CH222986A - Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung.

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CH222986A
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phosphonium compound
quaternary phosphonium
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/54Quaternary phosphonium compounds
    • C07F9/5456Arylalkanephosphonium compounds

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer     quaternären        Phosphonium-verbindung.       Gegenstand dieses     Patentes    ist ein Ver  fahren zur     Herstellung        einer    neuen     quater-          nären        Phosphoniumverbindung.    Das Verfah  ren ist dadurch gekennzeichnet, dass man       Triphenylehlorm@ethan    mit     Triphenylphos-          phin        umsetzt    und in,

       das    so     erhaltene    Pro  dukt der Formel  
EMI0001.0015     
    zwei Chloratome     einführt.    Das Umsetzungs  produkt, das in heissem Wasser löslich ist,  kann hieraus durch Eindampfen zur Trockne  isoliert werden.  



  Die neue     Phosphoniumverbindung    hemmt  das     Bakterienwachstum    und schützt damit    behandelte Ware, wie z. B.     Leinen,    Wolle,       gegen,das        Vermorschen    durch Pilze.     Textil-          materialien,    die dem Angriff von Schädlin  gen, wie z. B.

   Mottenraupen, Teppichkäfer  larven, ausgesetzt     ,sind,        werden    durch     diese     vor Beschädigung und Zerstörung     .gesehützt.     Dieser (Schutz ist ein sehr weitgehender und       stellt    in     verschiedener        Hinsieht    einen Fort  schritt dar .gegenüber dem     ;Schutz,    den man  mit den     bisher        bekannten        Phosphoniumver-          bindungen    erzielte.

   So zeigt die neue Ver  bindung auf der Faser     eine        wesentlich    bes  sere Waschechtheit     bezw.    übertrifft in ihrer  Wirksamkeit die bisher     bekannten        Phospho-          niumverbindungen,    und zwar nicht nur als       ,Schutzstoff    geben den Angriff durch Mot  tenraupen, sondern auch     durch        andere"Schä-d-          lin.ge,    wie z. B.     Anthr        euus.     



  <I>Beispiel:</I>  5,5 Gewichtsteile     Triphenylchlormethan     werden in 30     Gewichtsteilen        Eisessig    gelöst,  zu der Lösung 52 Gewichtsteile T.riphenyl-           phosphin        zugegeben    und die Mischung  5     Stunden    auf 95   erhitzt.     Der        Eisessig     wird dann im     Vakuum        abdestilliert    und der       Rückstand    in heissem Wasser gelöst;

   aus  dem Filtrat     kristallisiert    das     Triplienyl-tri-          phenylmethyl-phosphoniumchlorid    aus.  



  54     Gewichtsteile        Triphenyl    -     triphenyl-          methyl-phosphoniumchlori.d    werden in 10(.1 Ge  wichtsteilen 60     %        iger    Essigsäure gelöst     ;

  und          unter    Rühren     hei        50-60'        14.,5        Gewichts-          teile    Chlor in etwa f> Stunden     eingeleitet.     Darauf wird Luft durchgeblasen und die       Masse    mehrfach aus warmem     Wasser    um  gelöst.     Durch    Eindampfen zur Trockne er  hält man das zweifach chlorierte Salz der  eingesetzten     Phosphoniumverbindung    in fe  ster Form.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer quater- nären Phosphoniumverbindung, dadurch ge kennzeichnet, dass man Triphenylehlormethan mit Triphenylphosphin umsetzt und in das so erhaltene Produkt der Formel EMI0002.0040 zwei Chloratome einführt. Die neue Phosphoniumverbindung hemmt das Bakterienwachstum und schützt damit behandelte Ware, wie z. B. Leinen, Wolle, gegen das Vermorschen durch Pilze.
    Textil materialien, die dem Angriff von Schädlin gen, wie z. B. Mottenraupen; Teppichkäfer larven, ausgesetzt sind, werden durch diese vor Beschädigung und Zerstörung geschützt,.
CH222986D 1939-04-06 1940-03-15 Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. CH222986A (de)

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