,17) aus 3-Äthern von 5,6-Androstendiol-(3,17). - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des 17-Acetats des 5,6-Androstendiols-(3,17) aus 3-Äthern von 5,6-Androstendiol-(3,17).

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CH209800A
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Herstellung des     17-Acetats    des d5,6     Androstendiols-(3,17)     aus     3-Äthern    von     d5,6-Androstendiol-(3,17).       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung des     17-Acetats     des     d5,6-Androstendiols-(3,17),    welches da  durch gekennzeichnet ist, dass man einen       3-Äther    des     d5,6-Androstendiols-(3,17)

      durch  Behandlung mit     acetylierenden    Mitteln in  den     3-Äther-17-acetylester    des     Androstendiols     überführt und darauf das erhaltene     Di-Derivat     einer hydrolytischen Behandlung unterwirft,  welche bewirkt, dass die in     3-Stellung    befind  liche Äthergruppe durch eine     Hydroxylgruppe     ersetzt wird.  



  Als     aoetylierende    Mittel können Essig  säureanhydrid,     Acetylohlorid,    Beten und  dergleichen zur Anwendung gelangen. Die  hydrolytische Abspaltung der Äthergruppe  in     3-Stellung    erfolgt zweckmässig mit Mitteln,  welche die     Acetylgruppe    am     Kohlenstoffatom     17 unverändert lassen.  



  Als Ausgangsmaterialien kommen z. B.  in Betracht: der     Triphenyl-methyl-äther    des       d5,6-Androstendiols-(3,17);    doch kann man    auch andere Ätherderivate benutzen, wie den       Diphenyl-methyl-äther,    den     para-Tolyl-diphe-          nyl-metbylätber,        Methoxy-methyl-äther    oder  andere     Alkoxy-,        Aroxy-,        Aralkoxy-Derivate,     den     Benzyläther    u. a. m.

   Am zweckmässigsten  hat sich die Verbindung des     Triphenyl-          methyl-äthers    erwiesen, da dieser sich leicht  in saurer Lösung aufspalten lässt, ohne dass  die     17-Aoetylgruppe    dabei verseift wird.  



  <I>Beispiel:</I>  10 g     d5,6-Androstendiol-(3,17)-mono-tri-          phenylmethyl-äther-(3)    werden in einer     Pyri-          dinlösung    mit 6 g     Essigsäureanhydrid    während  mehrerer Stunden auf etwa<B>801</B> erwärmt.  Nach dem Abkühlen wird die Mischung mit  wässriger     Sodalösung    verdünnt und mit Äther  extrahiert. Die ätherische Lösung wird zuerst  mit einer     wässrigen        Natriumbisulfatlösung    und  hierauf mit einer     wässrigen    Lösung von       Natriumbicarbonat    ausgeschüttelt.

   Nach Be  freiung des ätherischen Extraktes von Wasser      und Verdampfung des Lösungsmittels ver  bleibt das     3-Tripher)ylmethyläther-17-aeetat     des     dJ,s-Arrdrostandiol-(3,17),    das durch Um  kristallisieren aus     Äthylacetat    gereinigt wer  den kann. Es schmilzt bei     16P1.     



  10 g     3-Triphenylmethylätlrer-17-acetat     des d;,6 -     Androstendiol    - (3,17) werden in  100 cm' Aceton gelöst und diese Lösung  mit 10     cm3    1 N Schwefelsäure während  einer Stunde zum Sieden erhitzt. Nach dem  Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit  wässriger     Sodalösung    verdünnt und mit Äther  extrahiert.

   Nachdem die     ätlnerisclne    Lösung  vorn Wasser befreit und das Lösungsmittel  verdampft ist, erhält man das     17-Monoacetat     des     d:;,s-1.5"-(3,17),    welches durch       LTmkristallisieren    aus     Hexan,        Petroläther    oder  verdünntem Aceton gereinigt werden kann.  Das reine     17-3Ior)oacetat    kristallisiert in ver  filzten Nadeln und schmilzt bei 1480 C     un-          korr.    Es ist Treu und kann zur Herstellung  physiologisch wertvoller Verbindungen Ver  wendung     findet).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 17-klorno- acetat von ds,c-Androstendiol-(3,17), dadurch gekennzeichnet, dass man einen 3-Äther des d.; 6-Arndroster)diols-(3,17) mit acetylierenden Mitteln behandelt und darauf die Äthergruppe in durch Einwirkung eines hydro- lysierenden Mittels verseift. Die neue Verbindung kristallisiert irr ver filzten Nadeln vom Srnp. 1480 (unkorr.). UNTERAN SPRt1CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs material einen 3-Triphenylmethyläther des ,i.516-Androsterrdiols-(3,17) verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass matt als acetylierendes Mittel Essigsäure anhydrid verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich- rnet, dass man solche hydrolysierende Mittel zur Anwendung bringt, welche die Acetyl- gruppe in 17-Stellung nicht abzuspalten vermögen. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter sprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mann den 3-Triphenylmethyläther des Arndrostendiols-(3,17)-nnonoacetat-(17) der Einwirkung saurer, hydrolysierender Mittel unterwirft. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man als saures hydrolysierendes Mit tel Schwefelsäure verwendet.
CH209800D 1935-08-30 1936-08-27 Verfahren zur Herstellung des 17-Acetats des 5,6-Androstendiols-(3,17) aus 3-Äthern von 5,6-Androstendiol-(3,17). CH209800A (de)

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