CH218639A - Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung.

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CH218639A
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quaternary phosphonium
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00—Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02—Phosphorus compounds
    • C07F9/28—Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/54—Quaternary phosphonium compounds
    • C07F9/5456—Arylalkanephosphonium compounds

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer     quaternären        Phosphoniumyerbindung.       Es wurde gefunden, dass neue     quaternäre          Phosphoniumverbindungen    der nachstehen  den allgemeinen     Formel     
EMI0001.0006     
    in der     R1,        R,;,        R3,        R°,        R"        R,;

  ,        R7    Kohlen  wasserstoffreste, vorzugsweise     Arylreste,    be  deuten und     R8    für einen     Arylrest    steht,  welche Produkte insbesondere zum Veredeln  von     Waren    geeignet sind, hergestellt werden  können. Es soll darauf hingewiesen werden,  dass die Ausdrücke Kohlenwasserstoffreste    und     Arylreste    auch substituierte Radikale  einschliessen sollen.  



  Derartige Verbindungen sind bisher noch  nicht bekannt ,geworden, und die Möglich-.       keit    ihrer Darstellung war nach den bisheri  gen Kenntnissen unwahrscheinlich. Die neuen  Verbindungen kann man beispielsweise der  art herstellen, dass man an tertiäre     Phosphine     Abkömmlinge solcher     Halogenmethane.:

      an  lagert, .in denen der     Methänkohlenstoff    in  obigem Sinn sekundär     bezw.    tertiär ist..,     In.     manchen Fällen kann     .män        äuch    in der.     Weik     verfahren, dass man     Halogenmethanabkömm-          linge    auf tertiäre     Phosphine    einwirken.     lässt,     in denen mindestens. ein Rest. durch ein  sekundäres oder     -tertiäres.        Kohlenstoffatom     mit - dem Phosphor verbunden ist. :

  Die     An--          lagerung    führt man zweckmässig     :..    in. .     der:     Wärme durch. Oft ist -es     -vorteilhaft,    -die  Reaktion in saurem     Medium;    z. B.     in    Gegen  wart von Eisessig, vorzunehmen     -Hierbei     erhält man. die     Halogenide    der     -Phosphdxiium-:              verbindungen.    Andere Salze kann man nach  bekannten Methoden erhalten, z. B. durch  doppelte Umsetzung.

   So werden aus den  w     ässrigen    Lösungen durch Zusatz von Nitra  ten und     rhodanwasserstoffsauren    Salzen die  meist schwer löslichen     Nitrate    und     Rhod-          anide    ausgefällt. In vielen Fällen kann man  in die     Phosphoniumverbindungen    noch     Sub-          stituenten    einführen, wie z. B. Chloratome  oder Nitrogruppen.  



  Die neuen     Phosphoniumverbindungen    stel  len farblose oder nur schwach gefärbte, meist  auch gut kristallisierende Körper dar, die in  kaltem Wasser meist schwer, in heissem Was  ser aber oft viel leichter löslich sind. In  organischen Lösungsmitteln wie Äther,  Essigester sind sie unlöslich, dagegen leicht  löslich in Alkohol. Sie hemmen das Bak  terienwachstum und schützen damit behan  delte Ware, wie z. B. Leinen, Wolle, gegen  das     Vermorschen    durch Pilze. Textilmate  rialien, die dem Angriff von Schädlingen,  wie z. B. Mottenraupen,     Teppichkäferlarven,     ausgesetzt sind, werden durch sie vor Be  schädigung und Zerstörung geschützt.

   Es  verdient hervorgehoben zu werden, dass dieser  Schutz ein sehr weitgehender ist und in ver  schiedenen Richtungen einen Fortschritt  darstellt gegenüber dem Schutz, den man mit  den bisher verwandten     Phosphoniumverbin-          dungen    erzielte. So zeigen Verbindungen  dieser     neuen    Gruppe auf der Ware eine  wesentlich bessere Waschechtheit oder sie  übertreffen in ihrer Wirksamkeit die bisher  bekannten, und zwar nicht nur als Schutz  stoffe gegen den Angriff durch Motten  raupen, sondern auch durch andere Schäd  linge, wie z. B.     Anthrenus.     



  Gegenstand     dieses        Patentes    ist     nun    ein  Verfahren zur Herstellung einer     quaternären          Phosphoniumverbindung.    Das Verfahren ist       dadurch        gekennzeichnet,        da.ss    man     4-Chlor-          phenyl-phenylchlormethan    mit     Triphenyl-          phosphin        umsetzt.     



  Das Umsetzungsprodukt löst sich in  heissem Wasser     und        kristallisiert    nach dem       Erkalten    in weissen Kristallen aus. Es hemmt  das     Bakterienwachstum        und        schützt    damit    behandelte Ware, wie z. B. Wolle, Pelze,  Federn und     dergl.    gegen das Vermorschen  durch Pilze. Textilmaterialien, die dem An  griff von Schädlingen, wie z. B.

   Motten  raupen,     Teppichkäferlarven,    ausgesetzt sind,  werden durch die neue     Phosphoniumverbin-          dung    der Formel  
EMI0002.0040     
    in hervorragender Weise vor Beschädigung  und     Zerstörung    geschützt.  



       Beispiel:     390 Gewichtsteile     4-Chlorphenyl-phenyl-,          chlormethan    werden mit 425 Gewichtsteilen       Triphenylphosphin    5 Stunden auf 130-140    erhitzt, wobei die Masse erstarrt. Nach dem  Erkalten und Zerkleinern wird das Produkt  in heissem Wasser gelöst     und    von etwaigen  geringen Verunreinigungen     abfiltriert.    Aus  dem Filtrat kristallisiert bei dem Erkalten  die neue     Phosphoniumverbindung    in weissen  Kristallen aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer quater- nären Phosphoniumverbindung, dadurch ge kennzeichnet, dass man 4-Chlorphenyl-phenyl- chlormethan mit Triphenylphosphin umsetzt. Das Umsetzungsprodukt löst sich in heissem Wasser und kristallisiert beim Er kalten in weissen Kristallen aus. Es hemmt das Bakterienwachstum und schützt damit behandelte Ware, wie z. B. Wolle, Pelze, Federn und dergl. gegen das Vermorschen durch Pilze. Textilmaterialen, die dem An griff von Schädlingen, wie z. B.
    Motten raupen, Teppichkäferlarven, ausgesetzt sind, werden durch sie vor Beschädigung und Zer- störung geschützt.
CH218639D 1939-04-06 1940-03-15 Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. CH218639A (de)

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