CH210713A - Verfahren zur Herstellung eines Corticosteronesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Corticosteronesters.

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CH210713A
CH210713A CH210713DA CH210713A CH 210713 A CH210713 A CH 210713A CH 210713D A CH210713D A CH 210713DA CH 210713 A CH210713 A CH 210713A
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CH
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corticosterone
ester
propionylation
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propionylating
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Corticoster        onesters.       Gegenstand des vorliegenden Patentes  bildet ein Verfahren zur Herstellung eines       Corticosteronesters,    das dadurch gekennzeich  net ist, dass man     Corticosteron    mit     propiony-          lierenden    Mitteln behandelt.

      Die auf diese Weise gewonnene Verbin  dung besitzt die Formel  <B>C21</B>     H29        04-C        O-Cg2-CHg     und die folgende Struktur:  
EMI0001.0010     
    Sie bildet farblose Kristalle, die bei 177  bis<B>1790</B> schmelzen und lässt sich aus     Ace-          ton-Äther        umkristallisieren.     



  Zur     Propionylierung    eignen sich die be  kannten     Veresterungsmethoden.    Nur solche  Methoden, bei denen stark alkalische     Rea-          gentien    (wie freie Alkalien) benötigt werden,  sind entweder mit grosser Vorsicht zu be  nutzen oder ganz auszuschliessen. Methoden,  bei denen freie Mineralsäure (wie Chlorwas-         serstoff)    auftritt, können- bei vorsichtigem  Arbeiten benutzt werden, zweckmässig ist es  jedoch in diesen Fällen unter Zusatz von  säurebindenden Mitteln (wie     Pyridin,        galium-          karbonat        etc.)    zu arbeiten.

   Auch durch     Um-          esterung    kann das     Corticosteronpropionat     gewonnen werden. Gegebenenfalls arbeitet  man in Gegenwart von     Veresterungsmitteln     wie Äther, Benzol, Aceton usw. An Stelle  von reinem     Corticosteron    können als Aus-           gangsstoffe    auch Rohprodukte, die dieses ent  halten, verwendet werden.  



  Der neue Ester des     Corticosterons    soll  therapeutische Verwendung finden oder als  Zwischenprodukt zur Herstellung oder zur  Reinigung von therapeutisch wertvollen Ver  bindungen dienen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  25 mg     Corticosteron    werden in 100 mg       Pyridin    gelöst mit 100     rng        Propionsäurean-          hydrid    versetzt und 20 Stunden bei Zimmer  temperatur stehen gelassen. Man dampft in  gutem Vakuum zur Trockne, verreibt den  Rückstand mit wenig Wasser und     nutseht     ab. Nach Umkristallisation aus Äther erhält  man farblose Nadeln von einer     Elementar-          Zusammensetzung    entsprechend der Formel       C24H:i40J.     



  <I>Beispiel 2:</I>  20 mg     Corticosteron        (reinst)    wurden in  100 mg     Pyridin    gelöst, mit etwas absolutem  Äther verdünnt und die Lösung reit der Mi  schung von 30 mg     Propionylchlorid    in 1     cm3     vermischt. Es schied sich sofort     Pyridinchlor-          hydrat    ab. Der Äther wurde bei 400 abde-         stilliert    und der Rückstand hierauf im Va  kuum von der Hauptmenge     Pyridin    und an  dern flüchtigen Stoffen befreit.

   Darauf wurde  Wasser zugegeben, wobei sich sehr rasch  eine feinpulverige weisse Kristallmasse     ab-          schied.    Es wurde     abgenutscht    und mit Was  ser mehrmals gewaschen und im Vakuum  getrocknet. Zur Reinigung wurde in Aceton  gelöst, filtriert, auf ein sehr kleines     Volum     eingeengt und mit Äther versetzt. Nach noch  maligem vorsichtigen Einengen bildeten sich  schöne zu Büschel vereinigte Nadeln,     Smp.          177-179'        korr.    Die Mischprobe mit dem  sehr ähnlich schmelzenden     Corticosteron     schmolz bei 147-170  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Corti- costeronesters, dadurch gekennzeichnet, dass man Corticosteron mit propionylierenden Mitteln behandelt.
    Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung besitzt die Formel C21 H2904-CO-CH2-CHS und die folgende Struktur: EMI0002.0034 Sie bildet farblose Kristalle, die bei 177 bis<B>179'</B> schmelzen und lässt sich aus Ace- ton-Äther umkristallisieren. Der neue Ester des Corticosterons soll therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenprodukt zur Herstellung oder zur Reinigung von therapeutisch wertvollen Ver bindungen dienen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als propiony lie- rendes Mittel Propionsäureanhydrid ver wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als propionylie- rendes Mittel ein Propionsäurehalogenid verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass man als propionylie- rendes Mittel einen Propionsäureester ver wendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs material nicht reines Corticosteron, son dern Rohprodukte, die dieses enthalten, verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Propionylie- rung in Gegenwart von Verdünnungsmit teln ausführt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Propionylie- rung in Gegenwart von säurebindenden Mitteln ausführt. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Propionylierung in Gegen wart von Aceton ausführt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Propionylierung in Gegen wart von Pyridin ausführt.
CH210713D 1936-12-23 1936-12-23 Verfahren zur Herstellung eines Corticosteronesters. CH210713A (de)

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