CH210720A - Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe.

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CH210720A
CH210720A CH210720DA CH210720A CH 210720 A CH210720 A CH 210720A CH 210720D A CH210720D A CH 210720DA CH 210720 A CH210720 A CH 210720A
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palmitylation
adrenal cortex
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der     Nebennierenrindenhormonreihe.       Gegenstand des vorliegenden Patentes bil  det ein Verfahren zur Herstellung einer  Verbindung der     Nebennierenrindenhormon-          reihe,    das dadurch gekennzeichnet ist, dass  man     Desoxycorticosteron    mit einem     palmity-          lierenden    Mittel behandelt.  



  Die auf diese Weise gewonnene Verbin  dung hat die Formel         C2:,HlC3-CO    .     C15H.       und besitzt die Struktur:  
EMI0001.0009     
    Diese Verbindung bildet farblose Kri  stalle. die bei 60 bis 61   schmelzen; sie  lässt sich aus     Petroläther        umkristallisieren.     



  Zur     Palmitylierung    eignen sich die be-    kannten     Veresterungsmethoden.    Nur solche  Methoden, bei denen stark alkalische     Reagen-          tien    (wie freie Alkalien) benötigt werden,  sind     entweder    mit grosser Vorsicht zu be  nutzen oder ganz auszuschliessen. Bei Ver  wendung von Methoden, bei denen freie Mi  neralsäure (z.

   B.     Chlorwasserstoffsäure)    auf  tritt, arbeitet man zweckmässig mit säure  bindenden Mitteln (tertiäre Basen,     Kalium-          earbonat        etc.).    Auch durch     Umesterung        kann     das     Desoxycorticosteronpalmitat    dargestellt  werden. Gegebenenfalls arbeitet man in Ge  genwart von     Verdünnungsmitteln,    wie Äther,  Benzol, Aceton usw.  



  Die neue     Verbindung    soll     therapeutische     Verwendung finden oder als Zwischenpro  dukt zur     Herstellung    von     therapeutischen     wertvollen     Verbindungen    dienen.    <I>Beispiel:</I>  Zu     einer        mit        Kältemischung    gekühlten  Lösung von 0,5 Teilen     Desoxycorticosteron     und 5 Teilen     Pyridin    wird 1 Teil Palmitin-      Säurechlorid     zugetropft    und das Gemisch  während mehreren Stunden bei Raumtem  peratur stehen gelassen.

   Nach Versetzen mit  Wasser wird das Reaktionsprodukt in     3ther     aufgenommen. Man schüttelt die     Xtherlösung     nacheinander mit verdünnter Salzsäure, ver  dünnter     Sodalösung,    verdünnter     Natronlauge     und Wasser und trocknet sie über Natrium  sulfat. Das durch Verdampfen des Lösungs  mittels gewonnene     Palmitat    des     Desoxy        -          eorticosterons    wird aus     Petroläther    umkristal  lisiert und zeigt hierauf einen F. von 60 bis  61   und eine spezifische Drehung von       Via]    D     -f-    128   (in Chloroform).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Verbin dung der Nebennierenrindenhormonreihe, da durch geltennzeichnet, dass man Desoxy- corticosteron mit einem palinitylierenden Mittel behandelt. Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung besitzt die Formel C21A2:)0;;-CO . C151,21 und die folbende Struktur: EMI0002.0021 Sie bildet farblose Kristalle, die bei 60 bis 61 schmelzen.
    Sie lässt sich aus Petroläther umkristallisieren. Die neue Verbindung soll therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenpro dukt zur Herstellung von therapeutisch wert vollen Verbindungen dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass man als palmitylie- rendes Mittel ein Palmitylhalogenid ver wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als palmitylie- rendes Mittel Palmitinsäure verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als pal,mitylie- rendes Mittel einen Palmitinsäureester ver wendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass man die Palinitylie- rung in Gegenwart von Verdünnungsmit teln ausführt. 5. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass man die Palmitylie- rung in Gegenwart von säurebindenden Mitteln ausführt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Palmitylierung in Gegenwart von Aceton ausführt. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Palmitylierung in Gegenwart von Pyridin ausführt.
CH210720D 1936-12-23 1936-12-23 Verfahren zur Darstellung einer Verbindung der Nebennierenrindenhormonreihe. CH210720A (de)

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