CH210721A - Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe.

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CH210721A
CH210721A CH210721DA CH210721A CH 210721 A CH210721 A CH 210721A CH 210721D A CH210721D A CH 210721DA CH 210721 A CH210721 A CH 210721A
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stearylating
stearylation
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adrenal cortex
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der     Nebennierenrindenhormonreihe.       Gegenstand des vorliegenden Patentes  bildet ein Verfahren zur Herstellung einer  Verbindung der     Nebennierenrindenhormon-          reihe,    das dadurch gekennzeichnet     ist,    dass  man     Desogycorticosteron    mit einem     steary-          lierenden    Mittel behandelt.  



  Die auf diese Weise     gewonnene    Verbin  dung hat die Formel       CS1H290g-C0        #        C171135     und besitzt die Struktur:  
EMI0001.0012     
    kannten     Veresterungsmethoden.    Nur solche  Methoden, bei denen stark alkalische     Rea-          gentien    (wie freie     Alkalien)    benötigt wer  den, sind     entweder    mit grosser Vorsicht zu  benutzen oder ganz     auszuschliessen.    Bei Ver  wendung von Methoden, bei denen freie Mi  neralsäure (z.

   B.     Chlorwasserstoffsäure)    auf  tritt, arbeitet man zweckmässig     mit    säure  bindenden     Mitteln        (tertiäre    Basen,     Kalium-          carbonat        etc.).    Auch durch     Umesterung    kann  das     Desogycorticosteronstearat    dargestellt  werden. Gegebenenfalls arbeitet man in Ge  genwart von     Verdünnungsmitteln,        wie    Äther,  Benzol, Aceton usw.  



  Die neue     Verbindung    soll therapeutische  Verwendung finden oder als Zwischenprodukt  zur Herstellung von     therapeutischen    wert  vollen     Verbindungen    dienen.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu einer mit     Kältemischung    gekühlten  Lösung von 0,5 Teilen     Desogycorticosteron          und    5 Teilen     Pyridin    wird 1 Teil Stearin-    Diese     Verbindung    bildet farblose Kri  stalle, die bei 63 bis 64' schmelzen; sie lässt  sich aus     Petroläther        umkristallisieren.     



  Zur     Stearylierung    eignen sich die be-           säurechlorid        zugetropft    und das Gemisch  während mehreren Stunden bei Raumtem  peratur stehen gelassen. Nach Versetzen mit.  Wasser wird das Reaktionsprodukt in Äther  aufgenommen.

   plan schüttelt die Ätherlösung  nacheinander mit verdünnter Salzsäure ver  dünnter     Sodalösung,    verdünnter Natronlauge  und Nasser und trocknet sie über     Na.trium-          sttlfat.    Das durch Verdampfen des Lösungs  mittels gewonnene     Stearat    des     Desoxycortico-          sterons    wird aus     Petroläther    umkristallisiert  und zeigt hierauf einen F. von 63 bis 64   und  eine spezifische Drehung von     [a1        -!--    116    (in Chloroform).

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCII Verfahren zur Herstellung einer Verbin dung der Nebennierenrindenhormonreihe. da durch gekennzeichnet, dass man Desoxy- corticosteron mit einem stearylierenden Mit tel behandelt. Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung besitzt die Formel C_11A210 ä-CO . C1;FI::ri und die folgende Struktur: EMI0002.0021 Sie bildet farblose Kristalle, die bei 63 bis 64 schmelzen.
    Sie lässt sich aus Petrol- äther umkristallisieren. Die neue Verbindung soll therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenpro dukt zur Herstellung von therapeutisch wert vollen Verbindungen dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als stearylieren- des Mittel ein Stearylhalogenid verwen det. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als stearylieren- des ,Mittel Stearinsäure verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als stearylieren- des Mittel einen Stearinsäureester verwen det. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stearylie- rung in Gegenwart von Verdünnungsmit teln ausführt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stearylie- rung in Gegenwart von säurebindenden Mitteln ausführt. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stearylierung in Gegenwart von Aceton ausführt. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stearylierung in Gegenwart von Pvridin ausführt.
CH210721D 1936-12-23 1936-12-23 Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe. CH210721A (de)

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