CH210717A - Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe.

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CH210717A
CH210717A CH210717DA CH210717A CH 210717 A CH210717 A CH 210717A CH 210717D A CH210717D A CH 210717DA CH 210717 A CH210717 A CH 210717A
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CH
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propionylation
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propionylating
deoxycorticosterone
adrenal cortex
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung einer     Verbindung    der     Nebennierenrindenhormonreihe.       Gegenstand des vorliegenden Patentes bil  det ein Verfahren zur Herstellung     einer    Ver  bindung der     Nebennierenrindenhormonreihe,     das dadurch gekennzeichnet ist, dass man     Des-          oxycorticosteron    mit einem     propionylieren-          den    Mittel behandelt.

      Die auf diese Weise gewonnene Verbin  dung hat die Formel       C21gED03-C"   <B>'</B>     CH,        #        CH,     und besitzt die Struktur:  
EMI0001.0013     
    Diese Verbindung bildet farblose Kri  stalle, die bei 163 bis 164' schmelzen; sie  lässt sich aus     Aceton-Petroläther        umkristalli-          sieren.     



  Zur     Propionylierung    eignen sich die be  kannten     Veresterungsmethoden.    Nur solche  Methoden, bei denen stark alkalische     Reagen-          tien    (wie freie Alkalien) benötigt werden,  sind entweder mit grosser Vorsicht zu be  nutzen oder ganz auszuschliessen. Bei Ver  wendung von Methoden, bei denen freie    Mineralsäure (z.

   B.     Chlorwasserstoffsäure)     auftritt, arbeitet man     zweckmässig    mit säure  bindenden Mitteln (tertiäre Basen,     galium-          carbonat        etc.).    Auch durch     Lmesterung    kann  das     Desoxycorticosteronpropionat    dargestellt  werden. Gegebenenfalls arbeitet man in Ge  genwart von Verdünnungsmitteln, wie Äther,  Benzol, Aceton usw. An Stelle von     reinem          Desoxycorticosteron    können als Ausgangs  stoffe auch Rohprodukte, die dieses enthal  ten, verwendet werden.

        Die neue Verbindung soll therapeutische  Verwendung finden oder als Zwischenpro  dukt zur Herstellung von therapeutischen  wertvollen Verbindungen dienen.  



  <I>Beispiel:</I>  0.5 Teile     Desoxvcorticosteron    in     \3.5    Tei  len     Pyridin    werden bei Raumtemperatur mit  1 Teil     Propionsäureanhydrid    versetzt und  während mehreren Stunden stehen gelassen.

         Dran    verdünnt vorsichtig mit Wasser bis die  Kristallisation beginnt, wäscht das Reak  tionsprodukt auf der     Nutsche    mit Wasser  und stark verdünnter Salzsäure und reinigt  es durch Umkristallisation aus     Aceton-Petrol-          äther.    Es werden 0,55 Teile     Desoxycortico-          steron-propionat    erhalten. die einen F. von    163 bis 164   und eine spezifische Drehung  von     [a]        +    186   (in Chloroform) auf  weisen.  



  Als     propionylierendes    Mittel kann an  Stelle von     Propionsäureanhydrid        Propionyl-          eblorid    verwendet werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung einer Verbin dung der Nebennierenrindenhormonreihe, da durch gekennzeichnet, dass man Desoxy- corticosteron mit einem propiony Tierenden Mittel behandelt. Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung hat die Formel C_,H=,,0;,-CO . CH: . CHss und die folgende Struktur: EMI0002.0026 Sie bildet farblose Kristalle, die bei 163 bis 164' schmelzen.
    Sie lä.sst sich aus Ace- ton-Petroläther umkristallisieren. Die neue Verbindung soll therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenpro dukt zur Herstellung von therapeutisch wert vollen Verbindungen dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass man als propionylie- rendes Drittel Propionsäureanhydrid ver wendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als propionylie- rendes Mittel ein Propionylhalogenid ver wendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als propiony Tie rendes Mittel einen Propionsäureester ver wendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeichnet, da.ss man als Ausgangs- material nicht reines Desoxycorticosteron, sondern Rohprodukte, die dieses enthalten, mit propionylierenden ?Mitteln behandelt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Propionylie- rung in Gegenwart von Verdünnungsmit teln ausführt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Propionylie- rung in Gegenwart von säurebindenden Mitteln ausführt. ?. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet. dass man die Propionylierung in Gegen wart von Aceton ausführt. B. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6. dadurch gekennzeichnet, dass man die Propionylierung in Gegen wart von Pyridin ausführt.
CH210717D 1936-12-23 1936-12-23 Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe. CH210717A (de)

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